iScooter E9TMax 500W 10″ E-Scooter (ABE/eKFV)

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
iScooter E9TMax 500W 10″ E-Scooter (ABE/eKFV) im Produktcheck - Testberichte, Preisvergleich und Experteneinschätzung | eBike-Crew.de
Elektronisches Bremssystem mit ABS an einem E-Scooter dieser Preisklasse? Sieht man selten. Genau das macht den iScooter E9TMax interessant für alle, die täglich pendeln und beim Bremsen keine halben Sachen wollen. Wir ordnen ein, was die Ausstattung im Alltag wirklich taugt.
Reicht der Antrieb für den Arbeitsweg?
350 Watt Nennleistung, 500 Watt in der Spitze. Im Flachen hält dich das mühelos auf den erlaubten 20 km/h, beim Anfahren an der Ampel gibt es keine Probleme. Die Steigfähigkeit gibt iScooter mit 15 Prozent an, das reicht für normale Stadtrampen und sanfte Hügel. An steileren Anstiegen wird es mit ordentlich Gewicht auf dem Trittbrett aber zäh bis unmöglich, der Nabenmotor (der Motor sitzt direkt in der vorderen Radnabe) hat dann zu kämpfen. Wer mit 90 Kilo aufwärts unterwegs ist, plant am langen Berg besser etwas Geduld fürs sehr langsam Fahren oder Schieben ein. Zwei Fahrmodi: Eco bei 10 und Drive bei 20 km/h. Mehr braucht im Pendelalltag kein Mensch. Der Gehmodus fehlt, ist verschmerzbar.
Wie weit kommst du wirklich?
360 Wattstunden Akku stecken im Deck. Realistisch sind damit rund 30 bis 35 Kilometer drin, je nach Tempo, Zuladung und Außentemperatur. Der Hersteller gibt bis zu 40 km an. Die erreichst du im Stadtverkehr mit ständigem Anfahren nicht, aber bei moderatem Tempo auf flacher Strecke ist die Angabe zumindest nicht komplett aus der Luft gegriffen. Für einen 5-km-Arbeitsweg hin und zurück reicht eine Ladung problemlos mehrere Tage. Vollgeladen wird der Roller in etwa 6,5 Stunden, also nichts für eine schnelle Mittagspause, aber über Nacht ist er morgens voll einsatzbereit. Der Akku ist fest verbaut, du kannst ihn nicht separat mit in die Wohnung nehmen. Dafür wiegt der ganze E-Scooter nur 15,5 Kilo, leicht genug, um ihn mal eine Treppe hochzutragen. Viele Pendler-Konkurrenten sind schwerer.
Sicher unterwegs, auch bei Nässe?
Hier wird es interessant. Vorne arbeitet ein elektronisches Bremssystem mit ABS, das ein Blockieren des Rads beim harten Bremsen verhindert, hinten packt eine einfache mechanische Scheibenbremse zu. Diese Kombination dosiert sauberer und bleibt auf nasser Fahrbahn sicherer als das Trommel-plus-Elektronik-Duo, das die meisten günstigen Roller verbauen. Die 10-Zoll-Wabenreifen (Honeycomb, also gummigefüllt statt mit Luft, kann nicht platzen) schlucken Kopfsteinpflaster und Bordsteinkanten deutlich besser als 8,5-Zoll-Vollgummi. Hinten federt zusätzlich eine Doppelfederung mit. IP54 hält Spritzwasser ab, bei leichtem Regen fährst du sorglos. In den Starkregen würden wir ihn trotzdem nicht stellen. Der Haken: Vorne ist nichts gefedert. Gröbere Schläge gehen direkt in Lenker und Handgelenke. Und Blinker fehlen komplett, Handzeichen bei 20 km/h bleibt also Pflicht.
🛴 Aus unserem Praxistest des iScooter T8
Die Bremse ist beim E9TMax ein echtes Kaufargument, und wir haben das Bremsverhalten der Marke selbst auf der Straße erlebt: den deutlich größeren iScooter T8 sind wir über 200 Kilometer gefahren, mit eigenen Messungen, Fotos und Video. Eine Erkenntnis daraus lässt sich gut übertragen: die Scheibenbremse griff bei uns auch auf nasser Fahrbahn sicher und gut dosierbar, du solltest bei Nässe nur etwas mehr Bremsweg einplanen. Genau dieses Verhalten ist auch beim E9TMax mit seinem ABS plus Scheibe zu erwarten.
Zum kompletten iScooter T8 Test
Wie schlägt er sich gegen die Konkurrenz?
Der Segway KickScooter E2 D II kostet rund 50 Euro weniger und bringt vorne sogar eine Federgabel mit, die dem TMax fehlt. Dafür stecken nur 220 Wattstunden im Akku, die Reifen sind kleinere 8,1-Zoll-Vollgummis und real kommt er kaum über 20 Kilometer. Mehr Federung, weniger Reichweite, weniger Komfort auf schlechtem Belag. Der NAVEE V40i Pro liegt rund 30 Euro unter dem TMax und hat mit 600 Watt Spitzenleistung den kräftigeren Antrieb, dazu Luftreifen und eine Hersteller-Reichweite bis 40 km (also wie der E9TMax). Luftreifen heißt aber auch Plattfuß-Risiko, das die Wabenreifen des iScooter schlicht nicht kennen. Beide Konkurrenten sind zudem etwas schwerer als der TMax, beim Tragen merkst du das. Wem Pannensicherheit wichtig ist, der ist beim iScooter besser aufgehoben.
Unsere Einschätzung
Der E9TMax ist ein guter Pendler E-Scooter, wenn du täglich fährst, eine gute Bremse willst und nicht jeden Euro dreimal umdrehst. 360 Wh Akku, Scheibe plus ABS und Wabenreifen, das ist für die Budget-Klasse eine ordentliche Ansage. Zwei Schwächen musst du schlucken: die fehlende Vorderfederung und die nicht vorhandenen Blinker. Wer viel über Kopfsteinpflaster rollt, spürt das erste Manko in den Handgelenken. Auf glattem Stadtasphalt und moderaten Strecken zählt der TMax aber zu den überzeugenderen, günstigen E-Rollern mit Straßenzulassung. Für den klassischen Kurzstrecken-Pendler eine klare Empfehlung.

Segway KickScooter E2 D II

NAVEE V40i Pro
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Gründer von eBike-Crew.de. Er testet E-Bikes und E-Scooter selbst, über Tage bis Wochen im Alltag. Modelle, die er nicht selbst fährt, kennzeichnet er offen als Produktcheck auf Basis von Daten und unabhängigen Tests.
E-Scooter Datenblatt
Tests & Bewertungen
Stärken: Deutsche Straßenzulassung, sehr gute Bremsen, erstklassige Verarbeitung, kräftiger 500-W-Spitzenantrieb, exzellentes Fahrverhalten auf ebener Straße.
Schwächen: Schmaler Lenker, schwache Federung, ungenaue Akkuanzeige, real nur rund 25 km Reichweite. Im Dauertest fielen Netzteil und hintere Schutzblech-Halterung aus.
Stärken: Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, robust und feuchtigkeitsresistent, pannenfreie 10-Zoll-Wabenreifen, Zerostart für sanftes Anfahren.
Schwächen: Keine Vorderfederung sorgt für Komforteinbußen auf unebenem Untergrund, die 40-km-Herstellerreichweite wird nicht erreicht.
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