Prophete Entdecker 3.8 Trekking E-Bike





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- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Prophete Entdecker 3.8 Trekking E-Bike
Ein Trekking-E-Bike mit AEG-Mittelmotor, 70 Nm und 540-Wh-Akku für unter 1.500 Euro — das klingt nach einem aggressiven Preispunkt, und genau das ist das Prophete Entdecker 3.8. Die UVP liegt bei 2.300 Euro, aktuell sparst du über ein Drittel. Dafür bekommst du dieselbe Motorplattform wie beim teureren Entdecker 4.0, aber mit etwas reduzierterer Ausstattung. Die Frage ist: Wo wurde gespart, und merkst du das im Alltag?
AEG ComfortDrive II — bewährter Mittelmotor auch im 3.8
Der AEG ComfortDrive II mit 70 Nm Drehmoment ist identisch mit dem Motor im teureren Entdecker 4.0. Ein Mittelmotor (also am Tretlager montiert) überträgt die Kraft über die Kette aufs Hinterrad — das fühlt sich natürlicher an als ein Heckmotor und verteilt das Gewicht besser. 70 Nm reichen für Pendlerstrecken mit Steigungen bis 10 % und beladene Wochenendtouren locker aus. An steileren Rampen über 15 % wirst du den Unterschied zu Premium-Motoren wie dem Bosch Performance CX merken, für typisches Trekking-Terrain ist die Leistung aber mehr als genug.
540 Wh — identisch groß, identisch gut
Auch der integrierte 540-Wh-Akku ist derselbe wie im 4.0. Realistisch fährst du damit 40 bis 70 km, je nach Unterstützungsstufe und Topografie. Der Akku ist entnehmbar — praktisch, wenn du keinen Stromanschluss am Stellplatz hast. Für den täglichen Weg zur Arbeit mit 15 km pro Strecke hält eine Ladung drei bis vier Tage. Auf Wochenendtouren über 80 km musst du im Eco-Modus fahren oder einen Ladestopp einplanen.
Wo der 3.8 spart — und wo nicht
Die Continental Ride City mit Pannenstop-Einlage sind top für den Alltagseinsatz, die SR Suntour NEX-Federgabel filtert Unebenheiten zuverlässig. Schutzbleche, Gepäckträger, Seitenständer, 90-Lux-Frontlicht — das Elektrofahrrad ist komplett StVZO-tauglich. Die Shimano-Altus-Schaltung mit 8 Gängen bietet weniger Bandbreite als die 10 Gänge des 4.0, in flachem bis hügeligem Terrain fällt das aber kaum auf. Was fehlt: Die gefederte Sattelstütze des 4.0 ist hier nicht dabei, das TFT-Display weicht einem einfacheren LCD, und ein Bremslicht gibt es nicht. Kein Rahmenschloss — wie beim 4.0 musst du immer ein separates Schloss dabei haben.
Entdecker 3.8 vs. die Budget-Konkurrenz
Das Zündapp Z810 kostet rund 20 Euro weniger und bringt einen Ananda-Heckmotor mit 50 Nm sowie 550 Wh. Im Test der Stiftung Warentest schnitt eine ältere Generation befriedigend ab. Der Heckmotor fährt sich leiser, hat aber am Berg weniger Durchzugskraft als der AEG-Mittelmotor. Dafür bietet das Z810 ein Bluetooth-Display mit App-Anbindung. Wer auf flacheren Strecken unterwegs ist und den leiseren Antrieb bevorzugt, spart minimal und bekommt ein etwas höheres Akkuplus. Das DERUIZ Trekking E-Bike liegt rund 100 Euro darunter und übertrumpft beim Akku deutlich: 644 Wh mit 48V-System und 55-Nm-Heckmotor von Deruiz. Im Test des ADAC schnitt der Vorgänger gut ab. Wer maximale Reichweite für lange Touren sucht und auf den Mittelmotor verzichten kann, findet beim DERUIZ mehr Kilometer pro Ladung — das Pedelec bietet sogar ein Bremslicht und Anhänger-Freigabe.
Unser Fazit zum Prophete Entdecker 3.8
Der Entdecker 3.8 ist im Kern dasselbe Tourenrad wie der 4.0 — gleicher Motor, gleicher Akku, gleiche Reifen. Die Einsparungen bei Display, Sattelstütze und Schaltung sind spürbar, aber nicht dealbreakend. Wer das Budget schonen will und auf das TFT-Display und die gefederte Sattelstütze verzichten kann, bekommt hier ein vollwertiges Trekking-Pedelec mit Mittelmotor, das die meisten Konkurrenten im Budget-Segment bei der Antriebsleistung übertrifft. Für Langstreckenfahrer über 70 km pro Tour reicht der 540-Wh-Akku allerdings nur mit diszipliniertem Eco-Modus.

Zündapp Z810 Trekking E-Bike

DERUIZ Trekking E-Bike
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