SAXXX 28 Zoll City E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SAXXX 28 Zoll City E-Bike
Reicht ein Heckmotor mit 45 Nm für den täglichen Weg zur Arbeit? Die kurze Antwort: Ja — solange deine Strecke überwiegend flach ist. Das SAXXX City in Grausilber setzt auf den Ananda M131, breite CST-Reifen und einen 468-Wh-Akku im Rahmen. Hier erfährst du, wo das Pedelec seine Stärken hat und wo es an Grenzen stößt.
Ananda M131 Heckmotor — leise Kraft mit Limit
Der Ananda M131 ist ein Hecknabenmotor mit 45 Nm Drehmoment. Im Stadtverkehr schiebst du zügig und leise mit — der Antritt fühlt sich am Hinterrad direkt und natürlich an. Der Heckmotor (Nabenmotor im Hinterrad) hat gegenüber einem Mittelmotor den Nachteil, dass die Kette nicht als Übersetzung dient: Bei niedrigen Geschwindigkeiten und steilen Anstiegen fehlt Durchzugskraft. Über 8 % Steigung wird es spürbar zäh, mit Gepäck noch deutlicher. Für den Weg durch die Innenstadt oder flache Radwege entlang des Flusses ist der Motor aber mehr als ausreichend.
468 Wh — wie weit kommst du wirklich?
Der Phylion-Akku liefert 468 Wh und sitzt integriert im Rahmen, lässt sich aber zum Laden herausnehmen. Bei mittlerer Unterstützung und leicht hügeligem Profil erreichst du realistisch 40–70 km. Wer überwiegend in Eco fährt und flach unterwegs ist, kann an die 90 km herankommen. Für den Pendlerweg bis 15 km einfach bedeutet das: ein- bis zweimal pro Woche laden reicht. Rund 5 Stunden Ladezeit — abends anstecken, morgens losfahren.
Ausstattung zwischen Funktion und Kompromiss
Die Shimano Altus 7-Gang-Kettenschaltung schaltet zuverlässig und deckt für Flachland-Pendler genug Bandbreite ab. Die Zoom DB-330 sind mechanische Scheibenbremsen — sie verzögern bei Nässe besser als Felgenbremsen, verlangen aber regelmäßiges Nachstellen per Hand. Vorteil gegenüber hydraulischen Bremsen: Im Defektfall kann jede Fahrradwerkstatt schnell und günstig reparieren. Gepäckträger, Schutzbleche, Seitenständer und StVZO-Beleuchtung sind ab Werk montiert. Kein Rahmenschloss — ein separates Schloss gehört also zur Grundausstattung dazu. Die breiten CST 28×2.35-Reifen (60 mm) federn Unebenheiten spürbar besser ab als schmalere City-Bereifung. Mit 25 kg Gewicht ist das Elektrofahrrad im Rahmen für vollausgestattete City-Pedelecs.
SAXXX City Grausilber vs. Zündapp Z502 und Prophete Geniesser 1.0
Das Zündapp Z502 kostet rund 100 Euro weniger und bringt einen 522-Wh-Akku, Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung und ein integriertes Rahmenschloss mit. Die Nabenschaltung ist wartungsärmer als die Kettenschaltung des SAXXX und schaltet auch im Stand. Nachteil des Z502: Felgenbremsen und ein Frontmotor — bei Nässe verlierst du sowohl bei Traktion als auch bei Bremsleistung. Wer trockene Witterung und wartungsarmen Antrieb bevorzugt, ist beim Z502 gut aufgehoben. Das Prophete Geniesser 1.0 ist rund 250 Euro günstiger, kommt aber mit nur 374 Wh Akku und 3-Gang-Nabenschaltung. Die drei Gänge reichen in der Ebene — sobald eine Brückenrampe oder ein leichter Hügel kommt, fehlt schlicht die passende Übersetzung. Als reines Flachland-Stadtrad für kurze Wege eine Option, für alles andere zu eingeschränkt.
Unser Fazit zum SAXXX City in Grausilber
Das SAXXX City in Grausilber bietet mit seinen 60-mm-Reifen und dem 468-Wh-Akku ein komfortables Paket für Flachland-Pendler. Die mechanischen Scheibenbremsen sind kein Premium, aber alltagstauglicher als die Felgenbremsen der günstigeren Konkurrenz. Wer täglich flache Strecken bis 15 km pendelt und ein Stadtrad mit tiefem Einstieg sucht, bekommt hier ordentliche Ausstattung im Budget-Segment — die UVP lag bei 2.999 Euro, aktuell zahlst du deutlich weniger.

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