SAXONETTE Premium Sport (Wave) Trekking E-Bike





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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SAXONETTE Premium Sport (Wave) Trekking E-Bike
Ein SFM-Mittelmotor, der kaum jemand kennt — und genau das schreckt viele Käufer ab. Dabei liefert der Antrieb im SAXONETTE Premium Sport satte 90 Nm Drehmoment, mehr als manches Bosch-System. Die Frage ist nicht, ob der Motor stark genug ist, sondern ob das Gesamtpaket überzeugt.
SFM-Mittelmotor mit 90 Nm: Unbekannt, aber kräftig
SFM (Sachsen-Fahrzeug-Manufaktur) ist der Mutterkonzern hinter SAXONETTE und baut seine Motoren selbst. 90 Nm Drehmoment bedeuten in der Praxis: Steigungen bis 15 % mit Gepäck sind kein Problem, auch beladene Touren mit Packtaschen bewältigt der Motor souverän. Der Nachteil gegenüber Bosch oder Shimano: Es gibt kein großes Service-Netzwerk, und Ersatzteile sind weniger verbreitet. Solange der Motor läuft, merkst du keinen Unterschied — bei einem Defekt nach Garantieende kann die Reparatur aber länger dauern.
522-Wh-Akku: Entnehmbar und alltagstauglich
Der im Rahmen integrierte 522-Wh-Akku lässt sich entnehmen — Laden in der Wohnung oder im Büro ist kein Problem. Realistisch kommst du damit 35–55 km weit, je nach Unterstützungsstufe und Gelände. Die Herstellerangabe von bis zu 73 km erreichst du im Eco-Modus auf flacher Strecke. Für den Arbeitsweg plus Wochenendtour reicht das bei den meisten, wer regelmäßig über 60 km am Stück fährt, sollte auf ein Modell mit 600+ Wh schauen.
Ausstattung: Trekking-komplett mit Shimano Deore
Die Shimano Deore 10-Gang-Kettenschaltung ist die beste Schaltgruppe in diesem Vergleichsfeld — sie schaltet präziser und haltbarer als die Altus oder Nexus der Konkurrenten. Die gefederte Sattelstütze und die SR Suntour Federgabel schlucken Unebenheiten auf Feldwegen. Die Shimano MT200 Scheibenbremsen bremsen im Alltag zuverlässig, bei langen Abfahrten mit dem 28 kg schweren Elektrofahrrad merkst du aber nachlassende Bremskraft (sogenanntes Fading). Praktisch: Rücktrittbremse ist verbaut — wer das von früheren Rädern gewohnt ist, muss sich nicht umgewöhnen. Ein Rahmenschloss fehlt, ein separates Schloss gehört also ins Budget. Die Frontleuchte mit 40 Lux ist für beleuchtete Stadtstraßen okay, auf dunklen Landstraßen wünschst du dir die 70–100 Lux der Konkurrenz.
SAXONETTE Premium Sport vs. Prophete Geniesser 4.0 und DERUIZ Peridot Comfort
Das Prophete Geniesser 4.0 kostet rund 250 Euro weniger und bietet mit dem AEG ComfortDrive II einen 70-Nm-Mittelmotor mit breiterem Service-Netzwerk. Dafür ist der Akku mit 360 Wh deutlich kleiner — Vielfahrer müssen häufiger laden. Das Prophete lohnt sich, wenn dir Reichweite weniger wichtig ist als Serviceabsicherung. Das DERUIZ Peridot Comfort liegt rund 300 Euro darunter, ist aber ein faltbares 20-Zoll-Kompaktrad mit Heckmotor — ein völlig anderes Konzept. Wer ein vollwertiges 28-Zoll-Tourenrad will, vergleicht besser mit dem Prophete.
Unser Fazit zum SAXONETTE Premium Sport
Das stärkste Drehmoment in seiner Preisklasse, eine Shimano Deore Schaltung und ein entnehmbarer 522-Wh-Akku machen das SAXONETTE Premium Sport zu einem ernsthaften Trekking-Kandidaten. Die Schwächen liegen beim unbekannten Motorhersteller und der schwachen Frontleuchte. Wer lange Touren mit Gepäck plant und keine Angst vor einer Nischenmarke hat, bekommt hier viel Gegenwert für sein Geld — wer auf Nummer sicher gehen will, greift zum Prophete Geniesser 4.0 mit bewährtem AEG-Motor.

Prophete Geniesser 4.0 Trekking E-Bike

DERUIZ Peridot Comfort – Trekking E-Bike
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In der Einstiegs-Mittelklasse findest du Trekkingräder mit Mittel- und Heckmotoren verschiedener Hersteller — gerade hier lohnt ein genauer Blick auf Motor und Akku.
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