Raymon Tourray Ultimate 800 2026

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Raymon Tourray Ultimate 800 2026
Reicht Yamahas PW-X3 für ambitionierte Trekking-Touren mit Gepäck, oder ist Bosch CX die bessere Wahl? Beim Raymon Tourray Ultimate 800 bekommst du 85 Nm von Yamaha, 800 Wh Akku, volle Shimano Deore XT 12-Gang und XT 4-Kolben-Bremsen — eine Ausstattung, die bei vielen Konkurrenten erst ab 4.000 Euro anfängt. Die UVP liegt bei 4.499 Euro, aktuell deutlich reduziert.
Yamaha PW-X3 mit 85 Nm — sportlicher Charakter
Der Yamaha PW-X3 ist einer der drehmomentststärksten Yamaha-Motoren und liefert 85 Nm — auf dem Papier gleichauf mit dem Bosch CX. Im Charakter unterscheiden sie sich aber deutlich: Der PW-X3 spricht sehr direkt an und hat einen fast sportlichen Anfahrcharakter, während der Bosch CX als weicher und dosierbarer gilt. Wer gerne kraftvoll anfährt und den Motor spürt, fühlt sich beim Yamaha wohler. Für sehr ruhige Tourenfahrer ist der Bosch die entspanntere Wahl. Das Yamaha Display C ist Bluetooth-fähig, hat aber keine integrierte Navigation — für die Tourenplanung brauchst du dein Smartphone.
800 Wh Yamaha — 50 bis 110 km realistisch
Der 800-Wh-Akku sitzt integriert im Unterrohr und ist entnehmbar. Realistisch kommst du auf 50 bis 110 km, je nach Profil, Beladung und Unterstützungsstufe — Yamaha-Motoren sind in der Praxis tendenziell etwas verbrauchsintensiver als der Bosch CX, weil sie aggressiver ansprechen. Für eine Tagestour mit 80 km reicht eine Ladung auch im hügeligen Gelände. Das 4A-Ladegerät lädt den Akku in rund fünf Stunden voll.
Ausstattung: XT-Paket macht den Unterschied
Die volle Shimano Deore XT-Ausstattung mit RD-M8100 Shadow Plus 12-Gang-Schaltwerk ist in dieser Preisklasse selten. 12 Gänge bieten eine deutlich breitere Bandbreite als die 10- oder 11-Gang-Kassetten vieler Wettbewerber — am Berg hast du einen echten Notanker, flach läuft die Kassette nicht aus. Die Shimano XT BR-M8120 4-Kolben-Bremsen mit 180-mm-Scheiben sind eine echte Klasse über MT200 oder Tektro — auf langen Abfahrten mit Gepäck verteilen 4 Kolben die Hitze besser, Fading tritt deutlich später ein. Die RockShox Recon Gold mit 80 mm Federweg ist eine Luftfedergabel (einstellbar auf dein Körpergewicht) — komfortabler als die Coil-Varianten vieler Budget-Trekkingräder. Schwachpunkt: Mit 26,5 kg und einem zulässigen Gesamtgewicht von 150 kg bleiben bei 90 kg Fahrer plus 20 kg Gepäck nur 13 kg Reserve für Accessoires. Die 150-Lux-Beleuchtung ist dafür eine der hellsten im Segment — auf unbeleuchteten Feldwegen siehst du deutlich weiter als mit Standard-60-Lux-Lampen.
Vergleich mit Kalkhoff und Cube
Das Kalkhoff Endeavour 5 Advance + kostet rund 200 Euro weniger, bietet dafür den Stiftung-Warentest-Sieg 2024, 170 kg zGG und 110-Lux-Licht — hat aber nur 625 Wh Akku und die einfachere Shimano Deore 10-fach-Schaltung. Das Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 ist rund 400 Euro günstiger und MYBIKE-Testsieger 2025 — kommt aber nur mit 2-Kolben-MT200-Bremsen und Cues 10-Gang statt XT 12-Gang. Beim Raymon zahlst du den Aufpreis für das komplette XT-Paket.
Unsere Einschätzung
Das Tourray Ultimate ist unsere Empfehlung für Tourenfahrer, die sportlichen Motorcharakter, XT-Langlebigkeit und 4-Kolben-Bremsen in einem Pedelec wollen. Gegen den Kalkhoff-Testsieger entscheidest du dich, wenn dir Schaltqualität und Bremsreserven wichtiger sind als Gewichts-zGG. Nicht ideal für Fahrer, die den sehr ruhigen Bosch-Charakter bevorzugen — der Yamaha ist spürbar direkter.

Kalkhoff Endeavour 5 Advance + 2025

Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 2025
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