Prophete Geniesser 4.9 Trekking E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Prophete Geniesser 4.9 Trekking E-Bike
Ein Trekking-Pedelec mit Mittelmotor, elektronischer 7-Gang-Schaltung, 540-Wh-Akku und kompletter Alltagsausstattung — normalerweise kostet das deutlich über 2.000 Euro. Das Prophete Geniesser 4.9 hat eine UVP von 2.700 Euro und liegt aktuell weit darunter. In der Einstiegs-Mittelklasse bekommst du hier eine Ausstattungsliste, die sich sonst erst eine Preisklasse höher findet.
AEG ComfortDrive V2: 100 Nm am Tretlager
Der AEG ComfortDrive V2 ist ein Mittelmotor — er sitzt zentral am Tretlager und treibt die Kette direkt an, was ein natürlicheres Tretgefühl erzeugt als Nabenmotoren. Mit 100 Nm Drehmoment hat der Motor ordentlich Schub. In der Praxis bedeutet das: Steigungen bis 12 % meistert das Rad auch mit Gepäck noch souverän, und selbst an steileren Rampen bleibt Reserve. Der Motor arbeitet leise und setzt die Unterstützung gleichmäßig ein. Wer Pendlerstrecken mit Hügeln fährt oder am Wochenende beladene Touren plant, profitiert von den Kraftreserven.
540 Wh für den langen Atem
Der im Rahmen integrierte 540-Wh-Akku liefert realistisch 50–70 km Reichweite bei gemischter Nutzung — also mal Stadt, mal Landstraße, mal moderate Steigung. Auf flachen Strecken in den unteren Stufen sind auch 80 km drin. Für Tagestouren über 80 km wird es bei aktivem Profil allerdings knapp. Das reicht für die allermeisten Pendler- und Wochenendszenarien. Laden dauert rund 4–5 Stunden am Standardladegerät.
Alltagsausstattung: Was an Bord ist — und was auffällt
Prophete liefert das Geniesser 4.9 komplett StVZO-konform aus: LED-Scheinwerfer mit 120 Lux, Bremslicht hinten, Schutzbleche, Gepäckträger, Seitenständer und Rahmenschloss. Die elektronische Shimano-Nexus-7-Schaltung schaltet per Knopfdruck — kein Seilzug, kein Nachstellen, sehr wartungsarm. Die hydraulischen Shimano MT200 Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben packen im Alltag zuverlässig zu. Auf langen Gefällen mit voller Beladung ist Fading allerdings möglich — die 2-Kolben-Technik ist im Grenzbereich keine Hochleistungsbremse. Das TFT-Farbdisplay zeigt alle relevanten Daten und hat einen USB-C-Anschluss zum Laden des Smartphones. Mit 27 kg ist das Elektrofahrrad kein Leichtgewicht — beim Fahren fällt das kaum auf, beim Tragen in den Keller aber schon.
Geniesser 4.9 vs. DERUIZ Peridot Comfort und DERUIZ Peridot Faltbar
Das DERUIZ Peridot Comfort kostet rund 30 Euro weniger und bringt einen faltbaren Rahmen mit 20-Zoll-Rädern mit. Im ElektroRad-Test schnitt das DERUIZ mit Note 2,0 gut ab — der 48V-Heckmotor mit 55 Nm treibt kräftig an. Allerdings: Ein Faltrad mit 20-Zoll-Laufrädern fährt sich bei hohem Tempo weniger stabil als ein 28-Zoll-Trekkingrad, und der Heckmotor bietet kein so natürliches Tretgefühl wie der Mittelmotor im Prophete. Wer Platzersparnis beim Verstauen braucht, ist mit dem DERUIZ gut bedient. Das DERUIZ Peridot Faltbar basiert auf derselben Plattform in anderer Farbe — technisch identisch. Wer dagegen ein klassisches Tourenrad mit 28-Zoll-Rädern, Mittelmotor und komplett wartungsarmer Nabenschaltung will, bleibt beim Geniesser 4.9.
Unser Fazit zum Prophete Geniesser 4.9
Das Geniesser 4.9 richtet sich an Pendlerinnen und Tourenfahrerinnen, die ein fertig ausgestattetes Trekkingrad ohne Nachrüst-Aufwand wollen. Der kräftige 100-Nm-Mittelmotor hebt es klar von der Konkurrenz mit Nabenmotoren ab. Die elektronische Schaltung und das Rahmenschloss sind Komfort-Details, die den Alltag erleichtern. Einziger Wermutstropfen: das Gewicht von 27 kg und die MT200-Bremsen, die bei langen Abfahrten an ihre Grenzen stoßen.

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