Segway-Ninebot F2 Pro D

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Segway-Ninebot F2 Pro D im Produktcheck - Testberichte, Preisvergleich und Experteneinschätzung | eBike-Crew.de
Unter 400 Euro bekommst du hier 10-Zoll-Tubeless-Reifen, eine richtige Federgabel vorne, Blinker, App-Anbindung und 55 km Reichweite — eine Kombination, die in dieser Preisklasse selten geworden ist. Der F2 Pro D zielt klar auf Pendler, die jeden Tag fahren und nicht nach drei Monaten den Akku als Bremsklotz spüren wollen.
Antrieb und Tempo am Berg
450 Watt Nennleistung mit 900 Watt Spitze treiben den E-Roller über den Heckmotor an. Bis 20 km/h ist der Vortrieb sauber, am Berg merkst du die Auslegung: Steigungen bis etwa 12 Prozent nimmt er stoisch, darüber wird es zäh, vor allem mit 90 kg Fahrer plus Rucksack. Drei Fahrmodi (Eco, Drive, Sport) plus Gehmodus regeln die Charakteristik. Tempomat fehlt — bei langen Geradeausstrecken eine echte Lücke, weil der Daumen nach 15 Minuten taub wird.
Akku und realistische Reichweite
460 Wh stecken im Rahmen, fest verbaut. Segway gibt 55 km an, in der Praxis landest du bei gemischter Stadtfahrt eher bei 35–40 km — eine Woche pendeln zwischen zwei Ladevorgängen ist drin, wenn der Arbeitsweg unter 8 km liegt. Die Ladezeit von rund 7 Stunden heißt: Abends einstecken, morgens voll. Mittagspausen-Nachladen auf einer Tagestour kannst du vergessen. Der fest verbaute Akku ist die größere Schwäche: Wohnst du im vierten Stock ohne Aufzug, schleppst du jeden Abend 18,5 kg E-Scooter hoch.
Fahrkomfort, Bremsen und Sicherheit
10-Zoll-Tubeless (schlauchlos, also kein platzender Schlauch) plus Federgabel mit 35 mm Federweg vorne machen Stadtfahrten deutlich erträglicher als jeder Vollgummi-Roller in derselben Klasse. Hinten gibt es keine Federung — auf Kopfsteinpflaster wirst du das spüren, dein Rücken übersetzt jede Fuge. Vorne mechanische Scheibenbremse, hinten elektrische Bremse: der Kompromiss kostet bei Nässe Bremsweg, ein zweites Scheibensystem wäre ehrlicher gewesen. ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis — ohne darfst du nicht auf öffentliche Straßen) ist da, ebenso Blinker, IPX5 (strahlwasserfest, Regen okay) und TCS (Traktionskontrolle gegen Durchdrehen am nassen Anfahren).
Direkter Vergleich mit zwei Alternativen
Knapp 50 Euro günstiger bekommst du den NAVEE GT3 D — der bringt Voll- statt Halbfederung, GPS und ABS-ähnliche Heckbremse, gibt aber Motorleistung ab (700 W Spitze statt 900 W). Wer mehr Komfort und Ortung will, nimmt den NAVEE; wer mehr Punch braucht, bleibt beim F2 Pro. Rund 70 Euro unter dem Segway liegt der Odys Alpha X5 Pro mit gleicher Motorleistung und größerem Akku, dafür ohne Federung und 5,5 kg schwerer — das macht ihn zum Reichweiten-, aber nicht zum Komfort-Sieger.
Unsere Einschätzung
Der F2 Pro D ist für uns der solide Mittelweg im 350–400-Euro-Pendler-Segment: gute Reifen, brauchbare Federung vorne, App und Blinker an Bord, Reichweite passt für die meisten Arbeitswege. Schwächen sind die fehlende Heckfederung, die schwache Bremskombo bei Nässe und der nicht entnehmbare Akku. Wenn dein Pendelweg unter 15 km einfach ist, du im Erdgeschoss oder mit Aufzug wohnst und keinen Tempomat brauchst — klare Empfehlung. Für Pendler im Altbau-Hinterhaus oder Vielfahrer mit täglich 30+ km lohnt sich der Blick auf den MAX G2 D oder Odys.

NAVEE GT3 D

Odys Alpha X5 Pro
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In dieser Preisklasse drängeln sich aktuell die meisten Modelle. Schau dir die direkten Konkurrenten an, bevor du dich festlegst.
Gründer von eBike-Crew.de. Er testet E-Bikes und E-Scooter selbst, über Tage bis Wochen im Alltag. Modelle, die er nicht selbst fährt, kennzeichnet er offen als Produktcheck auf Basis von Daten und unabhängigen Tests.
E-Scooter Datenblatt
Tests & Bewertungen
Stärken: starker 450/900-Watt-Motor, 460-Wh-Akku, hoher Fahrkomfort, gute Bremsen, Vorderfederung, Find-My-Support für Diebstahlortung.
Schwächen: Registrierungszwang per Segway-Ninebot-App, Display bei direkter Sonne schwer ablesbar, Diebstahlschutz-Hupe zu leise.
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