SAXONETTE Comfort Plus 5.0 E-Bike





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Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SAXONETTE Comfort Plus 5.0 E-Bike
Bei einer UVP von 2.599 Euro und einem aktuellen Preis deutlich darunter bekommst du beim SAXONETTE Comfort Plus 5.0 ein City-Pedelec mit Ausstattung, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist: integrierter Rahmenakku, Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung und Federgabel. Aber lohnt sich das Paket wirklich — oder zahlst du für den Namen?
Ananda-Frontmotor mit 45 Nm — wo reicht das, wo nicht?
Der Ananda M131 ist ein Nabenmotor im Vorderrad, der 45 Nm Drehmoment liefert. Für flache Strecken und moderate Anstiege bis etwa 5 % Steigung funktioniert das ordentlich — der Motor schiebt gleichmäßig und leise an. Ab steileren Rampen merkst du allerdings die Grenzen eines Frontantriebs: Das Vorderrad verliert bei Nässe oder losem Untergrund schneller die Traktion als ein Mittelmotor, weil das Gewicht nach hinten verlagert ist. Außerdem fehlt einem Nabenmotor das natürliche Tretgefühl, das du von einem Mittelmotor kennst — die Unterstützung kommt eher als „Ziehen“ statt als „Schieben“. Für den flachen Arbeitsweg und gemütliche Wochenendtouren reicht das, ambitionierte Hügelfahrer sollten einen Mittelmotor bevorzugen.
468-Wh-Akku: Reichweite im Praxischeck
Der im Rahmen integrierte 468-Wh-Akku ist entnehmbar — du kannst ihn also bequem in der Wohnung laden. Realistisch kommst du damit auf 45 bis 80 km, je nach Unterstützungsstufe, Gegenwind und Profil. Für den täglichen Pendelweg von 15 km hin und zurück reicht eine Ladung locker für die ganze Arbeitswoche. Für eine ambitionierte Tagestour über 80 km wird es in der höchsten Stufe aber knapp — dann solltest du die Eco-Stufe einplanen.
Alltagsausstattung: Nabenschaltung, Rücktrittbremse und ein Aber
Die Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung ist wartungsarm und schaltet sauber — für den Stadtverkehr genau richtig, weil du auch an der Ampel im Stand den Gang wechseln kannst. Rücktrittbremse, vollständiger Kettenschutz und Schutzbleche komplettieren das Stadtrad. Allerdings setzt SAXONETTE auf Felgenbremsen statt Scheibenbremsen. Im Trockenen bremst du damit ausreichend, aber bei Regen verdoppelt sich der Bremsweg spürbar — ein echtes Manko für ein Elektrofahrrad, das du bei jedem Wetter nutzen willst. Dazu kommt das Gewicht von 27 kg: Beim Fahren dank Motorunterstützung kein Problem, aber im dritten Stock ohne Aufzug ein täglicher Kraftakt.
SAXONETTE vs. Zündapp Z502 und DERUIZ Peridot
Das Zündapp Z502 ist rund 150 Euro günstiger und bringt ebenfalls eine Nexus-7-Nabenschaltung, wiegt aber nur 23,5 kg und hat ein Rahmenschloss ab Werk dabei. Dafür sitzt der Akku am Gepäckträger statt im Rahmen, was die Gewichtsverteilung verschlechtert. Wer das schlankere Handling und das integrierte Schloss schätzt, greift zum Zündapp. Das DERUIZ Peridot kostet rund 350 Euro mehr, bietet dafür aber hydraulische Scheibenbremsen, einen Heckmotor mit 55 Nm und 20-Zoll-Fatbike-Reifen als Faltrad — eine ganz andere Kategorie. Lohnt sich, wenn du ein kompaktes Zweitrad mit mehr Bremspower suchst.
Unser Fazit zum SAXONETTE Comfort Plus 5.0
Das SAXONETTE richtet sich an Einsteigerinnen, die ein alltagstaugliches City-Pedelec mit tiefem Einstieg und wartungsarmer Nabenschaltung suchen. Der integrierte Rahmenakku und die Federgabel heben es von vielen Budget-Konkurrenten ab. Die Felgenbremsen sind bei Nässe der klare Kompromiss — wer viel bei Regen fährt, sollte Scheibenbremsen priorisieren. Für trockene Kurzstrecken unter 15 km pro Weg ist das Preis-Leistungs-Verhältnis im Budget-Segment aber schwer zu schlagen.

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