Xiaomi Scooter 6 Ultra DE





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Xiaomi Scooter 6 Ultra DE im Produktcheck - Testberichte, Preisvergleich und Experteneinschätzung | eBike-Crew.de
75 Millimeter breite Stollenreifen an einem 12-Zoll-Rad. Das findest du in dieser Preisklasse fast nirgends. Der Xiaomi 6 Ultra DE will kein reiner Asphalt-Pendler sein, sondern kommt auch mit Schotter, nassem Laub und Feldwegen klar. Wer im Alltag zwischen City-Strecke und Nebenweg wechselt, bekommt hier ein Fahrwerk, das genau dafür gebaut wurde.
Der Antrieb: 500 Watt Nennleistung, 1.200 Watt Peak
Der Hinterradmotor liefert 500 Watt Dauerleistung und bis zu 1.200 Watt in der Spitze. Damit klettert der Scooter laut Hersteller Steigungen bis 25 Prozent hoch. Das würde ich ohne einen eigenen Test, aufgrund meiner Erfahrung mit solchen Angaben, aber nicht unterschreiben. Für Stadtpendler mit ein paar Brücken und Anstiegen auf der Strecke reicht das mit Reserve. Rekuperation bremst mit und lädt dabei ein bisschen zurück in den Akku, ein Gehmodus zum Schieben ist ebenfalls da. Tempomat fehlt (in Deutschland nicht erlaubt), was auf längeren Geraden nervt, weil der Daumen dauerhaft am Gashebel bleibt.
Höchstgeschwindigkeit sind die in Deutschland zugelassenen 20 km/h. Zuladung bis 140 kg, das ist einer der höchsten Werte im Feld. Kräftigere Fahrer oder ein Rucksack voller Einkäufe sind kein Problem.
Akku und Reichweite: großer Speicher, zähe Ladezeit
585 Wh stecken im Rahmen, entnehmbar ist der Akku nicht. Xiaomi nennt 66 bis 75 km Reichweite. Realistisch bist du bei zügigem Fahren, kaltem Wetter und mit Steigungen eher bei rund 50 km, was für die meisten Pendelwochen locker reicht.
Der Haken sitzt beim Laden. 10,5 Stunden für eine volle Ladung. Das heißt: Zwischenladen in der Mittagspause fällt aus, spontane Extrarunde nach der Arbeit muss geplant werden. Steckst du den Scooter abends ein und startest morgens, merkst du davon nichts. Fährst du unregelmäßig lange Distanzen, wird die Ladezeit zum echten Ärgernis.
Fahrkomfort und Bremsen: Vollfederung plus ABS
Stoßdämpfer vorne und hinten. In Kombination mit den 12-Zoll-Tubeless-Reifen schluckt das Kopfsteinpflaster, das bei 8,5-Zoll-Budget-Scootern jeden Wirbel spüren lässt. Der Komfortsprung ist deutlich.
Gebremst wird mit mechanischen Scheibenbremsen an beiden Rädern, dazu kommt ABS. Ein Antiblockiersystem in dieser Preisklasse ist selten und auf nassem Untergrund oder Schotter der Unterschied zwischen kontrolliertem Stopp und blockierendem Vorderrad. Traktionskontrolle gegen durchdrehende Räder ist ebenfalls verbaut, IPX6 schützt gegen Regen und Spritzwasser.
Der Preis für all das: 33,7 kg. Das ist das schwerste Modell in unserer Langstrecken-Datenbank. Eine Treppe hoch oder in den Kofferraum wuchten wird zur Rückenübung. Wer den Scooter regelmäßig tragen muss, sollte das ernst nehmen.
Ausstattung und Zulassung
Straßenzulassung nach eKFV, also die klassische deutsche 20-km/h-Klasse. Versicherungspflicht besteht, du brauchst also die kleine Versicherungsplakette.
Bei der Beleuchtung ist der 6 Ultra sauber aufgestellt: LED vorne und hinten, Bremslicht und StVZO-konforme Beleuchtung. Und Blinker sind verbaut, was bei E-Scootern noch immer die Ausnahme ist. Beim Abbiegen musst du die Hand nicht mehr vom Lenker nehmen, das erhöht die Sicherheit im Berufsverkehr spürbar. Klingel ist ebenfalls dabei. Farb-LCD zeigt Tempo und Restreichweite, App-Anbindung per Bluetooth mit Apple Find My zum Wiederfinden. GPS-Tracking und OTA-Updates fehlen, ein Ständer ist nicht dabei.
Was die Fachpresse sagt
heise online/TechStage vergab im April 2026 eine Empfehlung mit der Note 1,5 und lobte vor allem die weiche Vollfederung, die breiten 12-Zoll-Reifen und den kräftigen Motor. Kritisiert wurden das hohe Gewicht, die lange Standard-Ladezeit von 10,5 Stunden und die App, die nicht ganz an Segways Software herankommt. Netzwelt nannte den 6 Ultra im Juni 2026 den besten E-Scooter, den Xiaomi je gebaut hat, und hob das Fahrverhalten, die Doppelscheibenbremsen mit E-ABS und die Traktionskontrolle hervor. Auch hier war das Gewicht der größte Kritikpunkt beim Tragen über Bordstein oder Treppe. Alle Testergebnisse und Links unten im Detail.
Einordnung gegen Segway F3 Pro D und MAX G3 D
Der Segway F3 Pro D ist günstiger und mit 19,3 kg ganze 14,4 kg leichter, hat sogar eine hydraulische Doppelfederung, aber nur 477 Wh Akku und kleinere 10-Zoll-Reifen. Für Treppen-Träger und U-Bahn-Kombinierer die bessere Wahl. Der Segway MAX G3 D kostet etwas mehr, liefert dafür 2.000 W Peak, mehr Reichweite und wiegt mit 24,6 kg gut 9 kg weniger. Der 6 Ultra kontert mit den breitesten Offroad-Reifen im Trio und dem ABS.
Unsere Wertung liegt bei 9,0 von 10. Der Xiaomi 6 Ultra DE ist ein offroad-tauglicher Pendler-Scooter mit erstklassiger Federung, ABS und vollständiger StVZO-Ausstattung inklusive Blinker. Das hohe Gewicht und die lange Ladezeit sind der Preis für die breiten Reifen und den großen Akku. Wer ihn abends fest zu Hause lädt und nicht ständig tragen muss, bekommt eines der komfortabelsten Fahrwerke seiner Klasse. Für reine Treppenträger gibt es leichtere Alternativen.

Segway F3 Pro D

Segway MAX G3 D
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Gründer von eBike-Crew.de. Er testet E-Bikes und E-Scooter selbst, über Tage bis Wochen im Alltag. Modelle, die er nicht selbst fährt, kennzeichnet er offen als Produktcheck auf Basis von Daten und unabhängigen Tests.
E-Scooter Datenblatt
Tests & Bewertungen
Schwächen: hohes Gewicht (33.7 kg), langsame Standard-Ladezeit (10.5h), App reicht nicht an Segway-App heran.
Stärken: erstklassiges Fahrverhalten und Motorleistung, kräftige Doppelscheibenbremsen mit E-ABS, 12-Zoll-Bereifung mit viel Federweg, ergonomische Griffe und breites Trittbrett, Traktionskontrolle und Apple Wo-ist-Ortung, auffälliges gelbes Design mit guter Sichtbarkeit.
Schwächen: sehr hohes Gewicht (33 kg), unhandlich beim Tragen über Bordstein oder Treppe.
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