Prophete Stack 5.8 E-Mountainbike





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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Prophete Stack 5.8 E-Mountainbike
Du willst ein E-Mountainbike mit echtem Offroad-Potenzial, bist aber kein Downhill-Profi, der jedes Wochenende im Bikepark verbringt? Das Prophete Stack 5.8 richtet sich an ambitionierte Freizeitfahrer, die auf Wald- und Schotterwegen Spaß haben wollen — und dabei einen kräftigen Motor mit großem Akku brauchen. Wer dagegen technische Singletrails mit Wurzelteppichen und Drops sucht, wird bei der Federung und dem Gewicht Kompromisse spüren.
AEG SportDrive mit 100 Nm: Kraft für steile Anstiege
Der AEG SportDrive Mittelmotor liefert 100 Nm Drehmoment — das ist die Liga, in der auch der Bosch Performance CX spielt. Steile Forstweg-Rampen mit 15 % und mehr bewältigt das Pedelec ohne Tretpause, und der Drehmomentsensor dosiert die Unterstützung natürlich nach Trittkraft. Im Vergleich zu Bosch oder Brose ist das AEG-System weniger verbreitet, was bei der Werkstattsuche zum Thema werden kann — nicht jeder Händler hat Diagnose-Tools für AEG-Motoren. Auf dem Trail selbst merkst du davon nichts: Der Motor schiebt kräftig und gleichmäßig.
720-Wh-Akku: Ganztagestouren ohne Reichweitenangst
Mit 720 Wh gehört der integrierte Akku zu den größeren am Markt. Realistisch bedeutet das 50–65 km im Trail-Modus mit viel Höhenmetern, im Eco-Modus auf Forstwegen sind auch 90 km und mehr drin. Für eine ausgedehnte Tagestour im Mittelgebirge reicht das in der Regel — ein Zweitakku oder Range-Extender ist nicht nötig und auch nicht verfügbar.
Fahrwerk, Schaltung und Bremsen: Solide Trail-Basis
Die SR Suntour XCM Federgabel mit 130 mm Federweg und LockOut schluckt Wurzeln und Schlaglöcher auf Forstwegen zuverlässig. Auf technischeren Trails mit schnellen Schlägen zeigt die Stahlfeder-Gabel allerdings ihre Grenzen: Sie lässt sich nicht auf dein Körpergewicht abstimmen und spricht weniger feinfühlig an als eine Luftfedergabel. Shimano Deore 10-Gang und Shimano Deore Scheibenbremsen sind eine bewährte Kombination in der Mittelklasse — die Bremsen packen bei 30,3 kg Systemgewicht (Rad plus Fahrer) ausreichend zu, bei langen Abfahrten mit viel Gepäck solltest du aber Pausen einplanen, damit die Beläge nicht überhitzen. Das Gesamtgewicht von 30,3 kg ist beim Fahren dank Motor kaum spürbar, beim Heben über Hindernisse oder Treppen aber ein echter Kraftakt.
Stack 5.8 vs. Fischer MONTIS 8.0I und Airtracks MAVERIX XR6
Das Fischer MONTIS 8.0I 711 kostet rund 500 Euro weniger und bringt mit dem Brose Drive S Mag einen renommierten Motor, SRAM SX Eagle 12-Gang und griffige Maxxis Rekon Reifen — im ElektroRad-Test erhielt es die Note 1,9. Dafür fehlt dem Hardtail die hintere Federung des Stack 5.8 (Fully), was auf ruppigen Wegen spürbar weniger Komfort bedeutet. Das Airtracks MAVERIX XR6 liegt rund 140 Euro über dem Stack 5.8 und setzt auf den Bosch Performance CX mit 750-Wh-PowerTube — ein Ökosystem mit flächendeckendem Werkstattnetz. Wer langfristige Ersatzteilversorgung priorisiert, fährt mit Bosch sicherer.
Trail-Elektrofahrrad mit viel Ausdauer, aber Gewichts-Kompromiss
Das Prophete Stack 5.8 kombiniert einen kraftvollen 100-Nm-Motor mit einem der größten Akkus in der Mittelklasse — ganztägige Ausfahrten im Mittelgebirge sind damit machbar, ohne ständig auf die Restanzeige zu schielen. Die Suntour-Stahlfedergabel limitiert das Bike auf Forstwege und leichte Trails; für technisches Gelände brauchst du eine Luftfedergabel. Mit über 30 kg ist das Rad definitiv kein Leichtgewicht — ohne Aufzug im Keller zu verstauen, wird zur sportlichen Übung. Der AEG-Motor liefert am Berg überzeugende Kraft, beim Werkstatt-Support bist du allerdings auf Händler mit AEG-Kompetenz angewiesen.

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