Xiaomi Scooter 5 Pro





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Xiaomi Scooter 5 Pro im Produktcheck - Testberichte, Preisvergleich und Experteneinschätzung | eBike-Crew.de
Im Mittelklasse-Segment um 450 Euro bekommst du beim Xiaomi 5 Pro eine Vollfederung, 477 Wh Akku und App-Anbindung mit OTA-Updates – eine Kombination, für die du bei anderen Herstellern schnell 600 bis 700 Euro zahlst. Der Preis-Leistungs-Sieg im scooterhelden-Vergleichstest kommt nicht von ungefähr; die Frage ist eher, wo gespart wurde.
Motorleistung in der Praxis
400 Watt Nenn, 1.000 Watt Peak, 22 Prozent Steigfähigkeit – das reicht auch für hügelige Städte. Im Praxistest hält der Elektro-Tretroller sein Tempo auf mittleren Rampen sauber und kriecht erst bei sehr steilen Anstiegen. Die Rekuperation (Energierückgewinnung beim Bremsen) speist spürbar Energie zurück – bei Bergab-Fahrten merkt man das an der langsameren Akku-Abnahme. Einen Tempomat gibt es nicht; wer längere Strecken fährt, vermisst ihn.
Akku und Reichweite ehrlich eingeordnet
477 Wh und 60 km Herstellerangabe – realistisch sind 40–45 km bei Stadttempo, bei 90 kg Fahrer und kühlem Wetter eher 35. Die 9 Stunden Ladezeit sind die Schwachstelle: Abends einstecken, morgens voll – ja. Mittagspausen-Nachladen fällt aus. Der Akku ist fest verbaut, Laden geht nur am Scooter, was im Mehrparteienhaus ohne Steckdose im Keller nervig werden kann.
Fahrkomfort und Sicherheit
Doppelfederung vorne, Stoßdämpfer hinten, 10-Zoll-Tubeless-Reifen mit 60 mm Breite – das ist Langstrecken-Komfort. IPX5 (strahlwasserfest, Regenfahrten sind okay), Blinker, Bremslicht, TCS (Traktionskontrolle gegen Durchdrehen bei nassem Laub) und ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis – ohne sie kein Straßenbetrieb) gehören zum Paket. Der schwache Punkt ist die Bremskombination Trommel vorne plus E-Bremse hinten ohne ABS: Im scooterhelden-Test weniger bissig als hydraulische Scheiben, bei Nässe spürbar längerer Bremsweg. Schutzbleche fehlen laut Herstellerangaben im Lieferumfang – bei Pfützen fängst du eine Spritzspur am Rücken.
Vergleich mit Segway E3 Pro D und NAVEE GT3 Max
Der Segway E3 Pro D liegt rund 30 Euro darunter, wiegt 4,5 kg weniger, bietet aber nur 368 Wh und keine Rekuperation – der Leichtpendler statt Langstrecken-Roller. Der NAVEE GT3 Max ist grob 50 Euro teurer, bringt 596 Wh und vierfache Federung – im smartzone-Reichweitentest wurden reale 46 km gemessen. Wenn dir 10 km mehr Reichweite wichtiger sind als OTA-Updates, ist der NAVEE der passendere Scooter.
Unsere Einschätzung
Der 5 Pro ist der Allrounder für Pendler mit 10–20 km täglich, die Vollfederung und App-Features wollen, ohne über 500 Euro auszugeben. Wer auf kurzer Bremsweg Wert legt, sollte den Mi 4 mit Scheibenbremse prüfen. Wer mehr Reichweite braucht, den NAVEE. Für alles dazwischen trifft der 5 Pro genau den Punkt.

Segway E3 Pro D

NAVEE GT3 Max
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Tests & Bewertungen
Schwächen: 9h Ladezeit, Bremswirkung Trommel+E-ABS weniger bissig als hydraulische Scheiben, 22,4 kg nicht ideal zum Tragen.
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