SachsenRAD C3V Roma II mit intelligenter Unterstützungsstufe Trekking E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum SachsenRAD C3V Roma II mit intelligenter Unterstützungsstufe Trekking E-Bike
Das SachsenRAD C3V Roma II richtet sich an eine klar definierte Zielgruppe: Pendler und Alltagsfahrer, die ein leichtes, wartungsarmes Elektrofahrrad ohne Schnickschnack suchen. Wer dagegen Wochenendtouren mit Steigungen plant oder ein Bike mit maximaler Reichweite braucht, sollte weiterlesen — denn genau hier zeigt das Roma II seine Grenzen.
Hecknabenmotor mit 45 Nm: Flachland-Spezialist
Der SachsenRAD Hinterradnabenmotor liefert 45 Nm Drehmoment. Für flache Strecken und leichte Steigungen bis etwa 5 % reicht das gut — du kommst flüssig auf 25 km/h und der Motor schiebt gleichmäßig an. An steileren Rampen ab 8 % merkst du die Grenzen deutlich: Der Motor wird laut, die Unterstützung fällt spürbar ab, und du musst kräftig mittreten. Anders als ein Mittelmotor kann ein Nabenmotor (also ein Motor, der direkt in der Radnabe sitzt) die Gangschaltung nicht nutzen — bei diesem Rad ohnehin kein Thema, denn das Roma II hat nur einen einzigen Gang.
360 Wh: Für kurze Pendelstrecken kalkuliert
Der im Rahmen integrierte 360-Wh-Akku ist kompakt und hält das Gesamtgewicht niedrig. SachsenRAD gibt 29–58 km Reichweite an — realistisch landest du bei moderater Unterstützung und flachem Terrain bei 35–45 km. Für den täglichen Arbeitsweg von 10–15 km einfach ist das komfortabel, Tagestouren über 50 km werden ohne Nachladen knapp. Kein Range Extender, keine Schnellladung: Abends laden, morgens losfahren. Der niedrige Wh-Wert ist der Preis für das geringe Gewicht von nur 17 kg — das leichteste Pedelec in diesem Vergleich.
Riemenantrieb und Singlespeed: Minimal-Wartung, maximaler Kompromiss
Das Roma II setzt auf Riemenantrieb statt Kette — das bedeutet: kein Ölen, kein Schmieren, kein Kettenwechsel alle 3.000 km. Kombiniert mit der Singlespeed-Übersetzung (ein Gang) entsteht ein nahezu wartungsfreies Antriebssystem. Der Kompromiss: Ohne Gangschaltung fehlt dir bei Steigungen der kleine Gang und bei Abfahrten der große. Für hügeliges Gelände ist das Rad schlicht nicht gemacht. Hydraulische Scheibenbremsen und ein 2-Zoll-LCD-Display, das in den Lenker integriert ist, runden die minimalistische Ausstattung ab. StVZO-konform mit Schutzblechen, Gepäckträger und Beleuchtung — du kannst sofort losfahren. Ein Bremslicht fehlt allerdings, ebenso wie ein Rahmenschloss.
Prophete Geniesser 4.0 und DERUIZ Peridot Comfort als Alternativen
Das Prophete Geniesser 4.0 kostet rund 250 Euro weniger und bringt dafür einen AEG-Mittelmotor mit 70 Nm, eine Shimano-Nexus-7-Gang-Nabenschaltung und eine Federgabel. Im ElektroRad-Test erzielte es die Note 1,6. Wenn du auch mal hügelig unterwegs bist oder mehr Komfort auf langen Strecken willst, ist das Geniesser die vielseitigere Wahl — allerdings wiegt es mit 29 kg fast das Doppelte. Das DERUIZ Peridot Comfort liegt rund 300 Euro darunter, ist aber ein faltbares 20-Zoll-Rad mit 500 Wh und Heckmotor. Wer Platzmangel hat — etwa in der Wohnung oder im Kofferraum — bekommt hier mehr Akku und Faltbarkeit, verzichtet aber auf das cleane Stadtrad-Design und die 28-Zoll-Laufruhe des Roma II.
Fazit: Ultraleichtes Stadtrad für kurze, flache Wege
Mit 17 kg ist das SachsenRAD C3V Roma II ein Tourenrad, das sich nicht wie ein E-Bike anfühlt — es lässt sich problemlos Treppen hochtragen oder im Zug mitnehmen. Der Riemenantrieb eliminiert den häufigsten Wartungsgrund bei Pedelecs. Dafür akzeptierst du einen schwachen Motor, wenig Reichweite und keine Gangschaltung: ein bewusster Kompromiss für alle, die kurze Pendelstrecken auf flachem Terrain fahren. Die UVP liegt bei 1.999 Euro — ob sich das für ein Singlespeed-Heckmotor-Rad lohnt, hängt davon ab, wie sehr du Gewicht und Wartungsfreiheit priorisierst.

Prophete Geniesser 4.0 Trekking E-Bike

DERUIZ Peridot Comfort – Trekking E-Bike
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