VENICE – I love Italy City E-Bike

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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum VENICE – I love Italy City E-Bike
Nur 30 Nm Drehmoment und mechanische Scheibenbremsen — klingt nach Sparpaket. Tatsächlich trifft das VENICE – I love Italy genau die Bedürfnisse einer bestimmten Zielgruppe: Wer ausschließlich flach fährt, kurze Strecken zurücklegt und ein schickes Stadtrad mit italienischem Charme sucht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket ohne unnötigen Technik-Ballast.
Etrotek-Heckmotor: 30 Nm für die Ebene
Der Etrotek DGW07 sitzt im Hinterrad und liefert 30 Nm — das ist der niedrigste Wert in dieser Preisklasse. Für flache Stadtfahrten reicht das problemlos, die Unterstützung setzt sanft ein und schiebt gleichmäßig bis 25 km/h. An Steigungen über 5 % merkst du die Grenzen allerdings deutlich: Der Motor wird langsam und du musst kräftig mittreten. Ein Nabenmotor (also ein Motor, der direkt in der Radnabe sitzt) hat den Vorteil, dass er kaum Verschleiß an der Schaltung verursacht — weniger bewegte Teile bedeuten weniger Wartung.
378-Wh-Akku: Für Kurzstrecken kalkuliert
Der Spard-Akku mit 378 Wh steckt integriert im Rahmen, was für eine saubere Optik sorgt. Realistisch sind 50–70 km Reichweite bei gemäßigter Unterstützung auf flachem Terrain. Für den typischen Einsatz — 5 km zum Supermarkt, 8 km ins Büro — reicht eine Ladung mehrere Tage. Ob der Akku entnehmbar ist, geht aus den Daten nicht eindeutig hervor — falls nicht, musst du das Elektrofahrrad zum Laden an eine Steckdose in Radnähe stellen.
Einfach und wartungsfreundlich
Shimano 7-Gang-Kettenschaltung, Schutzbleche rundum, Gepäckträger und StVZO-Beleuchtung — das VENICE kommt alltagsfertig. Die Starrgabel spart Gewicht und Wartung gegenüber einer Federgabel, schluckt aber Unebenheiten auf Kopfsteinpflaster nicht. Die mechanischen Scheibenbremsen von Promax erfordern mehr Handkraft als hydraulische Systeme und müssen regelmäßig nachjustiert werden. Bei Regen verlängert sich der Bremsweg deutlich — wer ganzjährig pendelt, stößt hier an die Grenzen. Ein Rahmenschloss fehlt, du brauchst also immer ein separates Fahrradschloss.
Wie schlägt sich die Konkurrenz?
Das DERUIZ Peridot kostet rund 200 Euro mehr, bietet dafür aber 55 Nm Heckmotor, 500 Wh Akku, hydraulische Bremsen und eine Federgabel — der Sprung lohnt sich, wenn du auch mal leichte Hügel fährst oder mehr Bremsleistung bei Nässe brauchst. Das Zündapp Z502 liegt rund 300 Euro unter dem VENICE und bringt einen 522-Wh-Akku sowie Rücktrittbremse mit — allerdings mit Frontmotor und Felgenbremsen, was bei Nässe doppelt problematisch wird.
Unser Fazit zum VENICE City E-Bike
Das VENICE richtet sich an Stadtfahrer, die ein optisch ansprechendes Pedelec für kurze, flache Wege suchen und bewusst auf High-End-Technik verzichten. Die UVP liegt bei 1.799 Euro — aktuell deutlich darunter. Die 30 Nm sind kein Makel, wenn dein Revier flach ist. Die mechanischen Bremsen sind der echte Schwachpunkt: Wer auf Sicherheit bei Schlechtwetter Wert legt, sollte das Budget für hydraulische Bremsen einplanen oder direkt zum DERUIZ Peridot greifen. Als reines Schönwetter-Stadtrad mit Stil macht das VENICE seinen Job. Die Starrgabel hält das Gewicht niedrig und spart Wartungskosten, die 28-Zoll-Räder rollen effizient über Asphalt und gepflegte Radwege.

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