Kross Influx Hybrid SUV 2.0 16 Trekking E-Bike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Kross Influx Hybrid SUV 2.0 16 Trekking E-Bike
Braucht ein Trekking-E-Bike wirklich einen Bosch Performance Line mit 100 Nm? Die Antwort hängt davon ab, was du mit dem Rad vorhast. Wenn dein Arbeitsweg über eine Brückenrampe mit 10 Prozent Steigung führt, du regelmäßig mit Packtaschen einkaufen fährst oder am Wochenende Schotterwege erkundest, dann ja — und genau dafür ist das Kross Influx Hybrid SUV 2.0 gebaut. Mit 29-Zoll-Reifen, Bosch Smart System und Diamantrahmen positioniert es sich als SUV-Pedelec zwischen klassischem Trekking und Gravel.
Bosch Performance Line PX: 100 Nm mit Smart System
Der Bosch Performance Line PX (auch als CX-Nachfolger bekannt) liefert bis zu 100 Nm Drehmoment — das ist die Oberliga unter den Mittelmotoren und mehr als doppelt so viel wie bei Budget-Heckmotoren mit 45 Nm. Im Alltag bedeutet das: Steigungen von 12 bis 15 Prozent mit Gepäck sind kein Kraftakt, und beim Anfahren an Ampeln beschleunigst du zügig mit. Das Bosch Smart System ermöglicht Over-the-Air-Updates und lässt sich per Bosch Flow App individuell anpassen — du kannst etwa die Unterstützungskurven der vier Stufen auf dein Fahrprofil trimmen. Der Purion 200 als Display zeigt allerdings keine Restreichweite in Kilometern an, sondern nur einen Balken. Für die genaue Reichweitenschätzung brauchst du die Smartphone-App.
Bosch PowerTube 600: Solide Ausdauer, kein Rekord
Der im Unterrohr integrierte 600-Wh-Akku bringt realistisch 60 bis 100 Kilometer, abhängig von Unterstützungsstufe, Terrain und Beladung. Auf einer hügeligen Pendelstrecke von 20 Kilometern einfach kommst du damit bequem durch die Woche. Für echte Tagestouren über 100 Kilometer musst du allerdings überwiegend in Eco oder Tour fahren. Im Vergleich: Manche Konkurrenten bieten bereits 711 Wh — wer regelmäßig Langstrecke fährt, sollte das einkalkulieren.
SUV-Ausstattung: Schwalbe Smart Sam auf 29 Zoll
Die Schwalbe Smart Sam in 29×2.35 Zoll sind echte Allrounder — auf Asphalt rollen sie leise, auf Schotter und Waldwegen bieten sie spürbar mehr Grip als schmale City-Reifen. Die SR Suntour XCM32 Federgabel mit 100 mm Federweg ist eine Stahlfedergabel (also nicht auf dein Körpergewicht einstellbar wie eine Luftfedergabel) — Bordsteinkanten und leichte Trails steckt sie gut weg, bei groben Schotterpisten fehlt aber die Feinabstimmung. Die Shimano MT200 ist eine hydraulische 2-Kolben-Bremse mit 180-mm-Scheiben vorne und hinten: Für den Trekking-Alltag ordentlich, bei langen Abfahrten mit vollem Gepäck kann Fading auftreten. Schutzbleche, Gepäckträger und StVZO-Licht sind ab Werk montiert. Kein Rahmenschloss verbaut — du brauchst immer ein separates Schloss.
Konkurrenz: Fischer VIATOR 6.8i Ultimate in zwei Varianten
Das Fischer VIATOR 6.8i 711 55 kostet rund 50 Euro mehr und bietet mit dem Brose Drive S Mag ebenfalls 90 Nm, dazu aber einen 711-Wh-Akku — das sind 111 Wh mehr als beim Kross, was sich in 15 bis 25 Kilometern Zusatzreichweite übersetzen kann. ElektroRad bewertet den Fischer mit Note 1,8 als Preis-Leistungs-Tipp. Die Trapez-Variante, das Fischer VIATOR 6.8i 711 T, bietet identische Technik im Wave-Tiefeinstieg-Rahmen — lohnt sich, wenn dir der Diamantrahmen des Kross zu hoch ist. Beide Fischer setzen auf Shimano CUES mit 9 Gängen und die gleichen Shimano MT200 Bremsen.
Unser Fazit zum Kross Influx Hybrid SUV 2.0
Das Kross Influx bringt echte Bosch-Performance-Line-Power in ein alltagstaugliches Trekking-Elektrofahrrad mit SUV-Charakter. Die 29-Zoll-Bereifung und der kräftige Motor machen es zur guten Wahl für Pendler mit anspruchsvollen Strecken und gelegentlichen Schotterausflügen. Die UVP von 3.979 Euro relativiert den aktuellen Preis deutlich. Schwächen zeigen sich bei der Stahlfeder-Gabel, die weniger feinfühlig arbeitet als Luftfederungen, und beim Purion 200 Display ohne km-Restreichweite. Wer mehr Akkukapazität braucht, findet bei Fischer für einen kleinen Aufpreis den größeren 711-Wh-Akku.

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