TELEFUNKEN Urban E-Bike UH210 (seidengrau, 28)




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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum TELEFUNKEN Urban E-Bike UH210 (seidengrau, 28)
UVP 1.799,90 Euro, aktueller Straßenpreis knapp 1.300 Euro — das TELEFUNKEN UH210 positioniert sich aggressiv im Budget-Segment. Für diesen Kurs bekommst du einen Heckmotor mit Drehmomentsensor, hydraulische Scheibenbremsen und einen integrierten Rahmenakku. Vor allem der Drehmomentsensor ist in dieser Preisklasse eine Seltenheit und macht den entscheidenden Unterschied zum Fahrgefühl typischer Einstiegs-Pedelecs.
Heckmotor mit Drehmomentsensor — der versteckte Trumpf
Der 250-Watt-Heckmotor liefert 40 Nm — auf dem Papier nicht spektakulär. Der Unterschied zum üblichen Budget-Pedelec liegt im Drehmomentsensor: Er misst, wie stark du in die Pedale drückst, und passt die Motorunterstützung proportional an. Bei günstigeren Modellen mit reinen Trittfrequenzsensoren schaltet sich der Motor einfach zu oder ab, sobald du trittst — das Fahrgefühl ist dann ruckartig und künstlich. Mit Drehmomentsensor fühlt sich die Unterstützung an wie verstärktes Pedalieren: harmonischer, effizienter und energiesparender. Bei Anstiegen über 8 % zeigt das 40-Nm-Drehmoment aber seine Grenzen — du musst selbst mehr leisten.
417 Wh Akku im Unterrohr — integriert und abschließbar
Mit 417 Wh liegt der Akku im Mittelfeld. Telefunken nennt 41 bis 91 km Reichweite; realistisch sind 45 bis 65 km im gemischten Stadtbetrieb. Für den typischen Pendlerweg von 15 km pro Strecke bedeutet das etwa drei bis vier Fahrten pro Ladung. Der Akku ist im Unterrohr integriert, was die Optik aufräumt, und sowohl entnehmbar als auch abschließbar — ein echter Pluspunkt gegenüber frei sichtbaren Gepäckträger-Akkus mit Diebstahlrisiko.
Hydraulische Scheiben statt Felgenbremse — der zweite Joker
In der Preisklasse ist das nicht selbstverständlich: Der UH210 hat hydraulische Scheibenbremsen. Die dosieren feinfühliger, brauchen weniger Handkraft und sind bei Nässe deutlich standfester als Felgenbremsen oder mechanische Scheiben. Die Shimano-7-Gang-Kettenschaltung ist Standardkost fürs City-Segment; eine Nabenschaltung wäre alltagstauglicher, aber preislich eine Klasse höher. Der Wave-Rahmen mit Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen — ideal für kürzere Fahrer ab 155 cm oder Senioren. Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung und Ständer komplettieren das StVZO-Paket. Das Rahmenschloss fehlt — ein zusätzliches Bügel- oder Kettenschloss gehört zur Pflichtausstattung.
UH210 gegen die Peers: wo liegt der Preis-Leistungs-Vorteil?
Der CRIVIT Classic holte bei testberichte.de Metatest (ElektroRad 3/2025) eine Gut (2,1) — allerdings mit nur mechanischen Scheibenbremsen und einem deutlich kleineren 355-Wh-Akku. Der UH210 hat hier gegenüber dem Crivit die technisch überlegenere Bremsenlösung und fast 20 % mehr Akkukapazität. Der FISCHER Cita Retro 2.0 (Gut 1,9) setzt auf Nabenschaltung und Felgenbremsen — wer wartungsarm schalten will, ist mit dem Fischer besser bedient, wer ein modernes Bremsgefühl schätzt, mit dem UH210. Entscheidend ist, worauf du Wert legst: UH210 für Technik, Fischer für Schaltkomfort, Crivit für Testbestätigung.
Fazit: unterschätztes Budget-Pedelec mit Premium-Zügen
Das TELEFUNKEN UH210 gewinnt gerade dort, wo Budget-Pedelecs sonst sparen: beim Drehmomentsensor und bei der Bremsanlage. Das macht das Fahrgefühl deutlich angenehmer als bei typischen 1.000-Euro-Rädern. Für Stadtpendler, die harmonische Unterstützung und zuverlässige Bremsen wollen, ohne ins Mittelklasse-Segment zu springen, ist es eine überraschend erwachsene Wahl. Wer viel am Berg fährt, sollte trotzdem zu stärkeren 60-Nm-Modellen greifen.

Lidl CRIVIT E-Bike »Classic« , 27,5 Zoll

FISCHER E-Bike Cityrad »Cita Retro 2.0«, 28 Zoll
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