Lapierre Overvolt AM 10.8 2025

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Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Lapierre Overvolt AM 10.8 2025
UVP 9.000 €, Abverkauf unter 5.500 € — und dafür bekommst du hier ein E-Enduro, das an den meisten 7.000-Euro-Konkurrenten vorbeifährt. Wer ein Fully mit 170 mm Federweg, Bosch CX und SRAM GX AXS Funkschaltung sucht, findet hier eine der derzeit härtesten Preis-Leistungs-Kombinationen am Markt.
Antrieb: Bosch CX mit 85 Nm für steile Rampen
Der Bosch Performance Line CX liefert 85 Nm Drehmoment — das ist die Referenz für anspruchsvolles Gelände. Aus unserer Erfahrung mit dem CX kommst du damit auch an 20 %-Rampen mit leicht erhobenem Puls nach oben, ohne in die Pedale treten zu müssen wie an einem Bio-Bike. Die Unterstützung wirkt natürlich und setzt verzögerungsfrei ein — entscheidend, wenn du im technischen Trail punktgenau Zug brauchst.
Energiespeicher: 800 Wh PowerTube plus Range-Extender-Option
Die 800 Wh des PowerTube-Akkus sind im Enduro-Segment ein Statement. Offiziell stehen 48 bis 96 km im Raum, realistisch fahren wir mit einem CX/800-Wh-Setup im bergigen Gelände mit etwa 12 Wh/km Verbrauch — also rund 65 km pro Akkuladung mit 1.500 Höhenmetern. Wer lange Bike-Park-Tage plant, kann über den zusätzlichen Range Extender nachrüsten. Mit 4 A Ladegerät ist der Akku nach gut fünf Stunden wieder voll — keine Schnellladefunktion.
Komponenten: Fahrwerk und Schaltung auf Premium-Niveau
Die RockShox ZEB Ultimate mit 170 mm Federweg und Charger-3.1-Dämpfung ist eine der besten Enduro-Gabeln am Markt und schluckt grobe Schläge souverän. Vorne die 220-mm-Scheibe der SRAM Maven Bronze 4-Kolben sorgt für Verzögerung auf Motorrad-Niveau — die brauchst du mit einem 26-kg-E-Bike samt Fahrer auf langen Abfahrten auch. Die SRAM GX Eagle AXS T-Type schaltet per Funk, ohne Zugverlegung am Rahmen. Kabelbruch am Schaltzug? Gibt es nicht mehr. Einziger Haken: leere AXS-Batterie bedeutet keine Schaltvorgänge — also USB-C-Ladegerät mitnehmen.
Einordnung gegenüber Marktbegleitern
Das liegt mit Carbonrahmen und Shimano XT 12-fach rund 900 € niedriger, hat aber nur 150 mm Federweg vorne — wer auf ruppigen Abfahrten Reserve will, ist mit der 170-mm-ZEB besser bedient. Das für etwa 1.100 € weniger fährt mit leichterem Shimano EP600 RS (60 Nm) und 630 Wh — ideal für alle, die bergauf lieber etwas Bio-Anteil einbringen und weniger Gewicht wollen. Für volles Motor-Drehmoment und maximale Reichweite bleibt das Lapierre die stärkere Wahl.
Unsere Einschätzung
Ja für ambitionierte Trail- und Enduro-Fahrer, die viel Federweg, lange Akkureichweite und elektronische Schaltung zum Schnäppchenpreis wollen. Nein, wenn du überwiegend Forstwege fährst — hier bezahlst du Features, die du nie ausreizt. Ehrliche Schwäche: Mit 26,3 kg kein Leichtgewicht, das Hochheben ins Auto oder den Kofferraum verlangt Kraft. Außerdem ohne StVZO-Ausstattung, also kein Straßen-Alltagsrad. Für 2025er Enduro-Technik mit AXS-Funkschaltung zum Preis eines Mittelklasse-Trail-Bikes ist es aber ein Ausnahme-Deal.
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