Onesport OT08pro City E-Bike





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Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Onesport OT08pro City E-Bike
Das Onesport OT08pro richtet sich an Pendler und Freizeitfahrer, die maximale Reichweite über alles andere stellen — und bereit sind, dafür fast 40 kg Eigengewicht in Kauf zu nehmen. Wer dagegen ein leichtes Stadtrad für kurze Wege sucht oder das Bike regelmäßig Treppen hochtragen muss, ist hier an der falschen Adresse. Im Preissegment der Einstiegs-Mittelklasse positioniert sich dieses Elektrofahrrad mit 20-Zoll-Fat-Tires und einer UVP von 3.199 Euro, die aktuell deutlich unterboten wird.
65-Nm-Heckmotor — kräftig, aber kein Mittelmotor
Der Hecknabenmotor liefert 65 Nm Drehmoment — für einen Nabenmotor ist das überdurchschnittlich und reicht auch für moderate Steigungen. Der Unterschied zum Mittelmotor: Ein Nabenmotor nutzt nicht die Übersetzung der Gangschaltung, sondern drückt mit konstanter Kraft direkt ins Hinterrad. An steilen Rampen über 10 % fehlt deshalb die Untersetzung, die ein Mittelmotor über den kleinen Gang liefern könnte. Auf flachen bis mäßig hügeligen Strecken merkst du davon wenig — hier arbeitet der Motor kräftig und gleichmäßig. Die Shimano 7-Gang-Kettenschaltung bietet genug Bandbreite für den Stadtverkehr.
1.728 Wh — der Marathonläufer unter den Akkus
Der 48-V-Akku mit 1.728 Wh ist das Alleinstellungsmerkmal dieses Pedelecs. Zum Vergleich: Die meisten City-E-Bikes bringen 400–600 Wh mit. Diese Kapazität ermöglicht realistische Reichweiten von 120–180 km bei moderater Unterstützung — damit sind auch ausgedehnte Tagestouren ohne Ladesorgen möglich. Die Kehrseite: Der riesige Akku ist einer der Hauptgründe für das hohe Gewicht von 39,2 kg. Der Dongci-Akku ist entnehmbar, was angesichts des Gesamtgewichts wichtig ist — zum Laden trägst du nur den Akku, nicht das ganze Rad.
Fat Tires, Vollfederung und die Gewichtsfrage
Die Kenda 20×4.0 Fat Tires (also 102 mm breite Ballonreifen) bieten Komfort und Traktion auf losem Untergrund, rollen auf Asphalt aber schwerer als schmale Stadtreifen. Die Vollfederung — Federgabel vorne und gefedertes Heck — schluckt Schlaglöcher und Bordsteinkanten gut, addiert aber weiteres Gewicht. Die Zoom-Hydraulikbremsen mit 180-mm-Scheiben packen kräftig zu, was bei 39,2 kg Fahrradgewicht plus Fahrer auch nötig ist. Das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg ist der Haken: Abzüglich der 39 kg Eigengewicht bleiben nur rund 80 kg für Fahrer und Gepäck. Wer selbst über 75 kg wiegt, fährt ohne Gepäck bereits nah am Limit.
DERUIZ Peridot und Prophete Urbanicer als Alternativen
Das DERUIZ Peridot kostet rund 300 Euro weniger und bringt einen 500-Wh-Akku mit — deutlich weniger Reichweite, dafür nur 27,3 kg und ein 180-kg-Gesamtgewicht. Im Test bei Radfahren.de erreichte das Peridot über 75 km Praxisreichweite und bekam die Note 2,0. Wer keine Marathonstrecken fährt, bekommt hier das bessere Gewicht-Reichweite-Verhältnis. Das Prophete Urbanicer 3.0 setzt auf einen AEG-Mittelmotor mit 70 Nm und Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung — eine wartungsärmere Kombination mit natürlicherem Tretgefühl. Der Urbanicer wurde in ElektroRad mit 2,1 bewertet und bietet mit 360 Wh weniger Reichweite, dafür aber ein kompakteres Gesamtpaket mit 28,6 kg.
Unser Fazit zum Onesport OT08pro
Das OT08pro ist ein Reichweiten-Spezialist, kein Allrounder. Der 1.728-Wh-Akku ermöglicht Tagestouren, die mit anderen City-E-Bikes schlicht nicht drin sind. Dafür zahlst du mit 39,2 kg und einem knappen zulässigen Gesamtgewicht einen hohen Preis. Leichtere Fahrer unter 75 kg, die lange Strecken ohne Ladestopp schätzen und das Rad ebenerdig abstellen können, profitieren am meisten von diesem Konzept.

DERUIZ Komfort und Leistung vereint – Deruiz Peridot E-Bike für alle

Prophete E-Bike »Urbanicer 3.0«, 20 Zoll
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