SAXXX 28×2 E-Mountainbike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SAXXX 28×2 E-Mountainbike
Das SAXXX 28×2 richtet sich an Einsteiger, die ein günstiges E-Mountainbike für Wald- und Feldwege suchen — nicht an Trail-Fahrer, die technisches Gelände bezwingen wollen. Wer Forstwege, Schotterpisten und leichte Singletrails fahren möchte und dabei im Budget-Bereich unter 1.000 Euro bleiben will, findet hier einen brauchbaren Einstieg. Für echte MTB-Trails mit Wurzeln, Stufen und steilen Abfahrten fehlen Motor, Bremsen und Fahrwerk.
SFM-Heckmotor mit 45 Nm — wo reicht das?
Der SFM-Heckmotor liefert 45 Nm Drehmoment. Auf Schotter und Waldwegen mit moderaten Steigungen reicht das, um entspannt voranzukommen. An steileren Rampen über 10 % merkt man aber schnell, dass der Heckmotor (auch Nabenmotor genannt — er sitzt direkt in der Hinterradnabe) weniger Traktion bietet als ein Mittelmotor: Das Hinterrad kann auf losem Untergrund durchdrehen, weil das Gewicht beim Bergauffahren nach hinten verlagert wird. Auf Asphalt und festem Schotter spielt das keine Rolle.
374 Wh — knapp kalkuliert
Mit 374 Wh ist der integrierte Akku für ein E-MTB knapp dimensioniert. Realistisch kommst du bei hügeligem Profil und mittlerer Unterstützung auf 25–45 km — die Herstellerangabe von 60 km erreichst du nur auf flachen Strecken im Eco-Modus. Für eine halbe Tagestour reicht das, für ganztägige Ausfahrten im Gelände wird es eng. Positiv: Der Akku lässt sich entnehmen, sodass du ihn bequem in der Wohnung laden kannst.
Ausstattung: MTB pur, ohne Alltagszubehör
Das SAXXX kommt als reines Sportgerät ohne Beleuchtung, Schutzbleche, Gepäckträger oder Ständer — nicht StVZO-konform, also für den Straßenverkehr nachrüstpflichtig. Die Shimano MT200 sind hydraulische 2-Kolben-Scheibenbremsen — im leichten Gelände ausreichend, bei langen Abfahrten mit hoher Geschwindigkeit spürst du aber Fading, weil die Bremsleistung nachlässt. Die SR Suntour XCT-Federgabel bietet 100 mm Federweg, ist aber eine einfache Stahlfedergabel ohne Einstellmöglichkeit fürs Körpergewicht. Die Shimano Acera 7-Gang-Kettenschaltung deckt einen begrenzten Übersetzungsbereich ab — weniger Gänge bedeuten größere Sprünge zwischen den Stufen, was im steilen Gelände auffällt. Das Gesamtgewicht liegt bei 21,5 kg — für ein Budget-E-MTB akzeptabel.
SAXXX 28×2 vs. Agon Alpha und Tretwerk Commander Plus
Das Agon Alpha kostet rund 100 Euro mehr und bringt den deutlich größeren 540-Wh-Akku mit — das sind gut 40 % mehr Kapazität, was bei hügeligen Touren den Unterschied zwischen Heimkommen und Schieben ausmacht. Dafür hat der Ananda-Motor nur 40 statt 45 Nm, was am Berg leicht spürbar wird. Wer Reichweite priorisiert, greift zum Agon. Das Tretwerk Commander Plus liegt rund 200 Euro über dem SAXXX und bietet 29-Zoll-Räder, eine Shimano Altus 24-Gang-Schaltung und 504 Wh Akku. Die 24 Gänge liefern deutlich feinere Abstufung am Berg und bei Gegenwind. Wer regelmäßig im hügeligen Gelände unterwegs ist, bekommt mit dem Tretwerk das vielseitigere Gesamtpaket.
Unser Fazit zum SAXXX 28×2 E-Mountainbike
Das SAXXX 28×2 ist ein günstiger Einstieg ins E-Mountainbiking, der für befestigte Wald- und Feldwege funktioniert. Technische Trails überfordern Fahrwerk und Motor. Die 374 Wh begrenzen den Aktionsradius auf halbe Tagestouren. Wer nur gelegentlich ins Gelände will und ein Pedelec für unter 1.000 Euro sucht, bekommt ein brauchbares Gesamtpaket — wer regelmäßig längere Offroad-Touren plant, sollte in die nächste Preisklasse investieren.

Agon Alpha E-Mountainbike

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