Xiaomi Scooter 6 Pro DE





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Xiaomi Scooter 6 Pro DE im Produktcheck - Testberichte, Preisvergleich und Experteneinschätzung | eBike-Crew.de
27,3 Kilo. Das ist die Zahl, die über alles andere entscheidet. Wer diesen Scooter täglich zwei Etagen hochtragen will, kann hier direkt weiterklicken. Wer ebenerdig parkt und lange Strecken fahren möchte, findet einen der komfortabelsten Roller seiner Preisklasse. Genau dieses Gewicht liefert nämlich die Ruhe im Fahrwerk, die man bei Tempo 20 auf schlechtem Asphalt spürt.
400 Watt Dauerleistung, 1.000 Watt wenn es steil wird
Der Nabenmotor im Hinterrad liefert 400 Watt Nennleistung und schiebt bei Bedarf mit 1.000 Watt Spitze nach. 45 Nm Drehmoment sorgen dafür, dass 22 Prozent Steigung machbar sind. Das reicht für jede Stadtrampe und die meisten Brücken. Rekuperation ist an Bord, die Energierückgewinnung beim Bremsen bringt im Alltag aber nur wenige Kilometer zurück. Ein Gehmodus schiebt den schweren Roller langsam neben dir her, was beim Rangieren im Hausflur hilft.
468 Wh Akku, aber neun Stunden am Kabel
Xiaomi gibt 60 bis 70 km an. Realistisch landest du im Stadtverkehr mit Ampeln und Steigungen eher bei 42 bis 49 km. Für Pendelstrecken über eine Woche ohne Nachladen reicht das trotzdem locker. Der Haken sitzt beim Laden: neun Stunden von leer auf voll. Abends einstecken, morgens fahren. Zwischenladen in der Mittagspause fällt aus. Der Akku ist fest verbaut, tauschen geht nicht. Wer unterwegs mal eben eine zweite Batterie einsetzen will, ist hier falsch.
12-Zoll-Luftreifen und Federung an beiden Enden
Hier liegt die Stärke. Die 12-Zoll-Luftreifen sind größer als bei fast allen Konkurrenten in dem Preisbereich, dazu Federgabel vorn und Stoßdämpfer hinten. Kopfsteinpflaster, Wurzeln, Pflasterfugen: alles deutlich entschärft. Vorne bremst eine mechanische Scheibe, hinten arbeitet eine E-Bremse. Bei Nässe fühlt sich das ungleichmäßig an, der Bremsweg wird spürbar länger als bei Rollern mit zwei Scheiben. ABS und Antischlupf (TCS) sind trotzdem dabei und fangen einiges auf. IPX5 bedeutet: Regenfahrten okay, durch tiefe Pfützen pflügen lieber nicht.
Ausstattung: StVZO-Beleuchtung, Blinker, App
Straßenzulassung mit ABE, Versicherungs- und Kennzeichenpflicht, ab 16 Jahren, kein Helm nötig. LED-Front, Bremslicht hinten, Blinker, seitliche Reflektoren, zwei Schutzbleche und Klingel sind Serie. Die App per Bluetooth bietet Wegfahrsperre und kabellose OTA-Updates, GPS-Tracking fehlt allerdings. Kein USB-Anschluss, keine Handyhalterung, kein höhenverstellbarer Lenker. Zuladung bis 120 Kilo. Das 1,9-Zoll-LED-Display zeigt Tempo und Akku, mehr nicht.
Was die Fachpresse sagt
Allround-PC nannte den 6 Pro im Juli 2026 einen „Komfort-Riesen, aber keinen Pendler-Scooter“: gelobt wurden die 12-Zoll-Reifen, die doppelte Federung und das breite Kicktail-Trittbrett, kritisiert das hohe Gewicht, der nur mittelmäßige IPX5-Schutz und eine wobbelige Licht-Wippe für die Blinker. Scooterhelden testete im April 2026 und bescheinigte einen fairen Preis und angenehmes Fahrverhalten auf glatter Straße, bemängelte aber ein deutliches Klappern von Federung und Schwinge auf Kopfsteinpflaster sowie das langsame Laden. Beide Tester maßen per GPS reale Höchstgeschwindigkeiten um die 20 km/h. Alle Testergebnisse und Links findest du unten im Detail.
Im Vergleich zur Segway-Riege
Der Segway-Ninebot MAX G2 D liegt preislich fast gleichauf, packt mit 551 Wh mehr Akku ein und wiegt 3 Kilo weniger. Dafür hat er nur 10-Zoll-Reifen und vorne eine Trommelbremse statt Scheibe. Wer maximalen Fahrkomfort will, ist beim Xiaomi mit den größeren Reifen besser bedient. Der Segway F2 Pro D II kostet weniger und wiegt mit 17,3 kg satte 10 Kilo weniger. Der klare Kandidat für alle, die den Roller regelmäßig tragen müssen. Er verzichtet dafür auf die Hinterradfederung und liegt bei der Reichweite hinten.
Unter dem Strich: der 6 Pro ist der Roller für Vielfahrer mit festem Stellplatz. Ebenerdig parken, morgens draufsteigen, entspannt zur Arbeit rollen. Wer ihn schleppen muss, sollte zum leichteren Segway greifen. Federung, größere Reifen, ABS und TCS machen den Xiaomi zum bequemsten Langstreckenroller in diesem Preisfeld, das Klappern auf schlechtem Untergrund und die neun Stunden Ladezeit sind der Preis dafür.

Segway-Ninebot MAX G2 D

Segway F2 Pro D II
Gründer von eBike-Crew.de. Er testet E-Bikes und E-Scooter selbst, über Tage bis Wochen im Alltag. Modelle, die er nicht selbst fährt, kennzeichnet er offen als Produktcheck auf Basis von Daten und unabhängigen Tests.
E-Scooter Datenblatt
Tests & Bewertungen
Stärken: 12-Zoll-All-Terrain-Reifen, doppelte Federung, 1.000-Watt-Motor, bis zu 70 km Reichweite, breites langes Kicktail-Trittbrett, App mit Wegfahrsperre und Wo-ist-Netzwerk, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ab 529 Euro.
Schwächen: mit 27,3 kg sehr schwer und kaum transportabel, nur IPX5-Schutz, wobbelige und ungenaue Licht-Wippe für Blinker.
Stärken: fairer Preis (579 Euro), 12-Zoll-Reifen geben Sicherheit, brauchbar dimensioniertes Trittbrett, angenehmes Fahrverhalten auf glatter Straße, Federung und App-Anbindung.
Schwächen: deutliches Klappern von Federung und Schwinge auf Kopfsteinpflaster und im Gelände, langsames Laden, per GPS nur rund 20 km/h gemessen.
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