TELEFUNKEN Urban E-Bike UH210 (granitgrau, 28)



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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum TELEFUNKEN Urban E-Bike UH210 (granitgrau, 28)
Wer in der Budgetklasse unter 1.500 Euro pendelt und trotzdem einen Drehmomentsensor statt eines simplen Trittfrequenzsensors haben will, landet bei diesem Telefunken UH210 fast zwangsläufig. Das Wave-Profil mit 48 cm Rahmenhöhe deckt Körpergrößen von 160 bis 190 cm ab und macht das Bike zum typischen Damen- oder Tiefeinstiegs-Allrounder für den Alltag. Aus unserer Erfahrung sind Drehmomentsensor plus integrierter 418-Wh-Akku in dieser Preisklasse eine seltene Kombi.
Vinka-Heckmotor mit natürlicher Kraftentfaltung
Der Vinka-Heckmotor liefert 40 Nm Drehmoment und 250 W Dauerleistung. Das reicht für Stadttopographie und moderate Hügel, in echten Bergregionen wie dem Albaufstieg wirst du in der höchsten Stufe mittreten müssen. Entscheidender ist aber die Ansteuerung: Der Drehmomentsensor misst, wie fest du in die Pedale trittst, nicht nur ob du trittst. Das Ergebnis ist ein deutlich natürlicheres Fahrgefühl als bei den Frontmotor-Konkurrenten mit Trittfrequenzsensor — und das merkst du besonders beim Anfahren an der Ampel.
418 Wh im Unterrohr — Reichweite und Optik in einem
Mit 417,6 Wh sind laut Hersteller 41 bis 91 km drin. Realistisch liegen Pendler mit flachem Weg und mittlerer Unterstützung bei 60 bis 70 km — also gut eine Pendelwoche à 10-12 km pro Strecke, ohne täglich zur Steckdose zu müssen. Der Akku sitzt integriert im Unterrohr, ist entnehmbar und abschließbar. Gerade Letzteres ist wichtig, wenn das Bike am Bahnhof steht und der Akku nicht einfach abgeschraubt werden soll.
Ausstattung — solide, aber mit einer Schwachstelle
Shimano 7-Gang-Kettenschaltung, hydraulische Scheibenbremsen mit 160 mm vorn und hinten, Schutzbleche, Gepäckträger und Ständer sind an Bord — alles StVZO-konform. Die Schwachstelle: Mit 26 kg ist das UH210 kein Leichtgewicht. Wer es regelmäßig in den Keller oder in den zweiten Stock tragen muss, merkt das deutlich. Auch die Sitzposition wird als sportlich angegeben — für einen Tiefeinsteiger eine eher ungewöhnliche Wahl, die auf ein leicht gestrecktes Cockpit hindeutet und bei langen Strecken für mehr Druck auf den Handballen sorgen kann. Wer lieber klassisch aufrecht sitzt, sollte Lenker-Höhe und Vorbau beim Händler checken — ein 30-Grad-Vorbau ist ein günstiges Upgrade. Die integrierte Beleuchtung fehlt im Datenblatt nicht, dafür ein Rahmenschloss — das müsstest du separat nachrüsten.
Peer-Vergleich: CRIVIT Classic und FISCHER Cita Retro
Das CRIVIT Classic liegt preislich knapp darüber und bekam im testberichte.de-Metatest die Note 2,1 — Stärke dort ist der geprüfte Ananda-Heckmotor, Schwäche die nur mechanischen Tektro-Scheibenbremsen. Das FISCHER Cita Retro 2.0 ist rund 200 Euro günstiger, hat aber einen Frontmotor, Felgenbremsen und einen Gepäckträger-Akku — optisch altbackener und technisch klar unter dem UH210. Wer die hydraulischen Scheibenbremsen und den integrierten Akku will, greift eher zum Telefunken.
Fazit
Das Telefunken UH210 ist die richtige Wahl, wenn du unter 1.500 Euro einen Tiefeinstiegs-Cityer mit Drehmomentsensor, Heckmotor und hydraulischen Scheibenbremsen suchst. Das Paket ist für die Preisklasse überdurchschnittlich — der Kompromiss heißt 26 kg Gewicht und eine unerwartet sportliche Sitzhaltung. Wer hauptsächlich flach pendelt und das Rad im Flur abstellt, bekommt hier ein stimmiges Alltagsrad.

Lidl CRIVIT E-Bike »Classic« , 27,5 Zoll

FISCHER E-Bike Cityrad »Cita Retro 2.0«, 28 Zoll
Weitere City-E-Bikes zwischen 1.000 und 1.500 Euro
In dieser Preisklasse findest du sowohl klassische Tiefeinsteiger mit Nabenschaltung als auch sportlichere Varianten mit Kettenschaltung. Ein Blick auf die Alternativen lohnt sich.
E-Bike Datenblatt
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