Zündapp E-Bike Trekkingrad »Z802 700c«, 28 Zoll, Damen (Damen, Grau/Grün)




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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Zündapp E-Bike Trekkingrad »Z802 700c«, 28 Zoll, Damen (Damen, Grau/Grün)
Unter 1.000 Euro ein Trekkingrad mit Heckmotor, 21-Gang-Schaltung und Federgabel — auf dem Papier klingt der Zündapp Z802 Damen in Grau/Grün nach unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die UVP lag ursprünglich bei 1.799 Euro, der aktuelle Straßenpreis liegt deutlich darunter. Trotzdem bleiben Kompromisse, die du kennen solltest, bevor du zuschlägst. Wir zeigen dir, wo das E-Bike sein Geld wert ist und wo der niedrige Preis sich bemerkbar macht.
Ananda-Heckmotor mit 40 Nm — passend zur Preisklasse
Der 250-Watt-Heckmotor der M145-TS-Serie liefert 40 Nm Drehmoment. Ein Motor in der Hinterradnabe hat gegenüber einem Frontmotor den Vorteil besserer Traktion bei Nässe und auf losem Untergrund — das angetriebene Rad rutscht weniger. Für flache Trekking-Strecken und Pendlerwege ist das ausreichend, an 10-%-Rampen mit beladenem Gepäckträger merkst du aber, dass 40 Nm für wirklich komfortables Bergauffahren zu wenig sind. Der Vergleich: Ein Bosch Performance Line CX liefert 85 Nm — dafür zahlst du allerdings das Dreifache. Die fünf Unterstützungsstufen bieten genug Abstufung, der fehlende echte Drehmomentsensor macht die Motorunterstützung weniger direkt als bei teureren Systemen.
374 Wh — knapp für Trekking-Ansprüche
Der Gepäckträger-Akku mit 374 Wh ist für ein Trekkingrad am unteren Ende der sinnvollen Größe. Die Zündapp-Angabe von 29 bis 67 km Reichweite ist bewusst niedrig und damit ehrlich angesetzt — in der Praxis erreichst du bei moderater Unterstützung meist 45 bis 60 km. Für den Pendlerweg oder die Feierabendrunde reicht das locker zwei bis drei Tage, für Tagestouren über 60 km musst du unterwegs laden oder dein Streckenprofil anpassen. Der Akku ist entnehmbar und lässt sich in der Wohnung laden — wichtig, wenn dein Keller keine Steckdose hat.
Trapez-Rahmen und 21 Gänge — die Stärken
Der Trapez-Rahmen (tiefer als Diamant, aber höher als Wave) ist der klassische Kompromiss zwischen einfachem Einstieg und Rahmensteifigkeit — angenehm für Fahrerinnen zwischen 155 und 185 cm. Die Shimano-Altus-Kettenschaltung mit 21 Gängen bietet mehr Abstufung als die meisten Nabenschaltungen in dieser Preisklasse, was auf hügeligen Touren klar hilft. Die Federgabel mit 63 mm Federweg schluckt Waldwege und grobe Pflastersteine. Tektro-Felgenbremsen bleiben aber die bekannte Schwachstelle: Bei Regen verlängert sich der Bremsweg spürbar. Für Trekking-Touren, die auch bei Wetterumschwüngen stattfinden, wären Scheibenbremsen das klare Upgrade.
Vergleich: Telefunken und Zündapp Green 7.7
Das Telefunken Expedition XT480 kostet etwa 150 Euro weniger, nutzt die gleiche Ananda-Motor-Plattform und hat ebenfalls 21 Gänge. Preislich attraktiver — dafür fehlt die höherwertige Altus-Schaltgruppe. Der Zündapp Green 7.7 liegt nur leicht unter dem Z802 und bietet ein modernes D16-TFT-Farbdisplay mit App-Anbindung, allerdings nur 7 Gänge in der Tourney-Klasse. Wer Touren-Fokus hat, nimmt den Z802 mit mehr Abstufung. Wer App und Farbdisplay will, greift zum Green 7.7.
Fazit: Viel Trekking für wenig Geld — mit Kompromissen
Der Z802 Damen ist ein ehrlich kalkuliertes Einsteiger-Trekkingrad für Fahrerinnen, die ein Pedelec für den Pendlerweg und gelegentliche Wochenendtouren suchen. Testnote 1,6 bei testberichte.de ist für diese Preisklasse stark. Akkugröße und V-Brake sind die Kompromisse — wer sie kennt und akzeptiert, bekommt viel Bike fürs Geld.

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E-Bike Datenblatt
Tests & Bewertungen
- Motor mit 5 Unterstützungsstufen und Schiebehilfe
- großer Schaltbereich mit 21 Gängen
- Akku entfern- und abschließbar
- Gepäckträger mit Seitentaschen-Eignung
- Anlieferung nicht vollständig vormontiert (98%)
- schweres Heck durch Gepäckträger-Akku + Nabenmotor
- einfache Federgabel
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