VECOCRAFT E-Pax klapprad e bike City E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum VECOCRAFT E-Pax klapprad e bike City E-Bike
40 Nm Heckmotor, 20-Zoll-Falträder, mechanische Scheibenbremse vorne und V-Brake hinten — auf dem Papier klingt das VECOCRAFT E-Pax nach einem Kompromiss-Pedelec. Und ja, es ist eines. Aber genau darin liegt der Reiz: Im Budget-Segment unter 1.000 Euro bekommst du ein faltbares Elektrofahrrad mit 468-Wh-Akku, StVZO-Ausstattung und Shimano-Schaltung, das für kurze Pendelstrecken und den Weg zum Supermarkt schlicht funktioniert — ohne den Anspruch, mehr zu sein.
Heckmotor mit 40 Nm — ehrliche Einstiegsleistung
Der namenlose 250-Watt-Heckmotor liefert 40 Nm Drehmoment. Das ist am unteren Ende des Faltrad-Spektrums und reicht für flaches Gelände und sanfte Anstiege bis 5 % bequem aus. Ab 8 % Steigung merkst du deutlich, dass der Motor an seine Grenzen kommt — dann musst du selbst ordentlich reintreten. Ein Hecknabenmotor (der Antrieb sitzt direkt in der Hinterradnabe) hat zudem bei Nässe weniger Traktion als ein Mittelmotor, weil das Gewicht nicht optimal über dem angetriebenen Rad liegt. Für typische Stadtfahrten auf Asphalt ist das kein Drama, bei nassen Kopfsteinpflaster-Rampen aber spürbar.
468 Wh — erstaunlich viel Ausdauer für die Klasse
Der integrierte 468-Wh-Akku ist entnehmbar und sitzt im Unterrohr — du kannst ihn zum Laden mit in die Wohnung nehmen. Realistisch sind 50 bis 80 km drin, die Herstellerangabe von 103 km erreichst du nur im Eco-Modus auf flacher Strecke. Für ein Budget-Kompaktrad ist das eine überdurchschnittliche Kapazität — viele Konkurrenten in dieser Preisklasse bieten nur 360 Wh. Selbst bei täglichen 15-km-Pendelstrecken reicht eine Ladung locker für drei bis vier Tage.
Bremsen, Schaltung und die Grenzen des Budgets
Vorne bremst eine mechanische Tektro-Scheibenbremse, hinten eine V-Brake — eine ungewöhnliche Mischung, die in der Praxis bedeutet: Die Vorderradbremse packt ordentlich zu, die Hinterradbremse verliert bei Nässe deutlich an Wirkung. Die Shimano Tourney 7-Gang-Kettenschaltung bietet genug Abstufung für die Stadt, am Berg fehlt aber der ganz kleine Gang. Die gefederte Sattelstütze gleicht Unebenheiten im Sitz etwas aus. Mit 23 kg und einem zulässigen Gesamtgewicht (Bike + Fahrer + Gepäck) von nur 100 kg bleibt wenig Reserve: Wer 80 kg wiegt, darf nur noch 20 kg zuladen — Einkäufe auf dem Gepäckträger fressen das schnell auf. Schutzbleche, Beleuchtung, Gepäckträger und Seitenständer sind ab Werk dabei.
E-Pax vs. Zündapp Z502 und SAXONETTE Fashion Plus 2.0
Das Zündapp Z502 kostet rund 250 Euro mehr und setzt auf einen Frontmotor mit 40 Nm, dafür aber 28-Zoll-Räder, Nabenschaltung und einen größeren 522-Wh-Akku. Wenn du kein Faltrad brauchst, sondern ein vollwertiges Stadtrad mit besserem Geradeauslauf und mehr Reichweite, ist das Z502 die logischere Wahl — im ADAC-Test erhielt es die Note 2,1. Die SAXONETTE Fashion Plus 2.0 liegt preislich auf Augenhöhe und bringt ebenfalls 28-Zoll-Räder und Nexus-7-Nabenschaltung mit, hat mit 418 Wh aber etwas weniger Akkukapazität. Dafür bekommst du ein integriertes Rahmenschloss und Rücktrittbremse — beides fehlt beim E-Pax. Die SAXONETTE lohnt sich, wenn du ein wartungsarmes Stadtrad ohne Faltmechanismus suchst.
Unser Fazit zum VECOCRAFT E-Pax
Im Budget-Faltrad-Segment überzeugt das E-Pax mit seinem 468-Wh-Akku, der für die Preisklasse ungewöhnlich viel Reichweite bietet. Die V-Brake hinten und das niedrige zulässige Gesamtgewicht von nur 100 kg sind die deutlichsten Kompromisse — leichte Fahrer unter 75 kg kommen damit besser zurecht. Wer ein günstiges Kompaktrad zum Pendeln sucht und auf nasser Strecke die Hinterradbremse zurückhaltend einsetzt, bekommt ein alltagstaugliches Stadtrad mit Faltfunktion.

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