Raymon TourRay E 5.0 2024

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Unsere Einschätzung zum Raymon TourRay E 5.0 2024
Yamaha statt Bosch, Tektro statt Shimano, 60 Nm statt 85 Nm — das Raymon TourRay E 5.0 klingt auf dem Datenblatt wie der vielzitierte „Kompromiss“. Aber wer sich ein wenig mit E-Bike-Antrieben beschäftigt, weiß: Der Yamaha PW-TE ist kein Notnagel, sondern ein zurückhaltend arbeitender Mittelmotor, der im Pendler-Alltag durchaus seine Stärken hat. Mit einer UVP von 2.999 Euro und einem aktuellen Straßenpreis unter 2.000 Euro ist das Trekking-Pedelec ein ehrliches Angebot — vor allem für Einsteiger, die nicht gleich 3.000 Euro in ein erstes E-Bike investieren wollen.
Yamaha PW-TE mit 60 Nm — der unterschätzte Mittelmotor
Der PW-TE (Tour-Edition) liefert 60 Nm Drehmoment. Das ist 25 Nm weniger als ein Bosch CX — an 15-%-Rampen mit Gepäck merkst du das deutlich, dort musst du selbst mehr Kraft reintreten. Auf typischen Trekking-Strecken mit Steigungen bis 8 % reicht das Drehmoment aber völlig aus, und der Motor läuft spürbar leiser als die CX-Klasse. Vorteil: Der Yamaha reagiert etwas sanfter als ein CX — wer von einem Nicht-E-Bike kommt, findet das oft angenehmer, weil die Unterstützung weniger „anspringend“ wirkt. Schwächen: Service-Netz ist kleiner als bei Bosch, Ersatzteile und App-Ökosystem weniger ausgebaut.
500 Wh mit Schnellladung — ordentlich für die Preisklasse
Der Yamaha ML500 mit 500 Wh ist für ein Pedelec unter 2.000 Euro solide dimensioniert. Realistisch kommst du auf 40 bis 75 km, je nach Unterstützung und Gegenwind. Ein besonderes Detail: Schnellladung wird unterstützt — das Yamaha-4-A-Schnellladegerät lädt den Akku in unter 4 Stunden auf 80 %. Bei Bosch-Konkurrenten in dieser Preisklasse ist das ein Feature, das sonst erst deutlich teurer zu haben ist. Der Akku ist im Unterrohr integriert und entnehmbar.
9-Gang-Tektro, 80 mm Federgabel, Wave-Rahmen — solide Einsteigerausstattung
Die Tektro M350 9-Gang-Schaltung ist weniger bekannt als Shimano Deore, aber grundsolide — für Stadt- und Tourenfahrt völlig ausreichend. Schwachpunkt: Ersatzteile sind schwerer zu bekommen als bei Shimano, im Alpentour-Einsatz fehlt der ganz große Bergsprung. Die SR Suntour XCM32 Federgabel mit 80 mm arbeitet mit Stahlfeder — das heißt: nicht individuell aufs Körpergewicht einstellbar, für schwere Fahrer (über 90 kg) fühlt sie sich hart an. Für typische Pendel-Nutzung ausreichend. Die Tektro HD-T280 Bremsen sind hydraulische Scheibenbremsen mit solider Bremsleistung, auf langen Abfahrten mit viel Gepäck aber fading-anfälliger als Shimano MT400-Niveau. Positives Detail: Schnellladung, Anhänger-Freigabe und 40-Lux-Licht — das Bike ist StVZO-konform und anhänger-tauglich. Schwachpunkt: 40 Lux sind am unteren Ende des aktuellen Marktangebots, bei reinem Winter-Pendeln ohne Straßenbeleuchtung solltest du aufrüsten.
Hercules und Kettler im Vergleich
Das Hercules Futura Sport I-10 liegt preislich ähnlich, bietet aber Bosch CX mit 85 Nm und Shimano Deore 10-Gang — bei Stiftung Warentest mit „Gut (2,3)“ bewertet. Die bessere Wahl, wenn du Bosch-Ökosystem und stärkeren Motor willst, dafür nur 500 Wh Akku. Das Kettler Quadriga CX10 LG kostet rund 300 Euro mehr, bietet dafür Bosch CX, 625 Wh Akku und bei Stiftung Warentest „Gut (2,2)“ — die Alternative für Fahrer, die maximale Reichweite und stärkeren Motor wollen und den Aufpreis akzeptieren.
Unsere Einschätzung
Das Raymon TourRay E 5.0 passt zu Einsteigern, die ein StVZO-konformes Trekking-Pedelec unter 2.000 Euro suchen und bereit sind, auf Bosch-Ökosystem und Top-Drehmoment zu verzichten. Schnellladung und 500 Wh sind in dieser Preisklasse Pluspunkte. Weniger geeignet ist es für Vielfahrer mit Alpentouren (60 Nm sind am Berg knapp) und Fahrer, denen bestes Fahrlicht wichtig ist (40 Lux sind heute untere Grenze). Mit 26,4 kg Gewicht liegt das Pedelec im Trekking-Durchschnitt.

Hercules Futura Sport I-10 (500 Wh)

Kettler Quadriga CX10 LG (625) 2025
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