Kalkhoff Endeavour 1.B Move 2025 (725 Wh)

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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum Kalkhoff Endeavour 1.B Move 2025 (725 Wh)
Für knapp unter 2.300 Euro bekommst du hier ein Trekking-Pedelec von Kalkhoff mit 725-Wh-Akku und Bosch Performance Line — eine Kombination, die im Budget-Trekking-Segment bis 2.500 Euro nicht oft zu finden ist. UVP 3.299 Euro, aktuell rund 1.000 Euro darunter. Gedacht für Pendler und Tourenfahrer, die Reichweite wollen, ohne auf CX-Motor und Topausstattung zu bezahlen. Wo gespart wird, zeigt sich bei Schaltung und Bremsen.
Bosch Performance Line mit 75 Nm — ehrlich für Flachland und Hügel
Der Performance Line liefert 75 Nm statt der 85 Nm des CX — 10 Nm klingt wenig, im Alltag merkst du es vor allem bei Steigungen ab 10 % oder mit Gepäck. Für flache bis hügelige Touren und den Arbeitsweg reicht der Motor locker. Er arbeitet zudem ruhiger und reagiert sanfter auf Pedaldruck als der CX — wer vom unmotorisierten Rad umsteigt, findet die Charakteristik oft natürlicher. Die Schiebehilfe (das automatische Mitlaufen zum Schieben steiler Rampen) funktioniert, und mit 27 kg Leergewicht bleibst du noch tragbar, wenn auch nicht leicht.
725 Wh PowerPack — echte Tourenreichweite
725 Wh Kapazität und 65 bis 145 km laut Hersteller bedeuten: Du kannst realistische Tagestouren von 90 bis 110 km im Standardmodus fahren, ohne mit Reichweitenangst zu kämpfen. Der PowerPack sitzt extern auf dem Unterrohr — das ist optisch weniger elegant als ein integrierter PowerTube, hat aber einen handfesten Vorteil: Der Akku ist sekundenschnell entnehmbar, du trägst ihn in die Wohnung, während das Bike im Keller bleibt. Mit dem 4A-Ladegerät ist er in gut 4 bis 5 Stunden wieder voll.
Ausstattung: Wo das Budget sichtbar wird
Die Shimano Acera 8-fach-Kettenschaltung ist solide Grundausstattung, bietet aber deutlich weniger Bandbreite als moderne Cues oder Deore 10- bis 12-Gang-Systeme. Am steilen Berg fehlt dir der ganz kleine Gang, im Flachland kommst du beim schnellen Tempo schnell in den großen Gang — für Pendler mit moderatem Profil kein Problem, für ambitionierte Tourenfahrer der erste Kompromiss. Die Tektro T280 2-Kolben-Scheibenbremsen packen für das Flachland ausreichend, bei langen Bergabfahrten mit Gepäck (Fading-Gefahr durch Hitzestau) stoßen sie aber eher an ihre Grenzen als 4-Kolben-Varianten. Positiv: SR Suntour NEX Luftfedergabel mit 75 mm Federweg, StVZO-Beleuchtung, Schutzbleche, Gepäckträger, Seitenständer und Rahmenschloss sind Serie — dazu ein zGG von 130 kg, also 103 kg netto nach Abzug des Bike-Gewichts.
Vergleich: 500 Euro Aufpreis für deutlich mehr Bike
Für etwa 500 Euro mehr bekommst du den MYBIKE-Testsieger 2025 — das Cube Kathmandu Hybrid ONE 800. Dort bekommst du Bosch CX (85 Nm), 800 Wh Akku, Cues 10-Gang und eine bessere SR Suntour NX1-32 Luftfedergabel mit 100 mm Federweg. Wer Tagestouren mit Gepäck über 80 km plant oder in hügeligen Gegenden fährt, merkt den Unterschied deutlich. Auf gleichem Preisniveau liegt das Kettler Quadriga CX10 LG — Stiftung-Warentest-Note 2,2 aus 2024. Kleinerer 625-Wh-Akku, dafür aber CX-Motor und Shimano Deore Linkglide 10-Gang. Wer den stärkeren Motor gegen etwas weniger Reichweite tauscht, fährt beim Kettler besser.
Unsere Einschätzung
Das Endeavour 1.B Move ist ein ehrliches Einsteiger-Trekking-Pedelec mit zwei klaren Stärken: Reichweite und Preis. Der externe Akku ist für die Reichweite ein Gewinn, die Acera-Schaltung und Tektro-2-Kolben-Bremsen sind die nachvollziehbaren Budget-Kompromisse. Für gelegentliche Wochenendtouren und den Pendelweg reicht es — wer ambitionierter fährt oder hügeliges Gelände hat, legt besser 500 Euro drauf und nimmt den CX-Motor.

Cube Kathmandu Hybrid ONE 800 2025

Kettler Quadriga CX10 LG (625) 2025
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