SachsenRAD R8 Flex III E-Mountainbike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SachsenRAD R8 Flex III E-Mountainbike
Bafang-Heckmotor, 27,5-Zoll-Laufräder, Shimano Altus — aber reicht das für echtes Gelände? Das SachsenRAD R8 Flex III positioniert sich als vielseitiges Hardtail-Pedelec im mittleren Budget-Segment und muss sich die Frage gefallen lassen, ob es abseits befestigter Wege tatsächlich bestehen kann. Die kurze Antwort: Für Waldwege und Schotterpisten ja, für technische Trails eher nicht.
Bafang-Heckmotor: Solide Basis ohne Drehmoment-Angabe
SachsenRAD verbaut einen Bafang-Hecknabenmotor mit 250 Watt — eine Drehmoment-Angabe fehlt in den Specs. Erfahrungsgemäß liefern Bafang-Heckmotoren dieser Klasse zwischen 35 und 45 Nm, was für flaches bis leicht hügeliges Terrain ausreicht. An steileren Anstiegen über 10 % spürst du, dass der Motor seine Komfortzone verlässt. Der Heckmotor-typische Nachteil auf losem Untergrund bleibt: Auf Schotter oder nassem Laub dreht das Hinterrad schneller durch als bei einem Mittelmotor, der die Kraft über die Kette aufs Ritzel leitet und so von der Gewichtsverlagerung profitiert. Für befestigte Wald- und Feldwege ist das kein Problem, auf anspruchsvolleren Naturpfaden allerdings schon.
520 Wh im Rahmen — alltagstaugliche Reichweite
Der im Rahmen integrierte 520-Wh-Akku ist entnehmbar und damit bequem in der Wohnung ladbar. Realistisch erreichst du im hügeligen Gelände mit mittlerer Unterstützung 35–50 km. Die Herstellerangabe von 62 km Maximum gilt für Eco-Modus auf Asphalt. Für Tagestouren über 60 km wird es knapp — dann solltest du entweder im Eco-Modus fahren oder einen Zwischenstopp zum Laden einplanen. Für Feierabendrunden von 20–30 km ist der Akku dagegen mehr als ausreichend.
Shimano Altus 9-Gang und hydraulische Scheibenbremsen
Die Shimano Altus 9-Gang-Kettenschaltung bietet eine saubere Gangabstufung für moderate Geländefahrten — am steilen Berg fehlt dir aber der ganz kleine Klettergang, den eine 10- oder 11-Gang-Gruppe mitbringt. Die hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen sind das Highlight der Ausstattung: Bei einem Elektrofahrrad unter 1.500 Euro ist das keine Selbstverständlichkeit und sorgt für dosierte Bremsleistung auch bei Nässe. Schutzbleche, Beleuchtung und Gepäckträger fehlen ab Werk — für den Alltagseinsatz musst du nachrüsten. Mit 23 kg ist das R8 Flex III im Vergleich zu anderen Budget-Hardtails angenehm leicht, was sich besonders beim Tragen über Treppen bemerkbar macht.
SachsenRAD R8 Flex III vs. DERUIZ Trekkingrad und AsVIVA B14
Das DERUIZ Trekkingrad kostet rund 200 Euro mehr, bringt dafür aber einen stärkeren 55-Nm-Heckmotor, einen deutlich größeren 644-Wh-Akku und eine Vollausstattung mit Schutzblechen, Licht und Gepäckträger. Wer das E-Bike auch für den Arbeitsweg nutzen möchte, spart sich damit das Nachrüsten. Im ADAC-Test des Vorgängers schnitt DERUIZ mit „gut“ ab. Das AsVIVA B14 liegt rund 400 Euro höher, bietet dafür aber einen Ananda-Mittelmotor mit 100 Nm und einen 630-Wh-LG-Akku — eine völlig andere Liga bei Steigungen und Reichweite. Der Aufpreis lohnt sich, wenn du regelmäßig steile Anstiege bewältigen musst oder Tagestouren über 60 km planst.
Unser Fazit zum SachsenRAD R8 Flex III
Das R8 Flex III eignet sich für Freizeitfahrer, die ein leichtes und günstiges Hardtail-Pedelec für Wald- und Schotterwege suchen. Der im Rahmen integrierte Akku und die hydraulischen Scheibenbremsen heben es gegenüber vielen Konkurrenten in dieser Preisklasse ab. Die UVP von 1.999 Euro ist ambitioniert — zum aktuellen Straßenpreis deutlich darunter stimmt das Verhältnis wieder. Die fehlende Drehmoment-Angabe und die nicht vorhandene Alltagsausstattung sind die Wermutstropfen, mit denen du in diesem Segment rechnen musst.

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