iScooter T4 1000W Offroad E-Scooter (ABE/eKFV)

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
iScooter T4 1000W Offroad E-Scooter (ABE/eKFV) im Produktcheck - Testberichte, Preisvergleich und Experteneinschätzung | eBike-Crew.de
24 Kilo, 600 Wh, zwei mechanische Scheibenbremsen, Blinker und eine deutsche Straßenzulassung. Für unter 500 Euro. Der iScooter T4 ist der günstigste Einstieg ins Offroad-Segment, den wir in der Datenbank haben, und er bringt die vollständige eKFV-Ausstattung mit. Das ist in dieser Klasse alles andere als selbstverständlich.
500 oder 1000 Watt: der ehrliche Wert
Der Nabenmotor sitzt im Hinterrad. 500 Watt im Dauerbetrieb, 1000 Watt kurzzeitig beim Anfahren. Beide Zahlen stehen im Datenblatt, beworben wird logischerweise die größere. Auf flachem Gelände und moderaten Anstiegen merkst du den Unterschied kaum, da reichen die 500 Watt völlig. An steilen Rampen mit voller Zuladung wird es eng: Dann fährst du einen 500-Watt-Roller, kein Kilowatt-Monster. Smartzone hat im Test vom November 2024 genau das kritisiert, die 1000 Watt sind ausdrücklich nur Spitzenleistung.
Vier Fahrstufen von 6 bis 20 km/h plus Gehmodus geben feine Kontrolle über das Tempo. Für Deutschland auf die erlaubten 20 km/h gedrosselt, das ist Gesetz. Der Heckantrieb hat im losen Gelände einen echten Vorteil: Beim Anfahren auf Schotter oder Sand bekommst du mehr Grip als mit Frontantrieb. Die Kehrseite steht weiter unten.
Realistisch 40 bis 50 Kilometer, nicht 70
Bis zu 70 km gibt iScooter als Maximum an. Das ist der Eco-Bestwert unter Idealbedingungen: leichter Fahrer, flache Strecke, niedriges Tempo. Mit Offroad-Profil, Schotter und ein paar Höhenmetern landest du realistisch eher um die 49 km, bei sportlicher Fahrweise auch darunter. Der Akku fasst 600 Wh bei 48 Volt und 12,5 Amperestunden. Für die Preisklasse ein anständiger Wert, auch wenn der Segment-Durchschnitt bei 709 Wh liegt. Entnehmen kannst du ihn nicht, er sitzt fest im Rahmen. Wer keine Steckdose in Nähe des Stellplatzes hat, muss den ganzen Roller ans Kabel schleppen.
Federung, Bremsen, Wetter
Vorn eine Doppelfederung, hinten eine Doppelfederdämpfung. Auf Waldweg und Schotter nimmt das die gröbsten Schläge raus, wo dich ein ungefederter Stadtroller durchschüttelt. Die 10-Zoll-Luftreifen mit Offroad-Profil graben sich in losen Boden. Ein Haken bleibt: Pannenschutz fehlt. Ein spitzer Stein im Feld, und du stehst. Das ist die deutlichste Schwäche dieser Ausstattung, und sie trifft dich genau dort, wo der Roller hingehört.
Gebremst wird vorne und hinten mechanisch mit Scheibenbremsen. Ein ABS hat der T4 nicht. Bei 24 Kilo und Tempo 20 auf Schotter musst du also selbst dosieren, gerade auf nassem Untergrund oder bei losem Boden lohnt sich ein Gefühl für die Bremse. Smartzone gab dem T4 die Note 1,8 und den Preis-Leistungs-Tipp. Gelobt wurden Verarbeitung, Federung und die vollständige Straßenausstattung. Kritisch vermerkt: Das im Shop beworbene Bremslicht ist eigentlich nur ein normales Rücklicht, und Shop- und Datenblatt-Angabe zur Zuladung weichen voneinander ab (150 kg vs. 100 kg). Wir listen die 150 kg von der aktuellen Produktseite, aber check das vor dem Kauf noch mal.
Der IP54-Schutz hält Spritzwasser ab. Kräftiger Dauerregen ist nicht das Revier dieser Schutzklasse, das gilt für Offroad-Roller in der Preislage generell. Front- und Rücklicht in LED, seitliche Reflektoren, Klingel und Ständer sind dabei. Steuerung und Tacho laufen über die MiniRobot-App per Bluetooth, inklusive App-Sperre als einfacher Diebstahlschutz.
Kein TCS: was das im Gelände bedeutet
Der T4 verzichtet auf eine Antischlupfregelung. Bei Heckantrieb ohne Traktionskontrolle heißt das: Auf sehr steilen, sandigen oder losen Anstiegen kann das angetriebene Hinterrad durchdrehen. Auf nassem Laub rechnest du mit etwas Schlupf am Heck. Kein Drama, aber du solltest an solchen Stellen dosiert Gas geben statt voll durchzuziehen. Für gepflegte Feldwege und Stadtrand kein Thema, für die richtig üble Steigung im Wald schon.
🛴 Aus unserem Praxistest des iScooter T8
Der T4 verzichtet auf eine Antischlupfregelung – wie sich das im Alltag anfühlt, kennen wir aus der Praxis. Den iScooter T8 mit demselben Hinterradantrieb sind wir über 200 Kilometer gefahren, auch im Gelände, mit eigenen Messungen, Fotos und Video. Auf sehr steilen, sandigen oder losen Anstiegen drehte das angetriebene Hinterrad gelegentlich durch – bei Heckantrieb ohne Traktionskontrolle ist das normal. Beim T4 solltest du an genau solchen Stellen dosiert Gas geben und auf nassem Laub mit etwas Schlupf am Hinterrad rechnen.
T4 oder die nächste Stufe
Wer mehr will, schaut zum iScooter T8. Der kostet rund 140 Euro mehr, bringt 120 Wh zusätzlichen Akku und eine deutlich höhere Herstellerangabe bei der Reichweite. Dafür wiegt er 2 Kilo mehr und hat 200 kg Zuladung statt 150. Wer regelmäßig längere Touren fährt, ist beim T8 besser aufgehoben. Der Test kürte ihn zum Testsieger. Etwas anders positioniert ist der iScooter iX7: schlauchlose Reifen statt Luftschlauch, hinten nur ein Stoßdämpfer statt Doppelfederung, aber ebenfalls 720 Wh Akku. Der iX7 kommt in unserer Redaktionswertung auf 9,2 von 10.
Im breiteren Markt gilt: Zwei Scheibenbremsen, echte Blinker und eine Straßenzulassung für unter 500 Euro bekommst du nicht überall. Viele Konkurrenten in dieser Preisklasse sparen genau an diesen Punkten.
Für wen der T4 passt
Feldwege, Stadtrand, ein Fahrwerk mit echter Federung, ohne in die obere Preisklasse zu rutschen. Dann passt der T4. Stark sind die Doppelfederung vorn, die vollständige eKFV-Ausstattung mit Blinkern und die Verarbeitung, die Smartzone gelobt hat. Schwächer: kein Pannenschutz an den Reifen, keine Antischlupfregelung, kein ABS, kein entnehmbarer Akku. Für reine Stadtpendler auf glattem Asphalt ist er zu schwer und zu speziell. Für gemischte Strecken mit Schotteranteil und dem Anspruch, sicher und zugelassen unterwegs zu sein, bekommst du hier ein stimmiges Paket zum fairen Preis.

iScooter T8 1200W Offroad E-Scooter (ABE/eKFV)

iScooter iX7 1200W Offroad E-Scooter (ABE/eKFV)
Gründer von eBike-Crew.de. Er testet E-Bikes und E-Scooter selbst, über Tage bis Wochen im Alltag. Modelle, die er nicht selbst fährt, kennzeichnet er offen als Produktcheck auf Basis von Daten und unabhängigen Tests.
E-Scooter Datenblatt
Tests & Bewertungen
Stärken: Deutsche Straßenzulassung, eingebaute Blinker und vormontierte Klingel, doppelte Vollfederung mit 10-Zoll-Luftreifen, massive Verarbeitung, mitgeliefertes Zubehör.
Schwächen: 1000 W sind nur kurzzeitige Spitzenleistung (500 W Nenn), das beworbene Bremslicht ist nur ein normales Rücklicht, widersprüchliche Zuladungsangabe (Shop 150 kg vs. Datenblatt 100 kg).
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