RCB RK29 E-Mountainbike





Preis-Leistung verstehen →
Reichweite-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Preis-Leistung verstehen →
Auf einen Blick
Akku-Ratgeber →
Reichweite-Ratgeber →
Rahmen-Ratgeber →
Gewichts-Ratgeber →
Größen-Ratgeber →
Preisvergleich
Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum RCB RK29 E-Mountainbike
Unter 1.000 Euro ein E-Bike mit 624 Wh, Vollfederung und Fat Tires — klingt nach einem Preisfehler, ist aber das Angebot des RCB RK29. Die UVP liegt bei 2.500 Euro, aktuell bekommst du das Elektrofahrrad für weit weniger als die Hälfte. Was steckt dahinter, und wo sind die Kompromisse?
Heckmotor mit 57 Nm: Leiser Schub von hinten
Der Hecknabenmotor arbeitet mit einem 48V-System und liefert 57 Nm Drehmoment. Auf Waldwegen und moderaten Steigungen schiebt er dich ordentlich an — das 48-Volt-System sorgt dabei für einen gleichmäßigeren Kraftfluss als günstigere 36V-Antriebe. An steilen Rampen über 15 % merkst du aber die Grenzen eines Nabenmotors: Ohne die Hebelwirkung über die Kette, wie sie ein Mittelmotor nutzt, fehlt am Berg die letzte Reserve. Auf losem Untergrund kann das Hinterrad zudem leichter durchdrehen.
624 Wh für lange Tage im Sattel
Der im Rahmen integrierte Akku bietet 624 Wh — das reicht realistisch für 40 bis 85 km, je nach Gelände und Unterstützung. Für Tagestouren im Mittelgebirge ist das ein komfortables Polster. Der Akku arbeitet mit 48 Volt Spannung, was bei gleicher Kapazität etwas effizientere Energieumwandlung ermöglicht als 36V-Systeme.
Vollfederung, Fat Tires und 35,7 kg
Das RCB RK29 setzt auf 20-Zoll-Laufräder mit 4.0 Zoll breiten Fat Tires und eine Vollfederung — also Federgabel vorne plus gefedertes Hinterbau-System. Der Komfort auf Schotter und unebenen Wegen ist spürbar höher als bei ungefederten Modellen. Die breiten Reifen dämpfen zusätzlich und geben auf losem Grund guten Halt. Der Preis dafür: 35,7 kg Gesamtgewicht. Beim Fahren mit Motor kein Problem, aber in den Keller tragen oder aufs Autodach heben wird zum echten Kraftakt. Die 7-Gang-Schaltung ist am Berg limitiert, und über den Bremsentyp macht der Hersteller keine genauen Angaben — vor dem Kauf lohnt sich hier eine Nachfrage. Das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg lässt bei einem Fahrer über 85 kg kaum Spielraum für Rucksack oder Gepäck.
RCB RK29 vs. Agon Alpha und Tretwerk Commander Plus
Das Agon Alpha kostet rund 150 Euro mehr, wiegt dafür nur 22,5 kg, hat echte 27,5-Zoll-Laufräder und eine Shimano Deore 10-Gang mit 540-Wh-Akku. Wer ein klassisches Hardtail-Pedelec für sportliche Ausfahrten sucht, bekommt dort das agilere Paket. Das Tretwerk Commander Plus liegt etwa 250 Euro höher, bietet 29-Zoll-Räder und 24 Gänge mit hydraulischen Shimano-Bremsen — ideal, wenn du ein leichteres Bike mit mehr Gangbreite am Berg willst.
Unser Fazit zum RCB RK29
Das RCB RK29 liefert in seiner Preisklasse eine ungewöhnliche Kombination aus großem Akku, Vollfederung und Fat Tires. Der Komfort auf Feldwegen überzeugt, das hohe Gewicht schränkt die Alltagstauglichkeit aber spürbar ein. Als gemütliches Tourenrad für ebenes bis leicht hügeliges Gelände funktioniert es — als sportliches Mountainbike mit Anspruch an Agilität und Gewicht dagegen nicht. Per App lässt sich das Display via Bluetooth koppeln, was Fahrstatistiken auf dem Smartphone ermöglicht.

Agon Alpha E-Mountainbike

Tretwerk Commander Plus E-Mountainbike
Weitere MTB-Hardtail-E-Bikes zwischen 500 und 1.000 Euro
Im Einsteiger-Segment findest du verschiedene Elektro-Mountainbikes mit unterschiedlichen Schwerpunkten — von leicht und agil bis komfortabel und reichweitenstark:
E-Bike Datenblatt
Ähnliche MTB Hardtail E-Bikes






