SAXONETTE Trekkingrad Deluxe SUV easy (Wave) Trekking E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SAXONETTE Trekkingrad Deluxe SUV easy (Wave) Trekking E-Bike
Braucht ein Trekking-E-Bike wirklich 100 mm Federweg und 27,5-Zoll-Reifen in 2,35 Zoll Breite? Das SAXONETTE Deluxe SUV easy sagt ja — und setzt damit auf ein Konzept, das eher an ein SUV-Rad erinnert als an ein klassisches Tourenrad. Die Idee: komfortabel über schlechte Radwege und Schotter rollen, ohne auf Alltagsausstattung zu verzichten.
Ananda M60 Mittelmotor: 70 Nm für Steigungen und Gepäck
Der Ananda M60 sitzt am Tretlager und liefert 70 Nm Drehmoment. Das ist spürbar mehr als die 40–50 Nm der typischen Budget-Motoren und reicht, um mit Gepäck auch Steigungen von 10–12 % flüssig zu bewältigen. An sehr steilen Rampen über 15 % merkst du, dass kein Bosch CX dahintersteckt, aber für Alltagspendeln und Wochenendtouren mit moderatem Profil ist die Leistung absolut ausreichend. Der Motor unterstützt in 5 Stufen bis 25 km/h, die Schiebehilfe erleichtert das Rangieren.
522 Wh Akku: Solide Mitte
Der entnehmbare 522-Wh-Akku — also die Energiemenge in Wattstunden, die bestimmt, wie weit du mit einer Ladung kommst — sitzt im Rahmen und reicht realistisch für 40–60 km bei gemischter Nutzung. Auf flachen Strecken in Stufe 2 sind auch 70 km möglich. Für Tagestouren über 70 km wird es bei hügeligem Profil eng. Der Akku lässt sich zum Laden herausnehmen — praktisch, wenn das Rad in der Garage steht.
Ausstattung: Zwischen Offroad-Komfort und Alltagsnutzen
Die SR Suntour XCM32 Federgabel mit 100 mm Federweg schluckt Bordsteinkanten und Schotterpisten deutlich besser als die üblichen 63-mm-Gabeln der Konkurrenz. Allerdings ist es eine Stahlfedergabel — sie lässt sich nicht auf dein Körpergewicht anpassen, was bei leichteren Fahrerinnen zu wenig Ansprechverhalten und bei schweren zu wenig Gegenhalt bedeutet. Die Tektro TR180-52 Hydraulikbremsen packen ordentlich zu. Die breiten 27,5 × 2,35-Zoll-Reifen rollen komfortabel, fühlen sich aber auf Asphalt etwas träger an als schmale 28-Zoll-Trekkingreifen. Komplett dabei: Gepäckträger, Schutzbleche, StVZO-Beleuchtung mit 40 Lux vorne und Seitenständer. Kein Rahmenschloss — du brauchst also immer ein separates Schloss. Die Shimano Altus 8-Gang-Kettenschaltung bietet genug Bandbreite für Steigungen und Flachland. Bei 26 kg Eigengewicht ist das Elektrofahrrad kein Leichtgewicht — auf dem Rad spürst du das kaum, beim Hochtragen in den dritten Stock aber deutlich.
SAXONETTE Deluxe SUV easy vs. Prophete Urbanicer 3.8 und Zündapp Z810
Das Prophete Urbanicer 3.8 kostet rund 50 Euro mehr und setzt auf ein Kompaktrad-Konzept mit 20-Zoll-Rädern und AEG-Mittelmotor mit 70 Nm. Im ElektroRad-Test überzeugte es durch Schubkraft und einfache Akku-Entnahme, zeigte aber Schwächen bei der Rahmensteifigkeit. Wer ein kompaktes Rad für die Stadt sucht, ist dort besser aufgestellt — wer Laufruhe auf langen Strecken will, greift zum SAXONETTE mit den größeren 27,5-Zoll-Rädern. Das Zündapp Z810 liegt rund 70 Euro darunter und bietet 28-Zoll-Laufräder mit Heckmotor und 550 Wh Akku. Die ältere Generation erhielt bei Stiftung Warentest nur ein Befriedigend — die aktuelle Version mit 550 Wh ist aber deutlich besser bestückt. Wer klassisches Trekking auf Asphalt bevorzugt und den günstigsten Einstieg sucht, findet im Z810 eine Alternative.
Unser Fazit zum SAXONETTE Deluxe SUV easy
Das SAXONETTE Deluxe SUV easy ist ein Pedelec für alle, die holprige Radwege und Schotterstrecken nicht meiden wollen, aber trotzdem Alltagsausstattung brauchen. Die 100-mm-Federgabel und die breiten Reifen heben es vom klassischen Trekkingrad ab. Der Ananda-Mittelmotor mit 70 Nm reicht für die meisten Alltagsszenarien. Kompromiss: Die nicht einstellbare Stahlfedergabel und das fehlende Rahmenschloss — beides lösbar, aber gut zu wissen vor dem Kauf.

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