Remington FR 1.0 E-Bike





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- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Remington FR 1.0 E-Bike
Die größte Stärke des Remington FR 1.0 sind die breiten 20×3.0-Zoll-Kenda-Kraze-Reifen — mit 76 mm Reifenbreite rollt dieses Falt-Pedelec deutlich komfortabler über Schlaglöcher und Bordsteinkanten als klassische Klappräder mit schmalen Reifen. In Kombination mit dem faltbaren Aluminiumrahmen entsteht ein Kompaktrad, das im Budget-Segment unter 1.500 Euro eine ungewöhnliche Mischung aus Komfort und Transportfreundlichkeit bietet. Die UVP liegt bei 2.099 Euro, aktuell zahlst du deutlich weniger.
Bafang-Heckmotor — leiser Antrieb ohne Steigungswunder
Der Bafang-Heckmotor ist ein bewährter Nabenmotor für den Stadtverkehr. Ein konkreter Drehmomentwert ist nicht angegeben, erfahrungsgemäß liefern Bafang-Heckmotoren in dieser Klasse 35–45 Nm. Für flache bis leicht hügelige Strecken reicht das gut, an steileren Anstiegen musst du kräftig mittreten. Die Schiebehilfe ist an Bord — bei 24,7 kg und den breiten Reifen ein willkommenes Feature beim Schieben über Treppen oder durch Unterführungen. Die Shimano Tourney 7-Gang-Kettenschaltung deckt den typischen Stadtbereich ab.
374 Wh Greenway-Akku — reicht für den Arbeitsweg
Der 374-Wh-Akku von Greenway sitzt auf dem Gepäckträger und ist entnehmbar — Laden in der Wohnung also kein Problem. Realistisch erreichst du 30–55 km Reichweite, abhängig von Unterstützungsstufe, Wind und Steigungen. Für den Pendlerweg von 10–15 km täglich reicht das bequem, für Tagestouren über 50 km wird es knapp. Ein Gepäckträger-Akku verändert den Schwerpunkt nach hinten und oben — beim Fahren merkst du das als leichtes Nachwippen über Bodenwellen.
Mechanische Scheibenbremsen und breite Reifen
Die Promax mechanischen Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben bieten einen klaren Vorteil gegenüber Felgenbremsen: Die Bremsleistung bleibt bei Nässe konstant, du musst bei Regen nicht mit doppeltem Bremsweg rechnen. Mechanische Scheibenbremsen benötigen allerdings regelmäßiges Nachstellen der Seilzüge — hydraulische Systeme gleichen den Belagverschleiß automatisch aus. Die breiten Kenda Kraze 3.0-Zoll-Reifen sind der Komfortfaktor: Sie dämpfen Unebenheiten spürbar, auch ohne Federung. Die Kehrseite ist höherer Rollwiderstand auf Asphalt — du brauchst etwas mehr Motorunterstützung als mit schmalen Reifen. Kein Rahmenschloss, kein Bremslicht, keine Federgabel — das sind Sparmaßnahmen, die im Budget-Segment erwartbar sind.
smartEC Camp-20D und VECOCRAFT Nemesis im Vergleich
Das smartEC Camp-20D liegt preislich auf gleichem Niveau und bringt einen stärkeren 45-Nm-Motor, einen größeren 562-Wh-Akku und eine Federgabel mit 30 mm Federweg mit. Dazu kommen mechanische Scheibenbremsen von Tektro und ein im Rahmen integrierter Akku — insgesamt das rundere Paket für Pendler, die mehr Reichweite und Federungskomfort schätzen. Das VECOCRAFT Nemesis kostet rund 240 Euro weniger, bringt aber nur 288 Wh Akkukapazität und Felgenbremsen mit — realistisch reichen die für 25–40 km. Wer nur kurze Strecken unter 10 km fährt und den niedrigsten Einstiegspreis sucht, kommt damit zurecht, muss aber bei Regen mit deutlich längeren Bremswegen rechnen.
Unser Fazit zum Remington FR 1.0
Die breiten 3.0-Zoll-Reifen machen das Remington FR 1.0 zum komfortabelsten Faltrad in seiner Preisklasse — kein anderes Kompakt-Elektrofahrrad unter 1.000 Euro bietet diesen Federungsersatz ohne Mehrgewicht einer echten Federung. Der Gepäckträger-Akku mit 374 Wh begrenzt die Reichweite auf Kurzstrecken, der Bafang-Motor liefert zuverlässigen Stadtantrieb. Für Pendler mit kurzen Wegen und Anspruch an Fahrkomfort über holprige Radwege ein sinnvoller Kompromiss.

smartEC E-Klapprad Camp-20D E-Bike

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