Prophete Dice 3.8 E-Mountainbike





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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Prophete Dice 3.8 E-Mountainbike
Du willst ein E-Mountainbike mit Mittelmotor, das nicht gleich dein halbes Monatsgehalt verschlingt? Das Prophete Dice 3.8 richtet sich an Einsteiger, die Wald- und Feldwege mit solider Technik erkunden möchten — ohne Enduro-Ambitionen. Wer dagegen regelmäßig technische Singletrails oder Bikeparks fährt, greift besser zu einem höherwertigen Hardtail mit Luftfedergabel.
Was der AEG ComfortDrive II auf dem Trail leistet
Der AEG ComfortDrive II liefert 70 Nm Drehmoment — das ist ein Mittelmotor (also im Tretlager verbaut), der seine Kraft direkt auf die Kette überträgt. Für Schotter, Forstwege und moderate Steigungen bis etwa 10 % reicht das gut aus. An steilen Rampen über 15 % merkst du allerdings, dass kein Bosch CX unter dir arbeitet: Der Motor reagiert etwas verzögert und die Unterstützung flacht spürbar ab. Für Feierabendrunden im hügeligen Mittelgebirge ist das Antriebspaket trotzdem absolut ausreichend.
540 Wh — wie weit kommst du wirklich?
Der im Unterrohr integrierte 540-Wh-Akku liefert realistisch zwischen 35 und 65 km, je nach Unterstützungsstufe und Höhenprofil. Prophete gibt 32–76 km an, aber auf hügeligem Gelände mit viel Turbo-Modus schmilzt die Reichweite schnell. Für eine ausgedehnte Tagestour mit 70+ km wird es ohne Zwischenladen knapp — plane dann eine Kaffeepause mit Steckdose ein. Der Akku lässt sich zum Laden leider nicht entnehmen, du musst das komplette Pedelec also zur Steckdose bringen.
Gabel, Bremsen und Schaltung im Alltags-Check
Die SR Suntour XCT mit 100 mm Federweg ist eine Stahlfedergabel — das bedeutet, sie lässt sich nicht auf dein Körpergewicht einstellen. Leichte Fahrer unter 65 kg spüren Unebenheiten stärker, schwere Fahrer über 90 kg tauchen schnell durch. Auf Waldwegen schluckt sie kleinere Wurzeln ordentlich, bei gröberem Gerümpel stößt sie an ihre Grenzen. Die Shimano-Hydraulikbremsen packen für ein Bike dieser Klasse verlässlich zu, und die Shimano Cues-Kettenschaltung mit 10 Gängen bietet genug Bandbreite für Anstiege und schnelle Abfahrten auf Schotter. Schutzbleche, Gepäckträger und Beleuchtung fehlen ab Werk — das Dice 3.8 ist ein reines Offroad-Elektrofahrrad, keine Alltagsmaschine. StVZO-Konformität bringst du nur mit Nachrüstung.
Prophete Dice 3.8 vs. DERUIZ Trekkingrad E-MTB vs. AsVIVA B14
Das DERUIZ Trekkingrad E-MTB kostet rund 120 Euro mehr und bringt einen 644-Wh-Akku sowie StVZO-Ausstattung mit — wenn du das Hardtail auch als Pendler-Bike nutzen willst, sparst du dir die Nachrüstung. Allerdings sitzt dort ein Heckmotor mit 55 Nm, der am Berg weniger natürlich anschiebt als der Prophete-Mittelmotor. Das AsVIVA B14 liegt rund 320 Euro höher, bietet dafür aber einen Ananda-Mittelmotor mit satten 100 Nm und 630 Wh — wer regelmäßig steile Anstiege fährt und mehr Reichweite braucht, bekommt dort deutlich mehr Reserven.
Unser Fazit zum Prophete Dice 3.8
Das Dice 3.8 trifft den Sweet Spot für Einsteiger, die ein MTB-Hardtail mit Mittelmotor unter 1.500 Euro suchen. Die UVP liegt bei 2.600 Euro — aktuell deutlich darunter. Für Wald- und Feldwege im Flachland und Mittelgebirge reichen Motor und Gabel aus, bei technischen Trails oder Ganztagstouren wirst du die Grenzen aber spüren. Mit 25,4 kg ist das Rad beim Fahren unauffällig, beim Tragen über Treppen aber kein Leichtgewicht. Wer ein reines Offroad-Spielzeug für moderate Ausflüge sucht und nicht nachrüsten will, sollte das fehlende StVZO-Paket einkalkulieren.

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