SAXXX 28“ Damen&Herren City E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SAXXX 28“ Damen&Herren City E-Bike
Ein Frontmotor, nur drei Gänge und Felgenbremsen — klingt erstmal nach einer langen Mängelliste. Trotzdem gehört das SAXXX City-Pedelec zu den meistverkauften Einstiegs-E-Bikes bei OTTO. Der Grund: Für ein Elektrofahrrad mit einer UVP von knapp 2.000 Euro zahlst du aktuell deutlich weniger, und bekommst dafür ein alltagstaugliches Gesamtpaket mit Wave-Rahmen, Gepäckträger und StVZO-Ausstattung. Wo die Kompromisse liegen und für wen sich das Rad trotzdem lohnt, klären wir hier.
Frontmotor — ehrlich eingeordnet
Der verbaute 250-Watt-Frontmotor sitzt im Vorderrad statt in der Mitte des Rahmens. Das bedeutet: Bei Nässe oder auf losem Untergrund kann das Vorderrad leichter durchdrehen, weil das Gewicht hauptsächlich auf dem Hinterrad lastet. Im Vergleich zu einem Mittelmotor fehlt außerdem das natürliche Tretgefühl — die Unterstützung fühlt sich eher nach Ziehen als nach Schieben an. Für flache Stadtfahrten und gemäßigte Hügel reicht die Leistung aber völlig aus. Wer ausschließlich in der City pendelt und keine steilen Anstiege hat, wird den Unterschied im Alltag kaum bemerken.
375 Wh — wie weit kommst du wirklich?
Der Akku sitzt auf dem Gepäckträger, lässt sich zum Laden abnehmen und liefert 375 Wh. Realistisch bedeutet das je nach Unterstützungsstufe, Gegenwind und Steigung zwischen 35 und 65 km Reichweite. Für den täglichen Weg zur Arbeit von 10–15 km pro Strecke reicht das locker für die ganze Woche, für eine Tagestour über 60 km wird es aber knapp. Die Gepäckträger-Position verlagert den Schwerpunkt nach hinten und oben — beim Fahren kaum spürbar, aber beim Schieben merkst du das höhere Gewicht.
Ausstattung: Das bekommst du — und das fehlt
Die Shimano Nexus 3-Gang-Nabenschaltung (eine Nabenschaltung schaltet im Stehen und braucht wenig Wartung) ist wartungsarm, bietet aber wenig Bandbreite: Am Berg fehlt dir der kleine Gang, bergab läufst du schnell ins Leere. Die Promax V-Brakes verzögern bei Trockenheit ordentlich, bei Regen verdoppelt sich der Bremsweg allerdings — rechne also bei Nässe mit deutlich mehr Bremsdistanz. Positiv: CST-Reifen mit Pannenschutz und Reflexstreifen, Schutzbleche rundum, StVZO-Beleuchtung und Seitenständer sind ab Werk dabei. Ein Rahmenschloss fehlt, du brauchst also immer ein separates Schloss. Das Gesamtgewicht von 25 kg geht für ein E-Bike in Ordnung, im dritten Stock ohne Aufzug wird es trotzdem ein kleiner Kraftakt.
SAXONETTE Fashion Plus und Prophete Geniesser im Vergleich
Das SAXONETTE Fashion Plus 2.0 kostet rund 80 Euro mehr und bringt dafür eine Shimano Nexus 7-Gang-Schaltung mit — der entscheidende Unterschied, wenn deine Strecke auch nur leichte Hügel hat. Außerdem hat es ein Rahmenschloss, vollständigen Kettenschutz und einen etwas größeren 418-Wh-Akku. Der Stahlrahmen macht es mit 27 kg allerdings schwerer. Das Prophete Geniesser 1.0 liegt rund 200 Euro über dem SAXXX, hat aber ebenfalls nur 3 Gänge und einen ähnlich kleinen Akku mit 374 Wh. Sein Vorteil: Der Aluminiumrahmen und der im Unterrohr integrierte Akku sorgen für bessere Gewichtsverteilung. Wenn du keine Hügel hast, sparst du mit dem SAXXX; bei welligem Profil lohnt sich der Aufpreis zur SAXONETTE.
Unser Fazit zum SAXXX City E-Bike
Das SAXXX ist ein günstiges Stadtrad für kurze, flache Strecken — Einkaufsfahrten, der Weg zum Büro, die Runde durch den Park. Wer hügelig unterwegs ist oder bei Regen fährt, stößt mit 3 Gängen und V-Brakes schnell an Grenzen. Das zulässige Gesamtgewicht von 130 kg lässt Fahrern über 90 kg wenig Spielraum für Gepäck. Als reines Schönwetter-Pendlerrad im Flachland ist das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts der UVP von 2.000 Euro aber kaum zu schlagen.

SAXONETTE Fashion Plus 2.0 City E-Bike

Prophete Geniesser 1.0 City E-Bike
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Im Budget-Segment unter 1.000 Euro findest du weitere City-Pedelecs mit ähnlicher Ausstattung — hier lohnt sich der Vergleich besonders bei Schaltung und Akkugröße.
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