Raymon Tourray Select 2025

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Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Raymon Tourray Select 2025
Tiefer Einstieg, 630 Wh Yamaha-Akku und ein Mittelmotor, der auch nach 80 km noch sanft anschiebt — das Raymon Tourray Select richtet sich ausdrücklich an alle, die gerne hoch aufs Rad steigen, aber nicht gerne hoch übers Oberrohr klettern. Komfort statt Kante, Alltagsstrecke statt Alpenpass, und das zu einem Preis unter 2.300 Euro.
Yamaha PW-ST: Harmonisch auf der Forststraße
Der PW-ST liefert 70 Nm und ist einer der ausgewogensten Tourenmotoren am Markt — er zieht sanfter an als ein Bosch CX und wirkt dadurch beim Stop-and-Go im Stadtverkehr weniger ruppig. Gerade ältere Fahrer oder Wiedereinsteiger schätzen die weiche Leistungsentfaltung. Bei Steigungen bis 10 % bleibt er im Eco-Modus noch entspannt, erst bei steileren Rampen möchtest du eine Stufe hochschalten.
630 Wh — Wochenend-Tour ohne Ladestress
Die Herstellerangabe reicht von 38 bis 94 km. Realistisch bewegst du dich bei einer flachen Donau- oder Neckartal-Runde im Sport-Modus bei 65 bis 75 km echter Reichweite — genug für einen kompletten Tagesausflug ohne panische Suche nach der nächsten Steckdose. Der Akku ist nach oben entnehmbar, zum Laden in der Wohnung oder im Büro also kein Problem.
Tiefeinsteiger mit Alltagsausstattung
Der Wave-Rahmen mit extrem niedrigem Durchstieg erleichtert das Auf- und Absteigen — besonders wenn du etwas eingeschränkt bist, eine Rock trägst oder mit Kindersitz unterwegs bist, ein echter Gewinn. SR Suntour XCM32 mit 80 mm Federweg dämpft Kopfsteinpflaster und Waldwege, ist aber eine Stahlfeder ohne Druckstufen-Verstellung — Fahrer über 90 kg Körpergewicht spüren das Durchsacken bei jedem Schlagloch deutlich. Shimano Altus 8-Gang ist Pflicht-Einstieg: ausreichend für Flachland und sanfte Hügel, aber am steilen Berg fehlt der ganz kleine Gang. Die Tektro-Vela-Bremse mit 2 Kolben und 180/160-mm-Scheiben bleibt solo alltagstauglich, gerät mit vollem Packtaschenset und langer Abfahrt aber ins Fading.
Vergleich: Komfort oder Kraft?
Das Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 kostet rund 600 Euro mehr, bringt dafür einen Bosch CX mit 85 Nm, 800 Wh Akku, Testsieger-Titel bei MYBIKE 2025, gefederte Sattelstütze und fünf statt zwei Rahmengrößen mit. Wer lange Alpentouren plant oder regelmäßig über 80 km fährt, greift dort zu. Das Kettler Quadriga CX10 LG 625 liegt preislich fast gleichauf, setzt aber auf Bosch CX statt Yamaha — laut Stiftung Warentest mit guter Note 2,2, dafür aber härterer Federung und weniger bequemem Sattel auf langen Touren. Das Raymon punktet hier mit dem weicheren Fahrcharakter und dem tieferen Einstieg.
Unser Fazit
Das Tourray Select ist ideal für Pendler und Gelegenheitstourer bis rund 85 kg Körpergewicht, die einen bequemen Tiefeinsteiger zum Wohlfühlpreis suchen. Ambitionierte Vielfahrer und Bergtouristen sollten die nächsthöhere Motor- und Bremsen-Liga anpeilen. Für den typischen Einsatz im Stadtverkehr und auf gemäßigten Touren bekommst du hier viel Rad fürs Geld — besonders mit dem Rabatt unter die UVP-Marke.

Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 2025

Kettler Quadriga CX10 LG (625) 2025
Weitere Trekking-Pedelecs zwischen 1.500 und 3.000 Euro
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