KTM Macina Tour CX 625 LTD 2025

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum KTM Macina Tour CX 625 LTD 2025
Die stärkste Kombination aus Motor und Reichweite in dieser Preisklasse — das ist der klare Pluspunkt des KTM Macina Tour CX 625 LTD. Für rund 3.000 Euro bekommst du den Bosch Performance Line CX Gen4 mit 85 Nm und einen 625-Wh-Akku in einem voll ausgestatteten StVZO-Trekkingrad. Die UVP liegt bei 3.999 Euro. Für Pendler und Tourenfahrer, die auch mal 80 km am Stück fahren und im hügeligen Gelände unterwegs sind, ist das ein Sweetspot.
Bosch CX Gen4 — alter Bekannter, solide Leistung
Der Bosch Performance Line CX Gen4 ist zwar nicht mehr die allerneueste Generation (der Gen5 ist seit 2024 auf dem Markt), liefert aber nach wie vor 85 Nm Drehmoment — genug für Steigungen bis 18 % mit vollem Gepäckträger. Der Motor reagiert über einen Drehmomentsensor (misst deine Pedalkraft, nicht nur die Trittfrequenz), die Unterstützung setzt also direkt auf Tritt ein. Im Vergleich zum Gen5 ist der Gen4 etwas hörbarer und regelt weniger fein — im Alltag merkst du das kaum, auf ruhigen Waldwegen hörst du es aber.
625 Wh für 60 bis 100 km Alltag
Der Bosch PowerTube 625 im Unterrohr ist entnehmbar und abschließbar. Herstellerreichweite 50 bis 125 km, realistisch im Pendelbetrieb mit moderater Unterstützung und leichtem Gepäck kommst du auf 65 bis 95 km. Für die tägliche Fahrt zur Arbeit mit 20 bis 30 km lädst du alle drei bis vier Tage. Das 2A-Ladegerät ist allerdings langsam: Rund 6 Stunden für eine Vollladung bedeuten, dass du das Pedelec abends vor dem Schlafengehen ansteckst. Ein optionales 4A-Gerät halbiert die Ladezeit.
Ausstattungs-Mix: stark im Antrieb, schwach an den Bremsen
Komplett-StVZO mit Schutzblechen, Gepäckträger, Seitenständer, 40-Lux-Beleuchtung und Bosch Intuvia Display — das Trekkingrad ist ab Werk straßentauglich. Die Shimano Deore M4100 mit 10 Gängen bietet ausreichend Bandbreite für Hügel bis 12 % Steigung. Bei regelmäßigen Alpenpässen kann der kleinste Gang knapp werden — dann hilft nur mehr Unterstützung. Die Tektro-Bremsen mit 180/160-mm-Scheiben sind der Schwachpunkt: Laut unserer Erfahrung mit ähnlichen Tektro-Aufbauten zeigt das System bei langen Abfahrten mit Gepäck Fading (also nachlassende Bremskraft durch Überhitzung). Für moderate Tourenstrecken reicht es, für alpine Einsätze mit voller Beladung wären 4-Kolben-Systeme besser. Die SR Suntour NX1 coil ist eine Stahlfeder-Gabel mit 63 mm Federweg — nicht aufs Körpergewicht einstellbar, bei schweren Fahrern dadurch eher hart. Dafür wartungsarm und unempfindlich.
Konkurrenz: Stiftung-Warentest-Sieger und MYBIKE-Testsieger
Im direkten Umfeld stehen zwei Testsieger: Das Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ bietet Stiftung-Warentest-Note „Gut“ (1,8) und eine 110-Lux-Lampe, kostet aber genauso viel wie das Macina — dafür 170 kg zulässiges Gesamtgewicht (Rekord im Warentest). Schwächer: keine gefederte Sattelstütze und die harte Federung. Das Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 kostet rund 200 Euro weniger, bringt 800 Wh statt 625 Wh und MYBIKE-Testsieger-Titel — allerdings mit Shimano BR-MT200 2-Kolben-Bremsen, die laut Test bei schwerer Beladung an Grenzen kommen.
Unser Fazit
Das KTM Macina Tour CX 625 LTD ist ein ehrliches Touren-Pedelec für Pendler und Wochenend-Radler. Stärken: Bosch CX Gen4 mit 85 Nm, gefederte Sattelstütze, kompletter StVZO-Ausstattung. Schwächen: Tektro-Bremsen schwächeln bei langen Abfahrten, Federgabel nicht einstellbar, 26,7 kg Gewicht machen den Transport in den Keller zum Kraftakt. Für hügeliges Pendeln und Tagestouren bis 80 km ist es eine solide Wahl — wer regelmäßig Alpen mit Gepäck fährt, sollte in 4-Kolben-Bremsen investieren oder direkt das Kalkhoff in Betracht ziehen.

Kalkhoff Endeavour 5 Advance + 2025

Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 2025
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