SAXXX Damen u. 28“ SAXXX QSW Trekking E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SAXXX Damen u. 28“ SAXXX QSW Trekking E-Bike
130 kg zulässiges Gesamtgewicht — das klingt erstmal knapp. Wer selbst 85 kg wiegt, hat mit Tasche und Proviant kaum noch Luft nach oben. Trotzdem steckt im SAXXX QSW ein überraschend gut bestücktes Trekking-Pedelec, das auf dem Papier deutlich teurere Modelle herausfordert. Die UVP liegt bei 3.400 Euro — aktuell bekommst du das Elektrofahrrad im Budget-Segment für einen Bruchteil davon.
Bafang M400: Mittelmotor mit echtem Druck
Der Bafang M400 sitzt als Mittelmotor (also direkt am Tretlager) und liefert 80 Nm Drehmoment. In der Praxis bedeutet das: Steigungen bis 10–12 % meistert das QSW ohne spürbare Schwäche, und das Tretgefühl bleibt natürlich, weil die Kraft dort ankommt, wo du sie erwartest. Gegenüber Heckmotoren mit 45–55 Nm ist der Unterschied am Berg sofort spürbar — du trittst mit statt gegen den Motor. Bei sehr steilen Rampen jenseits 15 % wird allerdings auch der M400 laut und die Unterstützung merklich rauer.
540 Wh: Genug für den Wochenend-Ausflug?
Der integrierte 540-Wh-Akku ist entnehmbar und reicht realistisch für 50–80 km, je nachdem wie hügelig deine Strecke ist und wie stark du den Motor forderst. Für Tagestouren über 80 km wird es ohne Nachladen eng. Pendler mit 20 km einfachem Weg kommen damit locker durch die Arbeitswoche. Die Herstellerangabe von bis zu 108 km erreichst du nur im Eco-Modus auf flacher Strecke — plan lieber konservativ.
Deore-Schaltung, Tektro-Bremsen und solide Basics
Die Shimano Deore 10-Gang-Kettenschaltung bietet eine breite Übersetzungsbandbreite, die beim Trekking-Einsatz sowohl flache Etappen als auch steilere Anstiege abdeckt. Hydraulische Scheibenbremsen von Tektro packen zuverlässig zu — für Alltag und moderate Touren reicht die Bremsleistung, bei langen Alpenabfahrten mit Gepäck wünscht man sich allerdings Shimano-eigene Sättel. Die SR Suntour NEX-E25 Federgabel mit 63 mm Federweg dämpft Bordsteinkanten und Schlaglöcher ordentlich, lässt sich aber nicht auf dein Körpergewicht einstellen — eine sogenannte Stahlfedergabel, die bei leichten Fahrern zu hart und bei schweren zu weich reagiert. Pannenschutzreifen von CST in 50 mm Breite und die komplette StVZO-Ausstattung mit Schutzblechen, Gepäckträger und Beleuchtung runden das Paket ab. Ein Rahmenschloss fehlt — du brauchst also immer ein separates Schloss.
Zündapp Z810 und Prophete Urbanicer 3.8 im Vergleich
Das Zündapp Z810 kostet rund 20 Euro weniger, setzt aber auf einen Ananda-Heckmotor mit nur 50 Nm. Auf flachen Strecken fällt der Unterschied kaum auf, doch sobald es hügelig wird, fehlt dem Z810 der Punch des Bafang-Mittelmotors. Dafür punktet es mit Bluetooth-Display und App-Anbindung. Das Prophete Urbanicer 3.8 liegt rund 100 Euro darüber und bringt einen AEG-Mittelmotor mit 70 Nm sowie 20-Zoll-Kompakträder mit — die bessere Wahl, wenn du ein wendiges Stadtrad suchst, das sich leicht verstauen lässt. Für klassische Trekking-Touren auf 28 Zoll bleibt das QSW aber komfortabler.
Unser Fazit zum SAXXX QSW
Das SAXXX QSW bietet mit dem Bafang M400 einen Mittelmotor, der in dieser Preisklasse selten zu finden ist — 80 Nm sind ein echtes Argument für hügeliges Gelände. Die Deore-Schaltung und der 540-Wh-Akku machen es zum soliden Tourenrad für Wochenendausflüge bis 70 km. Abstriche musst du beim zulässigen Gesamtgewicht von 130 kg und der nicht einstellbaren Federgabel hinnehmen. Wer unter 85 kg wiegt und ein preiswertes Trekking-E-Bike mit kräftigem Antrieb sucht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.

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