JOBOBIKE 26×4 Zoll E-Mountainbike





Preis-Leistung verstehen →
Reichweite-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Preis-Leistung verstehen →
Auf einen Blick
Motor-Ratgeber →
Akku-Ratgeber →
Reichweite-Ratgeber →
Schaltungs-Ratgeber →
Bremsen-Ratgeber →
Rahmen-Ratgeber →
Gewichts-Ratgeber →
Preisvergleich
Preisentwicklung
- Herstellerangaben und technischen Datenblättern
- Analyse externer Testberichte von unabhängigen Fachmagazinen
- Auswertung von Nutzerbewertungen und Community-Erfahrungen
- Unserem fundierten Fachwissen über E-Bike-Technologie
Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum JOBOBIKE 26×4 Zoll E-Mountainbike
960 Wh Akkukapazität in einem Fatbike unter 1.500 Euro — das ist das große Ausrufezeichen hinter dem JOBOBIKE 26×4. Wo andere Elektrofahrräder in dieser Preisklasse mit 400–500 Wh auskommen müssen, verdoppelt JOBOBIKE die Reichweite und macht ganztägige Offroad-Touren ohne Ladestopp realistisch. LG-Zellen liefern die nötige Qualität, und der 48-V-Aufbau hält den Stromfluss bei hoher Last stabil.
Bafang-Heckmotor: 80 Nm mit einem klaren Limit
Der bürstenlose Bafang-Nabenmotor im Hinterrad entwickelt 80 Nm Drehmoment — auf Schotterpisten und sandigen Wegen ein solider Vortrieb. Als Heckmotor arbeitet er allerdings entkoppelt von der Shimano-8-Gang-Schaltung: Bei niedrigen Geschwindigkeiten an steilen Anstiegen dreht der Motor gegen hohen Widerstand, statt über einen kleinen Gang mehr Kraft auf den Boden zu bringen. Für Touren im Flachland und Mittelgebirge passt das, wer regelmäßig Steigungen über 15 % fährt, wird den fehlenden Mittelmotor bemerken. Die sogenannte Kadenz — also die Tretfrequenz — sollte an Steigungen bewusst hoch gehalten werden, damit der Motor effizient unterstützt.
Den ganzen Tag unterwegs: Akku-Reichweite in der Praxis
960 Wh bedeuten bei einem Fatbike mit breiten Reifen und 34,6 kg Gewicht nicht automatisch 150 km Reichweite, wie es die Herstellerangabe suggeriert. Realistisch kalkulierst du mit 60–100 km, abhängig von Gelände, Unterstützungsstufe und Fahrergewicht. Trotzdem: Im Vergleich zu Pedelecs mit 500-Wh-Akku ist das fast die doppelte Strecke. Der Akku sitzt integriert im Rahmen, lässt sich aber anscheinend nicht entnehmen — Laden geht nur am Rad selbst. Bei einem Bike dieser Gewichtsklasse solltest du also einen Stromanschluss in der Nähe des Stellplatzes haben.
Alltagsausstattung trifft Offroad-Fahrwerk
Die 4 Zoll breiten CST-Ballonreifen auf 26-Zoll-Felgen sind der optische und funktionale Hingucker. Sie federn Wurzeln, Schlaglöcher und Bordsteinkanten weg und bieten auf losem Untergrund viel Traktion. Die RST-Hydraulikgabel mit 80 mm Federweg ergänzt das Komfortpaket, stößt bei echten MTB-Trails aber an ihre Grenzen. Ab Werk verbaut sind Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung mit Bremslicht und eine gefederte Sattelstütze — für ein Mountainbike ungewöhnlich alltagsnah. Die Tektro-Hydraulikbremsen mit 180-mm-Scheiben verzögern ordentlich, geraten bei langen Abfahrten mit dem schweren Rad aber ins Fading. Ohne Rahmenschloss brauchst du ein separates Schloss für jeden Stopp.
Alternativen: DERUIZ und AsVIVA im direkten Vergleich
Das DERUIZ Trekkingrad kostet rund 100 Euro mehr und bietet das bessere Gesamtpaket für den Alltagseinsatz: entnehmbarer Akku, StVZO-Zulassung, 8 kg leichter und Schwalbe-Reifen mit Pannenschutz. Wer ein vielseitiges Pendler- und Tourenrad statt eines Fatbikes sucht, ist dort besser aufgehoben. Das AsVIVA B14 liegt etwa 300 Euro höher, setzt aber auf einen Ananda-Mittelmotor mit 100 Nm — ein deutlicher Unterschied an Steigungen. Die Nabenschaltung und Straßenbereifung machen das B14 aber zum Stadtrad, nicht zum Offroader. Die Entscheidung ist also klar: Fatbike-Feeling und Mega-Reichweite vs. Alltagstauglichkeit und Motorpower.
Unser Fazit
Das JOBOBIKE 26×4 punktet dort, wo es im Budget-Segment fast keine Konkurrenz hat: Akkukapazität und Reifenkomfort. Für entspannte Touren auf Wald- und Feldwegen mit bis zu 100 km Reichweite ist es eine starke Wahl. Technisches Gelände und steile Anstiege sind dagegen nicht seine Domäne — dafür bräuchtest du einen Mittelmotor und mehr Federweg. Das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg solltest du ernst nehmen: Mit Fahrer über 85 kg und Gepäck bist du schnell am Limit. Als Spaß- und Tourenrad für moderate Offroad-Strecken bietet dieses Pedelec aber ein unschlagbares Preis-Reichweiten-Verhältnis.

DERUIZ Trekkingrad E-Mountainbike

AsVIVA B14 E-Mountainbike
Weitere MTB-Hardtail-E-Bikes zwischen 1.000 und 2.000 Euro
Noch nicht das richtige Bike gefunden? Hier sind weitere E-Mountainbikes im Hardtail-Segment zwischen 1.000 und 2.000 Euro.
E-Bike Datenblatt
Ähnliche MTB Hardtail E-Bikes






