Telefunken Multitalent RC657 Trekking E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Telefunken Multitalent RC657 Trekking E-Bike
Reicht ein Frontmotor für ein Trekking-Pedelec, das auch Pendlerstrecken und Wochenendtouren abdecken soll? Beim Telefunken Multitalent RC657 lautet die ehrliche Antwort: Für flache bis leicht hügelige Strecken ja — für bergiges Terrain nicht. Dafür bekommst du einen der größten Akkus unter 1.100 Euro und eine Ausstattung, die den Weg zur Arbeit ohne Nachrüsten ermöglicht.
Ananda-Frontmotor: 30 Nm im Praxischeck
Der Ananda-Frontmotor liefert 30 Nm Drehmoment — das ist selbst für ein City-Bike am unteren Ende. Ein Frontmotor (auch Vorderradnabenmotor genannt) zieht am Vorderrad, statt am Tretlager mitzuarbeiten. Das fühlt sich weniger natürlich an als ein Mittelmotor und hat bei nasser Fahrbahn den Nachteil, dass das Vorderrad leichter durchdrehen kann. Für flache Pendelstrecken und moderate Anstiege bis etwa 5 % Steigung funktioniert das System zuverlässig. Sobald es steiler wird, merkst du die 30 Nm deutlich — dann musst du kräftig mittreten. Die fünf Unterstützungsstufen helfen beim Dosieren, und die Schiebehilfe erleichtert das Schieben am Bahnhof oder in der Tiefgarage.
536 Wh: Reichweitenriese in der Preisklasse
Mit 536,5 Wh hat das Multitalent einen deutlich größeren Akku als die meisten Elektrofahrräder unter 1.200 Euro. Realistisch bedeutet das 50 bis 80 km Reichweite bei gemischter Nutzung — genug für mehrtägige Pendelstrecken ohne Laden oder entspannte Wochenendtouren bis 70 km. Der Akku sitzt integriert im Rahmen und ist entnehmbar, du kannst ihn also bequem in der Wohnung laden. Bluetooth-Konnektivität und die zugehörige App zeigen dir Akku-Stand und Fahrdaten auf dem Smartphone.
Pendler-Ausstattung ab Werk
Schutzbleche, Gepäckträger, LED-Beleuchtung mit 20 Lux, Seitenständer und StVZO-Konformität — das Multitalent ist sofort einsatzbereit. Die Shimano-Nexus-7-Gang-Nabenschaltung ist wartungsarm und für die Stadt eine gute Wahl. Für steilere Strecken fehlt allerdings die Bandbreite, die eine Kettenschaltung mit 8 oder mehr Gängen bieten würde. Die Promax-V-Brakes sind auch hier der größte Schwachpunkt: Felgenbremsen bei Regen bedeuten deutlich längere Bremswege. Auf einem Tourenrad, das du auch bei Schlechtwetter nutzen willst, ist das ein ernstes Manko. Die Zoom-Federgabel schluckt kleinere Unebenheiten, ist aber eine einfache Stahlfeder — auf dein Körpergewicht abstimmen kannst du sie nicht. 25 kg Gewicht sind für ein Trekking-E-Bike im Rahmen, aber ein Rahmenschloss fehlt.
Telefunken Multitalent vs. Stadtfalter AsVIVA und DERUIZ Trekking
Das Stadtfalter AsVIVA kostet rund 120 Euro mehr und bietet mit einem Bafang-Heckmotor (45 Nm) spürbar mehr Schub — besonders an Steigungen ist der Unterschied zu den 30 Nm des Telefunken deutlich. Dazu kommen mechanische Scheibenbremsen, die bei Regen zuverlässiger verzögern als V-Brakes. Die Federgabel hat einen Lockout, den du auf Asphalt feststellen kannst. Wenn Steigungen auf deiner Strecke vorkommen, ist das AsVIVA die bessere Wahl. Das DERUIZ Trekking liegt rund 320 Euro höher, spielt aber in einer anderen Liga: 55-Nm-Heckmotor, 644-Wh-Akku, hydraulische Scheibenbremsen und 8-Gang-Kettenschaltung. Wer regelmäßig längere Touren mit Steigungen plant, bekommt dort deutlich mehr Bike für das Geld.
Unser Fazit zum Telefunken Multitalent RC657
Der große 536-Wh-Akku und die komplette Pendlerausstattung sind die klaren Stärken dieses Tourenrads. Die 30 Nm Frontmotor setzen allerdings eine flache bis leicht hügelige Strecke voraus, und die Felgenbremsen schränken die Allwettertauglichkeit ein. Für Flachland-Pendler mit kurzer bis mittlerer Strecke ist das Multitalent ein solides Arbeitstier — wer Hügel oder Regentage einplanen muss, sollte den Aufpreis für einen stärkeren Motor und Scheibenbremsen investieren.

Stadtfalter AsVIVA

DERUIZ Trekking E-Bike
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