Kross Trans Hybrid 4.0 Trekking E-Bike





Preis-Leistung verstehen →
Reichweite-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Preis-Leistung verstehen →
Auf einen Blick
Motor-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Reichweite-Ratgeber →
Schaltungs-Ratgeber →
Bremsen-Ratgeber →
Rahmen-Ratgeber →
Gewichts-Ratgeber →
Preisvergleich
Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Kross Trans Hybrid 4.0 Trekking E-Bike
Nur 60 Nm Drehmoment und Shimano Acera statt Deore — auf dem Papier wirkt das Kross Trans Hybrid 4.0 untermotorisiert und unterspezifiziert für ein Trekking-E-Bike in der Einstiegs-Mittelklasse. Doch genau hier lohnt sich der zweite Blick: Der verbaute Shimano STEPS DU-E6110 gehört zu den kultiviertesten Mittelmotoren am Markt, und das Gesamtpaket aus 24,8 kg Gewicht, 500-Wh-Akku und solider Tourenausstattung ergibt ein überraschend stimmiges Trekkingrad.
Shimano STEPS E6110 — weniger Nm, mehr Finesse
Der Shimano STEPS DU-E6110 liefert 60 Nm Drehmoment. Das klingt bescheiden neben Brose-Motoren mit 90 Nm, reicht aber für flaches bis hügeliges Terrain locker aus. Shimano hat diesen Motor auf natürliches Tretgefühl optimiert — die Unterstützung setzt weich ein und endet ohne abruptes Abschalten bei 25 km/h. An steilen Alpenpässen mit Gepäck wirst du die fehlenden Newtonmeter spüren, aber für Pendlerstrecken und Wochenendtouren im Mittelgebirge passt die Leistung. Großer Pluspunkt: Der STEPS-Antrieb ist dank Shimano-Ökosystem in jeder Fahrradwerkstatt wartbar.
500 Wh mit realistisch 50–80 km Reichweite
Der im Unterrohr integrierte 500-Wh-Akku von Simplo bringt dich realistisch 50 bis 80 km weit — die Herstellerangabe von 110 km gilt nur im Eco-Modus auf flachem Asphalt. Für Tagestouren bis 70 km reicht das, darüber hinaus wird es knapp. Die Ladezeit von 3,5 Stunden ist erfreulich kurz und ermöglicht Nachladen in der Mittagspause. Die Akkukapazität ist ausreichend dimensioniert für den Einsatzzweck, aber ein Range Extender ist nicht verfügbar — größere Mehrtagestouren erfordern Steckdosen-Planung.
Ausstattung: Tourentauglich mit Einschränkungen
Die Shimano Acera T3000 mit 9 Gängen bietet ausreichend Bandbreite für Flachland und moderate Steigungen — die Abstufung ist feiner als bei 7-Gang-Nabenschaltungen, aber gröber als bei 10- oder 11-fach-Gruppen. Die SR Suntour NEX-E25 Federgabel mit 63 mm Federweg schluckt Bordsteinkanten und leichte Schotter-Passagen, ist aber eine Stahlfedergabel — sie lässt sich nicht auf dein Körpergewicht einstellen. Die Shimano MT200-Bremsen mit 180/160-mm-Scheiben bremsen im Alltag zuverlässig, bei langen Abfahrten mit Gepäck kann das Fading der 2-Kolben-Bremse (also das Nachlassen der Bremskraft bei Hitze) jedoch spürbar werden. Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung und StVZO-Konformität sind ab Werk dabei. Ein Rahmenschloss fehlt — du brauchst ein separates Schloss.
Fischer VIATOR 6.8I und Prophete Geniesser 4.0 im Vergleich
Das Fischer VIATOR 6.8I kostet rund 450 Euro mehr, bringt dafür aber den deutlich kräftigeren Brose Drive S Mag mit 90 Nm und einen 711-Wh-Akku mit — wenn du hügelig unterwegs bist oder Tagestouren über 80 km planst, lohnt sich der Aufpreis. Das Prophete Geniesser 4.0 liegt rund 450 Euro unter dem Kross und bietet mit dem AEG ComfortDrive sogar 70 Nm, allerdings nur 360 Wh Akkukapazität und elektronische Nabenschaltung statt Kettenschaltung. Wer wartungsarm fahren will und kürzere Strecken hat, spart mit dem Prophete — wer mehr Reichweite und Gangbreite braucht, greift zum Kross.
Fazit: Leichtes Trekking-Pedelec mit kultiviertem Antrieb
Das Kross Trans Hybrid 4.0 punktet mit seinem niedrigen Gewicht von 24,8 kg — das sind 3 bis 4 kg weniger als bei vielen Konkurrenten, und das merkst du beim Handling und beim Tragen über Treppen. Der Shimano STEPS-Motor ist kein Kraftprotz, aber ein Feingeist mit natürlichem Tretgefühl. Die UVP von 3.839 Euro ist ambitioniert, aber zum aktuellen Straßenpreis deutlich darunter ist das Preis-Leistungs-Verhältnis attraktiv. Am besten geeignet für Pendler und Tourenfahrer, die ein unkompliziertes, leichtes Elektrofahrrad mit Markenkomponenten suchen — und keine Alpenpässe bezwingen müssen.

Fischer VIATOR 6.8I 711 55 ULTIMATE Trekking E-Bike

Prophete Geniesser 4.0 Trekking E-Bike
Weitere Trekking-E-Bikes zwischen 1.500 und 3.000 Euro
In diesem Preisbereich findest du weitere Tourenräder und Trekking-Pedelecs mit unterschiedlichen Motorkonzepten und Akkugrößen.
E-Bike Datenblatt
Ähnliche Trekking E-Bikes






