Prophete Dice 2.8 E-Mountainbike





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- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Prophete Dice 2.8 E-Mountainbike
Das Prophete Dice 2.8 richtet sich an Einsteiger, die ein Hardtail für Wald- und Forstwege suchen, ohne gleich vierstellig in Premium-Komponenten zu investieren. Für technische Singletrails oder Bikepark-Ausflüge ist dieses Pedelec nicht gebaut — wer aber Schotterwege, leichte Anstiege und befestigte Trails im Blick hat, findet hier ein ehrliches Gesamtpaket. Nicht geeignet ist es für Fahrer über 90 kg, die mit Rucksack unterwegs sind — das zulässige Gesamtgewicht von 150 kg klingt großzügig, aber 26 kg Eigengewicht plus Fahrer plus Gepäck lassen wenig Puffer.
Enovation-Heckmotor: 46 Nm für moderate Steigungen
Der bürstenlose Enovation-Heckmotor liefert 46 Nm — ein Wert, der für flache bis mäßig hügelige Strecken reicht. Am Hinterrad montiert, fehlt ihm im Vergleich zu einem Mittelmotor (also einem Motor am Tretlager) das natürliche Tretgefühl: Die Unterstützung setzt leicht verzögert ein und fühlt sich eher nach Schieben als nach Verstärken deiner Trittkraft an. An Steigungen über 10 % spürst du deutlich, dass mehr Drehmoment wünschenswert wäre. Für gemächliche Wald- und Ufertouren ist das System aber absolut ausreichend — und es arbeitet angenehm leise.
480 Wh — die Grenze für Tagesausflüge
Mit 480 Wh liegt der integrierte Akku knapp unter der 500-Wh-Marke. Realistisch bedeutet das 30–60 km Reichweite, je nach Gelände und Unterstützungsstufe. Für eine Nachmittagsrunde von 40 km auf Forstwegen reicht das — eine Tagestour über 60 km mit Anstiegen wird ohne Energiesparen knapp. Der Akku ist im Rahmen verbaut und nicht entnehmbar, das Laden erfolgt also direkt am E-Bike. Wer im dritten Stock ohne Aufzug wohnt und das Elektrofahrrad unten abstellen muss, braucht eine Steckdose in Radnähe.
Gabel, Bremsen und Schaltung im Detail
Die SR Suntour XCT mit 100 mm Federweg ist eine Einsteiger-Gabel mit Stahlfeder — funktional auf Schotter, aber nicht auf dein Gewicht einstellbar und auf ruppigem Terrain schnell überfordert. Die Shimano MT200 als hydraulische Scheibenbremse bringt zuverlässige Verzögerung im Alltag; bei langen Abfahrten mit Gepäck kann aber Fading auftreten, also ein Nachlassen der Bremskraft durch Überhitzung. Die Shimano Alivio mit 8 Gängen bietet eine solide Bandbreite — bergauf fehlt allerdings manchmal ein weiterer kleiner Gang, gerade wenn die Motorunterstützung in der niedrigsten Stufe läuft.
Prophete Dice 2.8 vs. Tretwerk Commander Plus und Telefunken XC940
Das Tretwerk Commander Plus liegt preislich auf Augenhöhe und bringt einen Ananda-Heckmotor mit 40 Nm — also 6 Nm weniger. Dafür hat es 24 Gänge und Schwalbe-Reifen, wiegt aber nur 22,5 kg. Wer ein leichteres Tourenrad will und auf etwas Drehmoment verzichten kann, fährt mit dem Tretwerk gut. Das Telefunken Expedition XC940 kostet rund 50 Euro mehr und bietet 50 Nm sowie hydraulische Scheibenbremsen und 24 Gänge. Der stärkere Motor macht sich an Hügeln bemerkbar — wer hügeliges Terrain fährt, sollte den kleinen Aufpreis in Betracht ziehen.
Unser Fazit zum Prophete Dice 2.8
Das Dice 2.8 ist ein Einstiegs-Hardtail für Gelegenheitsfahrer auf Wald- und Feldwegen — weit unter der UVP von 2.100 Euro aktuell ein faires Angebot für das Gebotene. Die 480 Wh begrenzen die Tourlänge, der Heckmotor den Einsatzbereich. Als erstes E-Mountainbike zum Reinschnuppern erfüllt es seinen Zweck, ohne zu viel zu versprechen.

Tretwerk Commander Plus E-Mountainbike

Telefunken Expedition XC940 E-Mountainbike
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