Scott Strike eRide 930 2024

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Scott Strike eRide 930 2024
Die größte Stärke des Scott Strike eRide 930 ist das ausgewogene Fahrwerk: 140 mm Federweg vorne mit Marzocchi Z2, dazu ein ausgereifter Viergelenker-Hinterbau. Für unter 3.500 Euro bekommst du hier ein All-Mountain-Fully mit Bosch CX und 625 Wh — ein seltenes Paket in dieser Preisklasse. Warum das Display trotzdem wehtut, gleich mehr.
Bosch Performance Line CX Gen4 — der bewährte Arbeiter
85 Nm, spontane Kraftentfaltung, leise im Betrieb — der CX Gen4 ist in der E-MTB-Welt der Goldstandard. An steilen, losen Auffahrten schiebt der Motor dich auch mit Trail-Geometrie nach oben, die Schiebehilfe trägt das 24,3-kg-Rad zuverlässig über Schotterrampen zur nächsten Abfahrt.
625 Wh — Tagestouren-Kompromiss
Der integrierte PowerTube-625-Akku gibt dir 31 bis 62 km nach Herstellerangabe. Das klingt wenig, ist aber realistisch für ein E-MTB mit hoher Unterstützungsstufe im Gelände. Wer typische Trail-Tagestouren mit 800 bis 1.500 Höhenmetern fährt, kommt an die Grenze — wer einen 800er-Akku will, muss zum teureren Cube greifen. Kein Range Extender, keine Schnellladung: Plane Ladepausen ein oder bring dein Netzteil mit.
Trail-Ausstattung fast stimmig
Marzocchi Z2 mit 140 mm Federweg ist für All-Mountain-Einsatz top: Sensible Anfangsgeschwindigkeit, satte Endprogression, einstellbare Druckstufe. SRAM NX Eagle 12-Gang bietet volle Bandbreite — preislich Deore-Niveau, aber mit MTB-DNA. SRAM DB8 4-Kolben-Bremsen mit 200/200-mm-Scheiben bringen dich auf langen Abfahrten zuverlässig zum Stehen, Maxxis Rekon (29×2,6) sind ein echter Trail-Reifen mit guter Kurvenhaftung. Das Bosch-Purion-Display ist der Schwachpunkt: Zwei Zeilen, keine App-Anbindung, keine Navigation. In der Preisklasse mit Bosch Smart System und Kiox 300 als Standard wirkt Purion wie aus 2019. Keine StVZO-Zulassung, keine Schutzbleche, kein Licht: Das Rad ist reines Offroad-Gerät.
Vergleich: Carbon, Kiox und mehr Federweg
Das liegt rund 200 Euro über dem Scott und bietet Carbon-Rahmen, Fox 34 Float Rhythm mit 150 mm Federweg, Shimano XT 12-Gang, 750 Wh und Kiox 300 mit Navigation. EMTB nannte es „exzellenter Allrounder“, kritisierte aber das etwas passive Fahrwerk. Wer Carbon, mehr Federweg und Bosch Smart System will, zahlt hier den Aufpreis gern. Das liegt rund 400 Euro günstiger als das SLX — Carbon-Rahmen, RockShox Recon Silver RL, Magura MT Thirty, aber nur 11-fach Deore statt XT. Testsieger mit Gut (1,9) beim ADAC, kritisiert wurden Akkudemontage und Lenkeranschlag. Wer zwischen Alu-Scott und Carbon-Cube wählt, hat nur eine echte Frage: Brauchst du 750 Wh statt 625? Wenn ja, zum Cube. Wenn nein, bleibt das Scott im Vorteil beim Fahrwerk-Preis-Verhältnis.
Unsere Einschätzung
Für Trail-Einsteiger und Gelegenheits-Enduro-Fahrer mit Budget unter 3.500 Euro ist das Strike eRide 930 ein stimmiger Deal — wenn du mit dem altbackenen Purion-Display leben kannst. 140 mm Federweg plus solider Rahmen plus Bosch CX Gen4 ist genau die Kombination, die für 90 % der Trails ausreicht. Wer Navigation und Connectivity will, greift besser zum Cube. Nicht empfehlenswert für Alltagspendler: Ohne StVZO-Ausstattung brauchst du ein zweites Rad.
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