TELEFUNKEN E-Bike Fat Bike Aufsteiger FM350 26 Zoll schwarz



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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum TELEFUNKEN E-Bike Fat Bike Aufsteiger FM350 26 Zoll schwarz
Wer breite Reifen mit 4 Zoll Breite sucht, fährt nicht das übliche Radwegenetz — sondern Sandstrände, verschneite Forstwege oder matschige Feldpfade. Genau an diese Zielgruppe richtet sich das TELEFUNKEN Fat Bike Aufsteiger FM350. Abenteuerlustige Einsteiger, die ein Fatbike ohne großen Geldbeutel ausprobieren wollen, bekommen hier ein Pedelec mit ordentlichem Akku und solider Grundausstattung. Wer allerdings technische Trails oder lange Bergfahrten plant, stößt schnell an die Grenzen.
Heckmotor Shengyi DGW25N — genug Schub für Sand und flache Wege
Der Shengyi-Heckmotor liefert 250 Watt und 40 Nm Drehmoment. Im Vergleich zum Mivice-X700-Mittelmotor des CRIVIT PEAK 709 mit 100 Nm ist das deutlich weniger — spürbar wird das auf Anstiegen ab 8 %, wo du mit dem Fatbike-Gewicht von 28,3 kg plus breiten Stollenreifen kräftig mittreten musst. Für Strandfahrten, flache Waldwege oder moderate Hügel reicht die Leistung aber aus. Ein Vorteil des Heckmotors: Er ist wartungsfrei und hält Nässe und Dreck besser ab als ein offener Mittelmotor — für ein Bike, das ohnehin durch den Matsch gejagt wird, kein unwichtiger Punkt.
576 Wh Akku — solide Reichweite für die Preisklasse
Der 576-Wh-Akku ist im Unterrohr integriert, entnehmbar und abschließbar. Telefunken gibt 34 bis 69 km Reichweite an — realistisch ist das, denn Fat-Reifen mit 4 Zoll Breite haben einen deutlich höheren Rollwiderstand als schmale MTB-Pneus und ziehen mehr Strom. Auf einer lockeren Sandstrecke solltest du eher mit dem unteren Wert kalkulieren; auf festem Waldboden kommst du nahe an 70 km heran. Im Vergleich zum CRIVIT PEAK 709 mit 709 Wh ist weniger Puffer drin — dafür liegt der Aufsteiger FM350 im Budget-Segment unter 2.000 Euro.
Ausstattung: MTB-Basis ohne StVZO-Zulassung
Der Aufsteiger FM350 ist kein StVZO-konformes Pedelec — es fehlen Beleuchtung, Schutzbleche und Gepäckträger. Du bekommst ein reines Offroad-Gerät, das du auf öffentlichen Straßen nicht ohne Nachrüstung fahren darfst. Das LCD-Display zeigt Grundinformationen, eine App-Anbindung gibt es nicht — wer Diebstahlortung oder Fahrtstatistiken will, schaut in die Röhre. Die mechanischen Scheibenbremsen verzögern solide, sind aber im Vergleich zu hydraulischen Systemen wartungsintensiver: Zugseile können sich längen und müssen regelmäßig nachjustiert werden. Für harte Abfahrten auf rutschigem Untergrund würden wir hydraulische Scheiben klar bevorzugen.
Fatbike-Alternativen im Hardtail-Segment
Der Zündapp X700 setzt auf klassische 27,5-Zoll-Reifen mit Mittelmotor und 80 Nm — deutlich stärker bergauf, aber ohne die Geländegängigkeit eines Fatbikes auf Sand oder Schnee. Der CRIVIT PEAK 709 wiederum bietet mit 100 Nm und 709 Wh eine Testnote von 2,9 (ElektroRad 2025), bleibt aber ebenfalls ein klassisches Hardtail. Das Aufsteiger FM350 ist der richtige Griff nur dann, wenn du wirklich Fat-Reifen brauchst — für Trail- oder Tourenfahrten sind die Alternativen technisch überlegen.
Fazit: Fat-Optik fürs Budget, kein Enduro-Ersatz
Das TELEFUNKEN Aufsteiger FM350 ist ein Einstiegs-Fatbike für Abenteurer, die gelegentlich am Strand, im Schnee oder auf weichen Böden unterwegs sind. Die 40 Nm Motorleistung begrenzen das Bike auf flaches bis mittelhügeliges Gelände; technische Trails oder Alpentouren sind nicht seine Disziplin. Für den Gelegenheits-Geländefahrer, der den markanten Look und die breite Auflagefläche will, ist es im Segment unter 2.000 Euro eine faire Wahl.

Lidl CRIVIT E-Mountainbike PEAK 709 (Gr. M (27,5 Zoll))

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