KTM Macina Gravelator SX 10 2026

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum KTM Macina Gravelator SX 10 2026
Der leichteste und agilste Motor im Bosch-Portfolio trifft auf eine Carbon-Gabel und Shimano GRX — das ist die stärkste Kombination für sportliche E-Gravel-Fahrer unter 4.000 Euro. Das KTM Macina Gravelator SX 10 2026 richtet sich an alle, die bereits sportlich Rad fahren und ein E-Bike als Reichweiten-Booster nutzen wollen — nicht als Ersatz für die Fahrleistung. Der Bosch SX-Motor liefert nur dezente Unterstützung, die unsichtbar im Hintergrund mitzieht.
Bosch Performance Line SX — 55 Nm, federleicht
Der Bosch Performance Line SX ist Boschs leichtester Mittelmotor — rund 2 kg leichter als der CX — und liefert 55 Nm Drehmoment bei 250 Watt Nennleistung. Laut BikeX 2026 ist der SX ein spannender Allrounder, besonders für sportliche Fahrer. Im Klartext: Der Motor schiebt dezent, aber merklich, und fühlt sich auf ebenen Strecken fast wie ein normales Gravel-Bike an, nur mit mehr Reserve. An steilen Rampen über 10 % mit Bikepacking-Gepäck merkst du allerdings, dass 55 Nm knapp bemessen sind — hier würdest du dir mehr Drehmoment wünschen. Für gesunde, fitte Fahrer ist das kein Problem, für Einsteiger aus dem Sofa heraus schon.
400 Wh — Reichweiten-Realismus ist Pflicht
Die 400-Wh-PowerTube ist entnehmbar und reicht laut KTM für 40 bis 72 km. Das ist im Vergleich zu Trekking-Bikes mit 800 Wh auffällig wenig — aber das Konzept ist ein anderes. Das Gravelator soll leicht bleiben und die Fahrdynamik eines Gravel-Bikes erhalten, deshalb wurde der kleinere Akku gewählt. Für Tagesausfahrten von 50 bis 80 km mit sparsamer Unterstützung reicht es, für Mehrtagestouren musst du täglich nachladen oder unterwegs an die Steckdose. Ein Range Extender wird vom Gravelator nicht unterstützt — wer mehr Reichweite braucht, ist mit einem anderen Konzept besser bedient.
Carbon-Gabel, Shimano GRX und Gravel-Geometrie
Die X-Strada Gravel Carbon-Gabel spart Gewicht und dämpft Vibrationen besser als Aluminium — gerade auf Schotterpisten mit langen Schaftstücken merkst du den Unterschied in den Händen. Die Shimano GRX 12-fach Kettenschaltung ist speziell für Gravel entwickelt: Größere Bandbreite als Rennrad-Gruppen, robusterer Aufbau gegen Schmutz. Continental Terra Adventure Reifen auf 28-Zoll-Laufrädern bieten genug Grip für Schotter, rollen aber auf Asphalt noch ordentlich. Schwäche: Das Gravelator ist nicht StVZO-zugelassen — keine Beleuchtung, keine Schutzbleche, kein Gepäckträger ab Werk. Für den Arbeitsweg bei Regen musst du nachrüsten, für reine Gravel-Ausfahrten ist das egal.
Vergleich: Cube Nuroad Hybrid C:62 Race und FE-Variante
Das setzt auf denselben Bosch SX und Shimano GRX — allerdings mit Carbon-Rahmen und nur 14,2 kg Gewicht, also noch leichter und agiler. Für den gleichen Preis bekommst du hier Carbon statt Aluminium, allerdings einen fest verbauten Akku statt entnehmbarem. Die Cube Nuroad Hybrid FE-Variante ist für rund 200 Euro Aufpreis die Tourenvariante mit Gepäckträger, Schutzblechen und 150-Lux-Frontlicht — damit auch als Pendler-E-Gravel nutzbar, während das Gravelator und das Race reine Sportvarianten sind. Wer Alltag und Sport kombinieren will, ist mit der Cube FE-Variante besser bedient.
Unsere Einschätzung
Das Gravelator SX 10 ist ein ehrliches Sport-E-Gravel für Fahrer, die sportlich fahren können und wollen. Der SX-Motor schiebt dezent und erhält das authentische Gravel-Gefühl. Nichts für Gelegenheitsfahrer, Alltagspendler oder hügelige Regionen mit Beladung — dafür ist der Motor zu schwach und der Akku zu klein. Für Rennradumsteiger und ambitionierte Sportler im Flach- bis Mittelgebirge passt das Konzept perfekt.
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Tests & Bewertungen
Schwächen: Nur 400 Wh Akku begrenzt die Reichweite deutlich gegenüber 625/800 Wh Konkurrenz. SX-Motor mit 55 Nm für steile Anstiege mit Gepäck grenzwertig. Kein ausführlicher Einzeltest verfügbar, nur Kurzerwähnung.
