Prophete Stack 1.8 E-Mountainbike





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- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Prophete Stack 1.8 E-Mountainbike
Unter der UVP von 1.800 Euro ein E-Mountainbike mit 29-Zoll-Laufrädern, 100-mm-Federgabel und hydraulischen Scheibenbremsen — das Prophete Stack 1.8 zeigt, was die Budget-Klasse unter 1.500 Euro mittlerweile bieten kann. Wer ein günstiges Elektro-Mountainbike für Wald- und Schotterwege sucht und keine Bikepark-Ambitionen hat, findet hier einen soliden Einstieg.
Enovation-Heckmotor — 46 Nm für moderate Trails
Der Enovation-Heckmotor liefert 46 Nm Drehmoment und sitzt als Nabenmotor im Hinterrad. Auf Waldwegen und moderaten Anstiegen bis 6–7 % schiebt er spürbar an, fünf Unterstützungsstufen plus Schiebehilfe stehen zur Verfügung. An steilen Rampen über 10 % gehen ihm aber schnell die Puste und du musst ordentlich mittreten. Ein weiterer Nachteil des Heckmotors im Gelände: Auf losem Untergrund kann das Hinterrad leichter durchdrehen als bei einem Mittelmotor, der die Kraft über die Kette und damit gleichmäßiger überträgt. Für befestigte Waldwege und Schotterpisten reicht das, für technische Singletrails mit Wurzelpassagen nicht.
360 Wh — knapper Atem im Gelände
Der im Rahmen integrierte 360-Wh-Akku ist der kleinste in diesem Vergleich. Realistisch erreichst du damit 30 bis 50 km im hügeligen Gelände — die Herstellerangabe von 27–62 km passt bei moderater Nutzung. Für eine Feierabendrunde von 20–30 km im Wald reicht das, Tagestouren über 50 km erfordern konsequentes Sparen oder eine Pause an der Steckdose. Im Flachland dehnst du die Reichweite auf 55–65 km aus.
Einstiegs-Hardware mit Trail-Tauglichkeit
Die SR Suntour XCT mit 100 mm Federweg ist eine Stahlfedergabel (Coil Fork) — sie arbeitet zuverlässig auf Schotter und leichten Wurzelpassagen, lässt sich aber nicht auf dein Körpergewicht abstimmen. Leichte Fahrer unter 60 kg spüren kaum Ansprechverhalten, schwere Fahrer über 90 kg durchschlagen den Federweg bei gröberen Schlägen. Die Shimano-Altus-8-Gang-Kettenschaltung bietet eine ordentliche Bandbreite für moderates Gelände. Wichtig: Das Prophete Stack kommt ohne Licht, Schutzbleche, Gepäckträger und Seitenständer — es ist ein reines Trail-Pedelec, kein Alltagsrad. Für den Weg zur Arbeit brauchst du nachrüstbare StVZO-Beleuchtung.
Prophete Stack 1.8 vs. DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike und Telefunken Expedition XC940
Das DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike kostet rund 350 Euro mehr und bietet dafür einen 644-Wh-Akku — fast die doppelte Kapazität. Der Deruiz-Heckmotor liefert 55 Nm statt 46 und bringt zusätzlich eine alltagstaugliche Ausstattung mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger mit. Im Test von ElektroRad/Radfahren.de erreichte der Vorgänger eine gute Bewertung. Wer längere Touren plant oder das Bike auch im Alltag nutzen will, bekommt mit dem DERUIZ das vielseitigere Paket. Das Telefunken Expedition XC940 liegt preislich auf Augenhöhe, hat aber nur 418 Wh und einen Ananda-Heckmotor mit 50 Nm. Die 24-Gang-Schaltung klingt nach mehr, verteilt die Gänge aber auf drei Kettenblätter — das bedeutet mehr Schaltaufwand und höhere Wartung. Ohne Licht und Schutzbleche ist auch das Telefunken ein reines Sport-Bike.
Unser Fazit zum Prophete Stack 1.8
Das Prophete Stack 1.8 ist ein günstiges E-Hardtail für Einsteiger, die Wald- und Schotterwege auf einem vollgefederten Budget erkunden wollen. Die 29-Zoll-Laufräder rollen komfortabel über Wurzeln und Schlaglöcher, die 100-mm-Gabel schluckt moderate Unebenheiten. Der 360-Wh-Akku begrenzt die Tourlänge deutlich, und der 46-Nm-Heckmotor stößt an steilen Anstiegen an seine Grenzen. Wer den Radius erweitern will, investiert die Mehrinvestition ins DERUIZ mit dem deutlich größeren Akku. Als Einstieg in die Welt der E-Mountainbikes zum Budget-Preis ist das Stack 1.8 aber ein faires Angebot.

DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike

Telefunken Expedition XC940 E-Mountainbike
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