SAXONETTE Compact Comfort Plus 2.0 City E-Bike





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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SAXONETTE Compact Comfort Plus 2.0 City E-Bike
Mit nur 24 kg und 20-Zoll-Rädern ist das SAXONETTE Compact Comfort Plus 2.0 eines der leichtesten und kompaktesten City-E-Bikes in seiner Preisklasse. Für alle, die wenig Stauraum haben oder das Pedelec regelmäßig im Auto mitnehmen wollen, ist das ein echter Vorteil gegenüber den typischen 27-kg-28-Zöllern.
Frontmotor mit 45 Nm — stadttauglich, aber mit Grenzen
Der Ananda M131-Frontmotor liefert 45 Nm und unterstützt in fünf Stufen bis 25 km/h. Auf flachen Radwegen und moderaten Steigungen funktioniert das ordentlich. Ein Frontmotor (also ein Nabenmotor im Vorderrad) hat aber einen systemischen Nachteil: Bei Nässe oder losem Untergrund kann das Vorderrad durchdrehen, weil das Antriebsgewicht nicht über dem Tretlager liegt. In der Stadt auf Asphalt ist das selten ein Problem, auf nassem Kopfsteinpflaster solltest du die höchste Stufe aber zurücknehmen. Die Schiebehilfe erleichtert das Manövrieren an Rampen und in Tiefgaragen.
360 Wh: Reicht das für deinen Alltag?
Der rahmenintegrierte Akku fasst 360 Wh und ist entnehmbar. Realistisch bedeutet das 35 bis 60 km Reichweite — die Herstellerangabe von bis zu 94 km schaffst du nur im sparsamsten Modus auf topfebener Strecke. Für den täglichen Weg zur Arbeit unter 15 km einfach ist das komfortabel, für Tagestouren über 50 km wird es knapp. Der kompakte Akku hat aber einen Vorteil: Er trägt zum niedrigen Gesamtgewicht bei, und bei einem Elektrofahrrad dieser Größe ist das Gewicht ein entscheidenderes Kaufargument als maximale Reichweite.
Kompakt, aber nicht ohne Kompromisse
Die 20-Zoll-Räder machen das Stadtrad wendig und einfach zu verstauen. Der Tiefeinstieg-Rahmen aus Aluminium erlaubt bequemes Auf- und Absteigen. Schutzbleche, Gepäckträger, Rahmenschloss, Seitenständer und StVZO-Beleuchtung mit 40-Lux-Frontlicht sind komplett an Bord. Die Shimano Nexus 3-Gang-Nabenschaltung ist wartungsarm und für flache Strecken ausgelegt — bei Steigungen fehlt allerdings ein kleinerer Gang, bergauf trittst du schwer und bergab dreht die Kurbel schnell leer. Die V-Brakes bremsen bei Trockenheit ordentlich, bei Regen verlängert sich der Bremsweg aber spürbar — wer täglich bei jedem Wetter pendelt, sollte das einplanen. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei nur 130 kg: Wer selbst über 90 kg wiegt, hat mit Gepäck und Einkäufen kaum Reserve.
Zündapp Z502 und Prophete Geniesser 1.0 als Alternativen
Das Zündapp Z502 kostet rund 20 Euro mehr, fährt aber mit 28-Zoll-Rädern und 522-Wh-Akku in einer anderen Kategorie: deutlich laufruhiger, mehr Reichweite, dafür sperriger und mit 23,5 kg zwar leichter, aber weniger kompakt. Wer Stabilität und Langstrecke über Wendigkeit stellt, ist beim Z502 besser aufgehoben. Das Prophete Geniesser 1.0 liegt rund 130 Euro unter dem Compact Comfort, hat ebenfalls 28-Zoll-Räder und einen rahmenversteckten Akku. Die nur 3 Gänge und 374 Wh beschränken beide Pedelecs ähnlich — der entscheidende Unterschied ist die Kompaktheit: Das SAXONETTE passt in Kofferräume, in denen ein 28-Zöller scheitert.
Unser Fazit zum SAXONETTE Compact Comfort Plus 2.0
Die UVP liegt bei 1.799 Euro, aktuell deutlich darunter. Dieses Kompakt-Pedelec ist die richtige Wahl für Kurzstrecken-Pendlerinnen mit begrenztem Stellplatz, die ein leichtes, wendiges Rad für die Stadt suchen. Das niedrige Gewicht und die kleinen Räder machen den Alltag einfacher — beim Tragen, Parken und Rangieren. Für hügeliges Terrain, lange Touren oder Fahrerinnen nahe der Gewichtsgrenze gibt es bessere Optionen mit mehr Gängen und größerem Akku.

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