JOBOBIKE 26×4 Zoll E-Mountainbike





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Hinweis: Wir haben dieses Produkt nicht selbst getestet.
Unsere Einschätzung zum JOBOBIKE 26×4 Zoll E-Mountainbike
Ein Fatbike mit 960 Wh, Bafang-Motor und Alltagsausstattung — im Budget-Bereich unter 1.500 Euro klingt das nach einem ungewöhnlich viel Rad fürs Geld. Die UVP lag bei 3.100 Euro, aktuell wird das JOBOBIKE 26×4 deutlich darunter angeboten. Aber wie viel Premium steckt tatsächlich in diesem Elektrofahrrad, und wo hat JOBOBIKE gespart?
Der Motor: Bafang-Nabenantrieb mit 80 Nm
Im Hinterrad arbeitet ein bürstenloser Bafang-Nabenmotor mit 80 Nm. Das reicht, um die breiten 4-Zoll-Reifen auf Waldwegen flott zu bewegen. Anders als ein Mittelmotor profitiert der Heckantrieb aber nicht von der Übersetzung der Schaltung — bei steilen Anstiegen spürst du den Unterschied deutlich. Für Touren im Flach- und Hügelland passt die Leistung, echte Bergtouren sind nicht das Metier dieses Pedelecs.
960 Wh: Der Akku-Gigant im Detail
Der im Rahmen verbaute LG-Akku liefert 960 Wh bei 48 Volt. Das ist mehr als doppelt so viel wie bei vielen Mitbewerbern in diesem Preissegment. Realistische Reichweite: 60–100 km, je nach Gelände und Unterstützungsstufe. Eine sogenannte Schnellladefunktion — also beschleunigtes Aufladen mit höherer Stromstärke — gibt es nicht, bei 960 Wh dauert eine volle Ladung entsprechend lang. Der Akku ist zudem fest verbaut, was das Laden in der Wohnung unpraktisch macht. Positiv: Die 48-V-Architektur liefert dem Motor auch bei niedrigem Ladestand noch stabile Leistung.
Bremsen, Gabel und Ausstattung
Die Tektro-Hydraulikbremsen mit 180-mm-Scheiben sind für den Alltagseinsatz ausreichend dimensioniert. Bei längeren Abfahrten mit vollem Gewicht — und 34,6 kg plus Fahrer sind ordentlich Masse — solltest du mit Fading rechnen und entsprechend früher dosieren. Die RST-Federgabel bietet 80 mm Federweg: genug für Schlaglöcher und leichte Wurzelpassagen, zu wenig für grobes MTB-Terrain. Ab Werk sind Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung mit Bremslicht und gefederte Sattelstütze montiert — das erspart Nachrüstkosten. Ohne Rahmenschloss musst du allerdings immer ein separates Schloss mitführen.
DERUIZ und AsVIVA: Was bieten die Alternativen?
Rund 100 Euro Aufpreis verlangt das DERUIZ Trekkingrad. Dafür bekommst du ein 8 kg leichteres Rad mit entnehmbarem 644-Wh-Akku, StVZO-Konformität und Schwalbe Smart Sam Reifen. Der Deruiz-Motor bringt allerdings nur 55 Nm — bergauf ein spürbarer Nachteil. Wem Alltagstauglichkeit wichtiger ist als Fat-Tire-Komfort, der trifft hier die bessere Wahl. Das AsVIVA B14 kostet rund 300 Euro mehr und bietet den entscheidenden Unterschied: einen Ananda-Mittelmotor mit 100 Nm. Dieser nutzt die Gangschaltung und klettert Steigungen deutlich müheloser. Das B14 ist mit Nabenschaltung und 28-Zoll-Reifen aber ein reines Tourenrad — für Offroad nicht gemacht.
Fazit: Viel Akku, viel Komfort, klare Grenzen
Im Budget-Segment unter 1.500 Euro bietet das JOBOBIKE 26×4 eine Kombination, die kein Mitbewerber matcht: Fatbike-Reifen plus 960 Wh Akkukapazität plus Alltagsausstattung. Das macht es zum idealen Begleiter für ausgedehnte Touren auf befestigten und unbefestigten Wegen. Für technische Trails fehlen Federweg und Mittelmotor, und das Gewicht von 34,6 kg ist im dritten Stock ohne Aufzug ein echtes Problem. Das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg lässt zudem wenig Spielraum für schwere Fahrer mit Gepäck. Wer sich dieser Limits bewusst ist, bekommt aber ein außergewöhnlich reichweitenstarkes Offroad-Stadtrad.

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