Raymon HardRay E 5.0 M350 2024

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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Raymon HardRay E 5.0 M350 2024
Wenn du ein unkompliziertes E-Hardtail für Schotterwege, leichte Trails und die gelegentliche Waldrunde suchst und dabei unter 2.000 € bleiben willst, landest du fast zwangsläufig beim Raymon HardRay E 5.0. Zielgruppe: Einsteiger ins E-MTB-Segment, die keinen Alpenpass-Ehrgeiz haben, aber mehr wollen als ein Baumarkt-Pedelec.
Yamaha PW-ST: solider Antrieb für moderate Steigungen
Der Yamaha PW-ST stellt 70 Nm Drehmoment bereit — weniger als ein Bosch CX, aber mehr als jeder City-Motor. In der Praxis heißt das: Bis etwa 10 % Steigung kommst du damit flüssig nach oben, darüber wird es zäher und du musst selbst mittreten. Für unser Verständnis eine gute Paarung für Fahrer bis etwa 85 kg, die vor allem Mittelgebirge und Waldwege fahren wollen — echte Alpen-Trails sind nicht seine Domäne.
Akku: 630 Wh mit realistischer Tagestouren-Reichweite
Die 630 Wh des Simplo-Akkus sind für diese Preisklasse üppig dimensioniert. Die Herstellerangabe von bis zu 76 km Reichweite deckt sich grob mit unserer Erfahrung an vergleichbaren Yamaha-PW-ST-Bikes: Im Eco-Modus auf Waldwegen sind rund 70 km drin, bei Tour-Unterstützung und 800 Höhenmetern schrumpft das auf etwa 50 km. Entnehmbar ist er — praktisch, wenn die Steckdose nicht im Keller steht.
Ausstattung: wo gespart wurde — und wo nicht
Die SR Suntour XCM32 NLO ist eine Stahlfedergabel mit 120 mm Federweg. Sie funktioniert, lässt sich aber nicht ans Körpergewicht anpassen — wer über 85 kg wiegt, nutzt den Federweg kaum aus. Die Tektro-HD-M275-Bremsen mit 2 Kolben reichen für den Alltag, fading bei langen Abfahrten mit Gepäck ist aber realistisch. Ungewöhnlich: die Schaltgruppe ist eine Tektro RD-M350 9-fach — kein Shimano. Das funktioniert sauber, lässt sich aber langfristig schlechter upgraden als eine Deore. Continental Cross King 27,5×2,3 Reifen sind eine gute Mischung aus Rollwiderstand und Trail-Grip.
Vergleichbar in dieser Preisklasse
Das Cube Reaction Hybrid Pro 625 kostet etwa 150 € mehr und bietet dafür den kraftvolleren Bosch CX (85 Nm) plus Luftfedergabel — wer wirklich im alpinen Gelände unterwegs ist, sollte die 150 € investieren. Das liegt auf ähnlichem Preisniveau, hat aber nur 500 Wh Akku und 29-Zoll-Räder statt 27,5 Zoll — verspielter vs. reichweitenstärker, das ist hier die Wahl zwischen Raymon und Cube 500. Für Touren über 60 km spricht der größere Akku des Raymon.
Fazit — für wen es sich lohnt
Ja für preisbewusste Einsteiger, die ein E-Hardtail mit großem Akku und solidem Yamaha-Antrieb suchen und nicht jedes Upgrade sofort brauchen. Nein, wenn du regelmäßig Alpentouren fährst oder Komponenten gewohnt bist, die sich leicht nachrüsten lassen — die Tektro-Schaltung ist der Kompromiss, mit dem der Preis zustande kommt. Für unter 2.000 € bekommst du selten 630 Wh plus 70 Nm in einem geordneten Paket — das bleibt das Argument.

Cube Reaction Hybrid Pro 625
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