Telefunken Multitalent RC667 Trekking E-Bike





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- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Telefunken Multitalent RC667 Trekking E-Bike
Ein Trekking-Pedelec mit 536-Wh-Akku, Shimano-Nexus-7-Gang-Nabe und Rücktrittbremse — und das zu einem Straßenpreis weit unter der UVP von 1.770 Euro? Das Telefunken Multitalent RC667 will genau die Lücke füllen, in der Alltagsradler ein komplettes Elektrofahrrad suchen, ohne vierstellig denken zu müssen. Was du für den niedrigen Preis bekommst und wo gespart wurde, zeigen wir im Detail.
Frontmotor mit 30 Nm: Flachland-Spezialist
Der Ananda-Frontmotor sitzt in der Vorderradnabe — ein Frontantrieb, der das Rad nach vorne zieht statt von der Mitte aus zu schieben. 30 Nm Drehmoment sind für ebene Strecken und sanfte Steigungen ausreichend. Du spürst die Unterstützung als gleichmäßigen Schub, allerdings ohne die Natürlichkeit eines Mittelmotors. An Steigungen über 8 % merkst du die Grenzen deutlich: Die Kraft reicht nicht, um entspannt bergauf zu rollen, und bei Nässe kann das Vorderrad auf glattem Untergrund die Traktion verlieren — ein bauartbedingter Nachteil aller Frontmotoren. Fünf Unterstützungsstufen und Schiebehilfe sind dabei.
536 Wh: Erstaunlich viel Ausdauer
Der im Rahmen integrierte Akku ist das stärkste Argument des RC667. Mit 536,5 Wh erreichst du realistisch 50–90 km, je nach Unterstützungsstufe und Topografie. Das ist im Budget-Segment überdurchschnittlich und bedeutet: Pendlerstrecken bis 30 km pro Richtung sind ohne Reichweitenangst möglich. Der Akku ist entnehmbar, die Ladezeit beträgt rund 5,5 Stunden. Für Tagestouren am Wochenende bleibt genug Puffer, solange du nicht durchgehend im Turbo-Modus fährst.
Nabenschaltung und V-Brakes: Wartungsarm mit Kompromiss
Die Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung ist nahezu wartungsfrei — kein Einstellen des Schaltwerks, kein Verschleiß am Umwerfer. Im Alltag schaltet sie im Stand und unter Last sauber, die sieben Gänge decken flaches bis welliges Terrain ab. Die Promax V-Brakes (Felgenbremsen) sind der größte Kompromiss: Bei Trockenheit bremsen sie ordentlich, bei Regen verdoppelt sich der Bremsweg — das ist gerade auf Pendlerstrecken im Herbst und Winter ein echtes Sicherheitsthema. Die Rücktrittbremse am Hinterrad liefert zusätzliche Verzögerung, gleicht die Schwäche der Felgenbremse bei Nässe aber nur teilweise aus. Ein LED-Display mit IPX6-Schutz und Ananda-Ride-App-Anbindung rundet die Ausstattung ab, zeigt aber keine Restreichweite in Kilometern an.
RC667 vs. Stadtfalter AsVIVA vs. smartEC TrekX-28MD
Das Stadtfalter AsVIVA kostet rund 199 Euro mehr, bietet dafür aber einen Bafang-Heckmotor mit 45 Nm (50 % mehr Drehmoment), mechanische Scheibenbremsen und ein integriertes Rahmenschloss. BikeX bewertete es mit „gut“ und lobte die Preis-Leistung. Wer bei Regen pendelt oder etwas mehr Motorpower braucht, bekommt beim AsVIVA das komplettere Paket. Das smartEC TrekX-28MD liegt preislich auf Augenhöhe und bringt einen Shengyi-Mittelmotor mit 65 Nm — mehr als doppelt so viel Drehmoment. Dazu mechanische Scheibenbremsen und SR-Suntour-Federgabel. Der Haken: nur 468 Wh Akku statt 536 Wh. Wer bergiges Terrain hat, fährt mit dem smartEC besser; wer maximale Reichweite auf flacher Strecke will, bleibt beim RC667.
Reichweiten-Champion mit Bremsschwäche
Das Telefunken Multitalent RC667 punktet mit seinem großzügigen 536-Wh-Akku und der wartungsarmen Nexus-Nabenschaltung — zwei Stärken, die im Pendleralltag täglich spürbar sind. Die Felgenbremsen und der schwache Frontmotor begrenzen den Einsatzbereich auf flache Strecken bei überwiegend trockenem Wetter. Der Vorgänger RC657 wurde bei testberichte.de als Preis-Leistungs-Sieger bewertet. Für Flachland-Pendler, die maximale Reichweite pro Euro suchen, bleibt das RC667 eine der interessantesten Optionen unter 1.000 Euro.

Stadtfalter AsVIVA

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