MBM Trekking E-Bike



Preis-Leistung verstehen →
Reichweite-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Preis-Leistung verstehen →
Auf einen Blick
Motor-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Reichweite-Ratgeber →
Schaltungs-Ratgeber →
Bremsen-Ratgeber →
Rahmen-Ratgeber →
Gewichts-Ratgeber →
Preisvergleich
Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum MBM Trekking E-Bike
Ein Trekking-Pedelec mit 518-Wh-Akku, Shimano-Schaltung und StVZO-Ausstattung im Budget-Segment unter 1.500 Euro — das MBM Trekking E-Bike zeigt, was in dieser Preisklasse möglich ist. Aber auch, wo gespart wird: Felgenbremsen, 6 Gänge und 26-Zoll-Räder setzen klare Grenzen.
Bafang H300 mit 32 Nm — der Sparsamste seiner Art
Der Bafang H300 Hecknabenmotor liefert nur 32 Nm Drehmoment — das ist selbst für die Budget-Klasse wenig. Auf flachen Strecken und leichten Steigungen bis etwa 5 % funktioniert das unauffällig, aber sobald es hügeliger wird, merkst du die Grenzen deutlich. Der Motor muss dann härter arbeiten, du musst stärker mittreten, und der Akkuverbrauch steigt überproportional. Für klassisches Flachland-Pendeln in der Stadt reicht es — für Mittelgebirgs-Touren fehlt schlicht die Kraft. Ein Nabenmotor (also ein Motor, der direkt in der Radnabe sitzt) hat den Vorteil, dass er leise und wartungsarm arbeitet.
518 Wh — realistisch 50 bis 80 km
Der Phylion Wall-ES-P Akku sitzt auf dem Gepäckträger — optisch nicht die eleganteste Lösung, aber praktisch: Er ist leicht entnehmbar und kann separat geladen werden. Mit 518 Wh kommst du realistisch auf 50 bis 80 km, abhängig von Gegenwind und Unterstützungsstufe. Für den täglichen Arbeitsweg unter 15 km reicht das für mehrere Tage. Die Gepäckträger-Position erhöht allerdings den Schwerpunkt des Elektrofahrrads, was sich bei voller Beladung in leicht schwammigem Fahrverhalten bemerkbar machen kann.
Ausstattung: Funktional, aber mit deutlichen Kompromissen
Die Shimano Tourney TY300 mit 6 Gängen ist die absolute Einstiegsklasse — für flache Strecken funktional, aber mit wenig Bandbreite für Steigungen oder schnelles Fahren auf Gefälle. Die größte Schwäche sind die V-Brake-Felgenbremsen: Bei Regen verdoppelt sich der Bremsweg, und die Bremsflächen verschleißen die Felgen über die Jahre. Wer bei Nässe pendelt, muss das einkalkulieren und defensiver fahren. Schutzbleche, Gepäckträger, Seitenständer und StVZO-Beleuchtung sind ab Werk montiert — das Pedelec ist sofort straßentauglich. Der Wave-Rahmen mit 43 cm Höhe und 26-Zoll-Rädern eignet sich gut für kleinere Fahrerinnen, wirkt aber bei Körpergrößen über 175 cm gedrungen. Mit 27 kg und einem zulässigen Gesamtgewicht von nur 120 kg bleibt für Fahrer über 80 kg kaum Spielraum für Gepäck.
MBM vs. DERUIZ Trekking und Stadtfalter AsVIVA
Das DERUIZ Trekking E-Bike kostet rund 90 Euro mehr und bietet dafür deutlich mehr: hydraulische Scheibenbremsen, 55 Nm Heckmotor, 644-Wh-Akku, 28-Zoll-Räder und Bremslicht. Der Vorgänger erhielt im ADAC-Test die Note gut. Wer auch nur etwas hügeliger unterwegs ist oder bei Regen pendelt, bekommt hier spürbar mehr Sicherheit und Reichweite. Das Stadtfalter AsVIVA liegt rund 110 Euro unter dem MBM und bringt ein Rahmenschloss, eine gefederte Sattelstütze und 28-Zoll-Räder mit — allerdings ebenfalls mechanische Scheibenbremsen und mit 504 Wh etwas weniger Akku. Im BikeX-Test überzeugte es mit guter Preis-Leistung. Wer ein Rahmenschloss und die bessere Laufruhe von 28-Zoll-Rädern will, greift zum Stadtfalter.
Fazit: Einstieg mit klaren Grenzen
Das MBM Trekking E-Bike ist das günstigste Elektrofahrrad in diesem Vergleich und erfüllt seinen Zweck als einfaches Pendler-Rad für flache Strecken. Die UVP von 1.799 Euro steht in keinem Verhältnis zur Ausstattung — im Budget-Bereich unter 1.500 Euro ist es realistisch positioniert. Die Felgenbremsen und der schwache Motor schränken den Einsatzbereich auf trockenes Flachland ein. Wer mehr Vielseitigkeit braucht, sollte die 90 Euro Aufpreis für das DERUIZ investieren — die hydraulischen Bremsen allein sind den Unterschied wert.

DERUIZ Trekking E-Bike

Stadtfalter AsVIVA
Weitere Trekking-E-Bikes zwischen 1.000 und 1.500 Euro
Im Budget-Segment gibt es Trekking-Pedelecs mit überraschend guter Ausstattung. Hier vier Modelle zum Vergleich:
E-Bike Datenblatt
Ähnliche Trekking E-Bikes






