Kettler Quadriga CX10 LG (625) 2025

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Kettler Quadriga CX10 LG (625) 2025
Bosch CX mit 625 Wh Akku, Testnote Gut (2,2) bei der Stiftung Warentest — und das alles für einen UVP, den die Konkurrenz kaum mithalten kann. Das Kettler Quadriga CX10 LG ist der Preis-Leistungs-Sieger im Trekking-Segment unter 2.500 Euro. Wer ein langlebiges Tourenrad für den Alltag sucht und keine Luftfedergabel braucht, findet hier eine der ehrlichsten Angebote am Markt.
Bosch Performance CX — volle 85 Nm auch im Budget-Segment
Kettler spart nicht am Motor: Der Bosch Performance Line CX mit 85 Nm ist der gleiche, den auch Bikes jenseits der 4.000-Euro-Marke verbauen. Das heißt: Der Mittelmotor (sitzt am Tretlager statt in der Hinterradnabe) schiebt dich mit voller Power an Steigungen bis 12 Prozent, auch mit 20 kg Einkauf im Gepäckträger. Der Drehmomentsensor reagiert auf deine Pedalkraft — das Fahrgefühl bleibt natürlich, nicht nach Moped. Stiftung Warentest: Starker Motor unterstützt gut und fährt sehr gut an.
625 Wh — ehrliche 60 bis 90 km im Alltag
Der 625-Wh-Akku im Unterrohr liefert im Tour-Modus realistisch 60 bis 90 km. Die Herstellerangabe von 125 km ist Bestwert — im Eco-Modus bei 15 km/h auf ebener Strecke erreichbar, im Pendleralltag mit Wind und Hügeln aber nicht. Der Akku ist seitlich entnehmbar und lässt sich damit auch in engen Kellern gut ausbauen. Ladezeit 4,7 Stunden mit dem Bosch-4A-Lader ist fair.
Ausstattung: Shimano Deore Linkglide — haltbar statt breit
Die Shimano Deore Linkglide 10-Gang-Schaltung ist auf Langlebigkeit getrimmt — Linkglide-Kassetten halten laut Shimano deutlich länger als klassische Deore-Kassetten. Nachteil: Die Bandbreite ist geringer als bei einer 12-Gang-XT, am steilen Berg mit Gepäck fehlt der ganz kleine Rettungsgang. Die SR Suntour SF17-NCX Air mit 63 mm Federweg ist eine einfache Luftfedergabel — sie schluckt Asphaltrisse und Bordsteinkanten, überfordert ist sie erst bei groben Schotterpisten. Die vollwertige Kettenschutzabdeckung ist im Alltag ein Segen — keine Ölflecken an der Hose. Kritik vom Warentest: Aufrechte Sitzposition gewöhnungsbedürftig. Schmaler Lenker. Harte Federung. Sattel auf langen Touren unbequem. Mittelmäßiges Licht — mit 50 Lux ist die Beleuchtung unterdurchschnittlich, vor allem gegenüber den 110 Lux der Premium-Konkurrenz.
Vergleich im Segment
Das Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 kostet rund 500 Euro mehr, bietet aber 800 Wh statt 625 Wh und eine bessere Sattelstütze — wer über 60 km Tagesetappen fährt, fährt besser beim Cube. Das Hercules Futura Sport I-10 ist rund 400 Euro günstiger, hat aber nur 500 Wh Akku und eine NEX-E25-Gabel statt der Luftfederung — für Pendler mit Strecken unter 30 km die sparsamere Wahl, für Touren ist das Kettler die bessere Plattform.
Unsere Einschätzung
Für preisbewusste Alltagsfahrer und Tourenfahrer, die auf Premium-Details verzichten können und Wert auf haltbare Komponenten legen, ist das Kettler Quadriga CX10 LG eine der besten Optionen im Segment bis 2.500 Euro. Wer auf sportliche Sitzposition, starkes Licht oder lange Touren Wert legt, sollte weitersuchen. Einschränkung: Das 50-Lux-Licht reicht bei Landstraßen-Dunkelheit nicht — für Nachtfahrten auf unbeleuchteten Wegen solltest du nachrüsten.

Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 2025

Hercules Futura Sport I-10 (500 Wh)
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Schwächen: Aufrechte Sitzposition gewöhnungsbedürftig. Schmaler Lenker. Harte Federung. Sattel auf langen Touren unbequem. Mittelmäßiges Licht. Weniger sportlich.
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