Keskin eBike cBike1V City E-Bike





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- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Keskin eBike cBike1V City E-Bike
Acht Gänge, Scheibenbremsen und ein Farbdisplay mit App-Anbindung — das Keskin eBike cBike1V packt in der Budget-Klasse unter 1.000 Euro Ausstattungsmerkmale ins Paket, die bei vielen Konkurrenten erst eine Preisstufe höher auftauchen. Gerade die Shimano-8-Gang-Kettenschaltung hebt das City-Pedelec von typischen 3- oder 7-Gang-Alternativen ab und gibt dir an Steigungen deutlich mehr Abstufung.
Heckmotor mit 46 Nm — etwas mehr Biss als üblich
Der 250-Watt-Hecknabenmotor liefert 46 Nm Drehmoment — das sind 5 bis 6 Nm mehr als bei den meisten Budget-Konkurrenten mit 40 Nm. In der Praxis bedeutet das: An moderaten Steigungen bis 8 % spürst du einen spürbaren Unterschied, der Motor schiebt noch merklich mit, wo schwächere Antriebe schon ins Schwitzen kommen. An steilen Rampen über 12 % stößt aber auch der Keskin-Motor an seine Grenzen — wer in hügeliger Topografie wohnt, braucht einen Mittelmotor. Der Hecknabenmotor (also ein Motor, der direkt in der hinteren Radnabe sitzt) hat den Vorteil, dass er leise arbeitet und den Kettenverschleiß gering hält.
432 Wh — reicht für die Pendelwoche
Der im Rahmen integrierte 432-Wh-Akku ist entnehmbar und schafft realistisch 40 bis 75 km pro Ladung. Für den typischen Arbeitsweg von 8 bis 12 km einfach kommst du damit drei bis vier Tage ohne Steckdose aus. Die Ladezeit von 6,5 Stunden ist allerdings lang — über Nacht kein Problem, aber ein schnelles Nachladen zwischendurch ist damit nicht drin. Für Tagestouren über 60 km wird der Akku knapp, da solltest du vorher den Routenplaner bemühen.
26-Zoll-Räder, Scheibenbremsen und smarte Extras
Die mechanischen Scheibenbremsen mit Shimano-Hebeln bieten bei trockenen und nassen Bedingungen deutlich mehr Sicherheit als die V-Brakes vieler Konkurrenten — allerdings fehlt die Dosierbarkeit hydraulischer Bremsen, du brauchst etwas mehr Handkraft. Die 26-Zoll-Bereifung macht das Elektrofahrrad wendiger als 28-Zoll-Modelle, rollt aber auf unebenem Untergrund etwas unruhiger. Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung und Ständer sind dabei — StVZO-konform ab Werk. Das integrierte LCD-Farbdisplay mit Bluetooth-App-Anbindung liefert Fahrdaten aufs Smartphone. Was fehlt: ein Rahmenschloss — du brauchst immer ein separates Schloss. Und bei einem zulässigen Gesamtgewicht von nur 120 kg bleibt für Fahrer über 90 kg mit Gepäck wenig Reserve.
Keskin cBike1V vs. Zündapp Z502 und Prophete Geniesser 1.0
Das Zündapp Z502 kostet rund 200 Euro mehr, bringt dafür 28-Zoll-Räder, 522 Wh Akku, Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung und ein ADAC-Testurteil von 2,1 mit. Wer mehr Reichweite und die Wartungsvorteile einer Nabenschaltung will, bekommt beim Z502 das ausgereiftere Gesamtpaket — allerdings mit V-Brakes statt Scheibenbremsen. Das Prophete Geniesser 1.0 liegt rund 50 Euro höher, hat aber nur 374 Wh Akku und eine 3-Gang-Nabenschaltung — am Berg fehlen schlicht die Gänge, sowohl bergauf als auch bergab. Wer Schaltungsvielfalt und Bremssicherheit priorisiert, fährt mit dem Keskin besser.
Unser Fazit zum Keskin cBike1V (schwarz)
Das Keskin cBike1V bietet im Budget-Segment eine ungewöhnlich gute Ausstattungskombination aus 8-Gang-Schaltung, Scheibenbremsen und App-Anbindung. Für Pendler mit flachen bis moderat hügeligen Strecken unter 15 km ist das Stadtrad ein praxistauglicher Einstieg in die E-Mobilität. Die lange Ladezeit und das fehlende Rahmenschloss sind die größten Alltagskompromisse. Für Fahrer zwischen 155 und 175 cm Körpergröße passt der 26-Zoll-Rahmen mit Tiefeinstieg — größere Fahrer sollten auf 28-Zoll-Modelle ausweichen.

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