Stadtfalter AsVIVA





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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Stadtfalter AsVIVA
27 kg Eigengewicht und ein Heckmotor statt Mittelmotor — klingt erstmal nach Kompromiss. Tatsächlich steckt im Stadtfalter AsVIVA aber ein durchdachtes Trekking-Pedelec, das gerade wegen dieser Kombination im Alltag überraschend gut funktioniert. Der Bafang-Hecknabenmotor arbeitet im Flachen angenehm leise und gleichmäßig, und das Gewicht sorgt zusammen mit dem tiefen Wave-Rahmen für satte Straßenlage — auch bei Seitenwind.
Bafang-Heckmotor mit 45 Nm: Wo er glänzt und wo nicht
Der Bafang-Hecknabenmotor liefert 45 Nm Drehmoment. Für Flachland-Pendler und moderate Steigungen bis etwa 6 % reicht das völlig aus — der Schub setzt gleichmäßig ein und fühlt sich natürlicher an als bei vielen günstigen Frontmotoren. An steileren Rampen merkst du allerdings, dass ein Nabenmotor (also ein Motor, der direkt in der Radnabe sitzt statt am Tretlager) konstruktionsbedingt kein Gangwechsel-Drehmoment wie ein Mittelmotor liefert. Wer regelmäßig 10-%-Anstiege bewältigen muss, wird hier an Grenzen stoßen. Für überwiegend flache Strecken mit gelegentlichen Hügeln passt das Antriebskonzept aber bestens.
504 Wh im integrierten Rahmenakku
Der 504-Wh-Akku sitzt integriert im Rahmen und lässt sich zum Laden entnehmen — praktisch, wenn das Elektrofahrrad im Keller steht und du den Akku in der Wohnung laden willst. Realistisch kommst du damit je nach Unterstützungsstufe und Topografie auf 50 bis 80 km. Für den täglichen Arbeitsweg von 15 km hin und zurück hält der Akku locker eine Arbeitswoche durch. Auf langen Wochenendtouren über 80 km solltest du allerdings die Eco-Stufe einplanen.
Shimano Tourney, mechanische Scheibenbremsen und Federgabel
Die Shimano-Tourney-Kettenschaltung mit 7 Gängen ist die Einstiegsgruppe im Shimano-Sortiment — sie schaltet nicht so knackig wie eine Altus oder Acera, erfüllt aber im Alltagsbetrieb ihren Zweck. Die mechanischen Tektro-Scheibenbremsen bieten deutlich mehr Bremskraft als Felgenbremsen und funktionieren auch bei Regen zuverlässig, erreichen aber nicht die Dosierbarkeit hydraulischer Systeme. Die ZOOM-Federgabel mit Lockout schluckt Bordsteine und schlechte Radwege ordentlich, lässt sich aber nicht auf dein Körpergewicht abstimmen — bei unter 65 kg federt sie kaum ein, bei über 90 kg nutzt du den Federweg schnell komplett. Positiv: Rahmenschloss, Gepäckträger, StVZO-Beleuchtung und Schutzbleche sind ab Werk dabei. Die gefederte Sattelstütze ergänzt den Komfort spürbar.
Stadtfalter AsVIVA vs. Telefunken RC830 und DERUIZ Trekking
Das Telefunken Multitalent RC830 liegt rund 100 Euro unter dem Stadtfalter, bringt dafür aber einen Frontmotor mit nur 41 Nm und Felgenbremsen mit — das bedeutet spürbar weniger Traktion bei Nässe und doppelten Bremsweg bei Regen. Außerdem nur 3 Gänge, was am Berg schnell zum Problem wird. Der Stadtfalter lohnt sich hier klar wegen der Scheibenbremsen und 7 Gänge. Das DERUIZ Trekking E-Bike kostet rund 200 Euro mehr, bietet dafür aber hydraulische Scheibenbremsen, 55 Nm Drehmoment und einen deutlich größeren 644-Wh-Akku. Wer regelmäßig Touren über 70 km fährt oder hügeliges Terrain hat, profitiert vom DERUIZ — für flache Pendelstrecken unter 20 km ist der Aufpreis nicht zwingend nötig.
Unser Fazit zum Stadtfalter AsVIVA
Der Stadtfalter AsVIVA trifft den Sweet Spot für Flachland-Pendler, die ein komplett ausgestattetes Tourenrad mit tiefem Einstieg suchen. Das Rahmenschloss spart im Alltag echte Sekunden gegenüber separaten Schlössern. Die Scheibenbremsen setzen sich klar von der Felgenbremsen-Konkurrenz in dieser Preisklasse ab. Einziger echter Wermutstropfen: Mit 27 kg ist das Rad im dritten Stock ohne Aufzug ein täglicher Kraftakt — ein Stellplatz im Erdgeschoss ist hier fast Pflicht.

Telefunken Multitalent RC830 Trekking E-Bike

DERUIZ Trekking E-Bike
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